Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Renner und Hallerndorf gehen im Sommer getrennte Wege

Kreisligist will nach drei Jahren neuen Impuls setzen

Er führte die DJK Hallerndorf nach 19-jähriger Abstinenz zurück in die Kreisliga, zur neuen Spielzeit gehen Trainer Bernd Renner und der Verein getrennte Wege – im gegenseitigen Einvernehmen.

Ab Sommer gibt ein anderer in Hallerndorf die Kommandos: Bernd Renner (links, in der schwarzen Jacke) und die DJK gehen im Sommer getrennte Wege.

 / © Roland Huber

Zur Saison 2015/16 übernahm Renner den damaligen Kreisklassisten und leistete seitdem "hervorragende Arbeit", die ihm der 2. Vorstand Peter Neumeier bescheinigt. Auch die Trennung habe nichts mit dem Trainer zu tun, stattdessen bleibt Hallerndorf damit den eigenen Grundsätzen treu: "Wir haben das schon am Anfang vereinbart, dass nach drei Jahren Schluss ist. So haben wir es schon mit jedem Trainer gemacht, denn ab und zu braucht man doch etwas neuen Wind", sagt Neumeier. Trotz großer Verletzungssorgen steht Hallerndorf zur Winterpause auf dem neunten Platz der Kreisliga 1 und somit im gefestigten Mittelfeld. Zehn Punkte liegen zwischen der DJK und den Abstiegsplätzen. "Auch das ist natürlich dem Trainer zu verdanken. Wir hatten es bis jetzt nicht leicht, die Mannschaft hat es aber trotzdem gut gemacht. Direkt nach der Winterpause kommt zwar die entscheidende Phase der Saison, wir sind aber guter Dinge und voller Zuversicht", so Neumeier weiter.

Wie es in der kommenden Saison für die DJK dann weitergehen soll, haben die Verantwortlichen noch nicht entschieden. "Wir werden uns nach der Weihnachtsfeier zusammensetzen, die Situation analysieren und entscheiden, welche Richtung wir einschlagen. Ob es dann aber ein Spielertrainer oder ein stehender Trainer werden soll, das sehen wir erst dann", sagt Neumeier. Dem scheidenden Übungsleiter spricht der 2. Vorstand aber ein durchweg gutes Zeugnis aus: "Der Bernd Renner ist in jedem Fall ein hervorragender Trainer."

Mehr zum Thema