Happy Birthday: Der VW Golf wird 45

30.3.2019, 12:06 Uhr
So sah der erste VW Golf aus. Die Produktion lief offiziell am 29. März 1974 an. Der Golf I löste den legendären Käfer ab, mit einem völlig anderen Konzept: Flüssigkeitsgekühlter Frontmotor statt eines wassergekühlten Boxers im Heck, Frontantrieb statt Heckantrieb.
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Der erste Golf kostete 7995 Euro. Er war als Zwei- und Viertürer zu haben. Motorseitig hatten Kunden die Wahl zwischen einem 1,1-l-Vierzylinder-Benziner mit 37 kW/50 PS und einem 1,5-l-Vierzylinder mit 51 kW/70 PS.
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1976 kam der erste Golf GTI auf den Markt. Sein 1,6-l-Motor leistete 81 kW/110 PS. Damit schaffte das 810-kg-Leichtgewicht eine Topspeed von 182 km/h.
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1979 wurde der Golf zum Luftikus: Das Cabriolet wurde zum zeitweise meistverkauften offenen Auto der Welt.
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Schon zwei Jahre nach dem Debüt des Golfs gab es eine elektrische Version. Die 1976 gebauten Versuchsfahrzeuge waren eine Reaktion auf die Ölkrise. Das Aufladen der Batterie dauerte zwölf Stunden.
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Zusammen mit dem Energieversorger RWE entstand dann das Pilotprojekt
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Von 1983 bis 1992 wurde der Golf II gebaut. Es war die Zeit, in der ein geregelter Katalysator (1984), ABS (1986) und Servolenkung etabliert wurden. Auch ein Allradmodell (
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1982 wurde der Golf GTD zum dieselnden Gegenstück des GTI. Sein 1,6-l-Turbodieselmotor leistete 51 kW/69 PS. Damals war das eine ganze Menge.
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1990 eher ein Misserfolg, heute eine gesuchte Rarität: Der allradgetriebene Country Golf auf Basis des Golf II kann heute als ein Vorvater der Kompakt-SUVs betrachtet werden.
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Die Zeit des Golf III währte von 1991 bis 1997. Als erster Golf bekam er Frontairbags. Neu eingeführt wurden im Laufe des Modellzyklus außerdem Seitenairbags (1996) und ein Oxydations-Katalysator für die Dieselmotoren (1991). Im Jahr 1996 avancierte ABS zur Serienausstattung.
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Das wäre heute undenkbar: Den Golf III gab es auch als VR6 mit Sechszylindermotor. Der 2.8 VR6 leistete 128 kW/174 PS, der 2.9 VR6 hatte 140 kW/190 PS zu bieten und war immer mit Allradantrieb kombiniert.
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Auch vom Golf III baute VW wieder ein Cabriolet, wiederum mit Überrollbügel, was den offenen
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Es dauerte, bis sich VW auch zu einem Golf-Kombi durchrang. Der erste Variant kam 1993 auf Basis des Golf III auf den Markt.
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Von 1997 bis 2003 währte die Ära der vierten Generation Golf. Bis heute gilt der von Hartmut Warkuß gezeichnete Golf IV als Stilikone. In seiner vierten Epoche bekommt der Wolfsburger Kompakte ESC (1998), Doppelkupplungsgetriebe (2002) und Allradantrieb mit Haldex-Kupplung (4-Motion, 1998). Stärkstes Modell der Baureihe war der 250 km/h schnelle R32.
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Der Golf V wurde von 2003 bis 2008 produziert. Auf Wunsch gab es jetzt erstmals Seitenairbags für den Fond. Aus der Modellfamilie des Golf V stammt auch der erste Golf BlueMotion mit einem damals sensationellen Spritverbrauch von 4,5 l/100 km.
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Zum Überraschungserfolg wurde 2006 der Golf Plus, ein minivanartiges Derivat des Golf V. Kunden schätzten die großzügige Kopffreiheit und das variable Platzangebot. Der aktuelle Nachfolger des Golf Plus heißt
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Zum Überraschungserfolg wurde 2006 der Golf Plus, ein minivanartiges Derivat des Golf V. Kunden schätzten die großzügige Kopffreiheit und das variable Platzangebot. Der aktuelle Nachfolger des Golf Plus heißt "Sportsvan". © Hersteller

2008 bis 2012: Der Golf VI ist aktuell. Ihn stattet VW mit einem Kniearbag für den Fahrer aus. Beim Turbodiesel erfolgt die Umstellung auf das Common-Rail-Prinzip. Der zweite Golf BlueMotion stellt Verbrauchsrekorde (3,8 l/100 km auf). Zu den inzwischen wichtigen Assistenzsystemen gehört eine adaptive Fahrwerksregelung.
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2008 bis 2012: Der Golf VI ist aktuell. Ihn stattet VW mit einem Kniearbag für den Fahrer aus. Beim Turbodiesel erfolgt die Umstellung auf das Common-Rail-Prinzip. Der zweite Golf BlueMotion stellt Verbrauchsrekorde (3,8 l/100 km auf). Zu den inzwischen wichtigen Assistenzsystemen gehört eine adaptive Fahrwerksregelung. © Hersteller

So sieht der Golf aktuell aus: Die siebte Generation startete im September 2012. Unter anderem kamen ins Programm: Ein TDI BlueMotion mit einem Normverbrauch von 3,2 l/100 km, ein TSI-Benziner mit automatischer Zylinderabschaltung, ein rein elektrischer e-golf (2014) und der Plug-in-Hybrid GTE. Aber auch die Tage der Generation 7 sind gezählt: Auf der Frankfurter IAA im September 2019 stellt sich der Golf VIII vor.
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Auch schnell kann der Golf noch: Der Golf GTi TCR ist ein 213 kW/290 PS PS starkes Kraftpaket, das bis zu 260 km/h schnell rennt.
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Einen batterieelektrische Variante wird es vom Golf VIII nicht mehr geben. Muss es auch nicht. Denn mehr oder weniger parallel präsentiert VW noch in diesem Jahr den I.D. Neo (im Bild noch getarnt). Er soll der Golf unter den Elektroautos werden. Der Neo steht auf der eigens entwickelten MEB-Plattform und bietet eine Reichweite von bis zu 550 Kilometern. Die Preise beginnen bei etwa 30.000 Euro.
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