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Mittwoch, 30.09.2020

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Ab 19. September: Wettkampfsport vor Zuschauern wieder erlaubt

Aufatmen bei Fußballern, Basketballer, Tischtennisspielern und Co. nach der Freigabe durchs Kabinett - 09.09.2020 14:44 Uhr

Freigabe für den Wettkampfsport: Die Fußballer dürfen ab 19. September wieder ihre Saison aufnehmen. Zuschauer sind erlaubt, allerdings maximal 400 pro Spiel und auch nicht so dicht gedrängt wie voriges Jahr beim Relegationsspiel SSV Oberhochstatt gegen TSV 1860 Weißenburg II (unser Bild).

© Uwe Mühling


Damit endet die rund sechsmonatige, Corona-bedingte Zwangspause für den Wettkampfsport, Pflichtspiele sind in gut einer Woche wieder möglich. Die Lockerungen gelten auch für alle anderen Kontaktsportarten, die somit ebenfalls wieder ihren Spielbetrieb aufnehmen können. Aufatmen also auch bei Basketballern, Handballern, Volleyballern, Tischtennisspielern und vielen mehr.

Am meisten hatte allerdings der bayerische Amateurfußball auf die Wiederaufnahme der unterbrochenen Saison gedrängt. Er musste seinen zunächst für Anfang September geplanten Re-Start verschieben, machte dann aber mächtig Druck und drohte sogar mit einer Klage. Selbige ist jetzt vom Tisch.

Wiederaufnahme der Saison

Der Verband kann ab dem 19. September den Punkt- und Ligaspielbetrieb wiederaufnehmen (Testspiele waren bereits erlaubt). In den heimischen Klassen von der Bezirksliga und Kreisliga abwärts bedeutete das, dass die Saison zunächst mit den ursprünglich im März geplanten Spieltagen fortgesetzt wird.

Der für den Sport zuständige Innenminister Joachim Herrmann zeigte sich "sehr, sehr froh", praktisch den gesamten Amateursport freizugeben. Man habe mit den Lockerungen positive Erfahrungen gemacht, die Sportler hätten sich in den vergangenen Monaten "sehr verantwortungsbewusst" verhalten.

Wie bei Kulturveranstaltungen sind 400 Zuschauer im Freien und 200 in Hallen zugelassen. Die Hygiene- und Abstandsregeln müssen eingehalten werden. "Wo ein hohes Infektionsgeschehen herrscht, kann es zu Einschränkungen kommen, wo kein Abstand möglich ist, muss die Maske her. Aber gerade am Fußballplatz gehen wir davon aus, dass dies überhaupt kein Problem sein wird", sagte Ministerpräsident Markus Söder.

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