Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Halmer: "Das zweite Jahr wird in der Regel immer schwerer"

Möhrendorf vor der Saison

Als Aufsteiger spielte der ASV Möhrendorf in der vergangenen Spielzeit eine herausragende Saison, am Ende stand für das Team von Trainer Heinz Halmer ein sehr guter vierter Tabellenplatz zu Buche. Überrascht vom Erfolg seiner Schützlinge war der Übungsleiter aber nicht, dennoch rechnet er im zweiten Kreisligajahr mit einer ganz schweren Saison.

Spannung vor dem Start: Möhrendorf will auch im zweiten Jahr in Folge in der Kreisliga bestehen. 

 / © Pfrogner

Lang musste sich der damalige Aufsteiger in der neuen Liga nicht akklimatisieren: Von den ersten zehn Spielen der letzten Saison verlor Möhrendorf nur gegen den späteren Meister Buckenhofen, in der kompletten Spielzeit belegte das Team nie einen zweistelligen Tabellenplatz. „Von unserem Erfolg letzte Saison war ich jetzt nicht so überrascht, schließlich kenn ich meine Mannschaft ja. Zwar hatten wir einige schwere Ausfälle zu verkraften, dennoch bin ich damals optimistisch in die Saison gegangen, weil in der Kreisliga mehr Fußball gespielt wird und das auch unsere Stärke ist“, erinnert sich ASV-Coach Halmer. 

Mit der Spielzeit 2018/19 geht dieser in die fünfte Saison als Trainer bei den Gelb-Schwarzen, seine Bilanz liest sich durchaus eindrucksvoll: In drei Jahren in der Kreisklasse belegte das Team zweimal den dritten Platz, ehe als Tabellenzweiter schließlich der verdiente Aufstieg gefeiert werden durfte – und auch eine Spielklasse höher mischte Möhrendorf die Liga auf. An diese Bilanz soll auch in der neuen Spielzeit angeknüpft werden, wenngleich Halmer weiß: „Diese Saison starten wir ins zweite Kreisligajahr und das wird in der Regel immer schwerer, als das erste. Davor haben wir aber keine Angst und wollen ähnlich gut spielen wie zuletzt.“ Nur anhand des Tabellenplatzes will der Übungsleiter den Erfolg seiner Mannschaft aber nicht messen: „Für mich ist die Entwicklung der Spieler wichtiger als die Platzierung des Teams. Man muss merken, dass die Entwicklung der Mannschaft vorangeht, dann kommt auch der Erfolg von alleine“, sagt Halmer.

Auch mit der insgesamt sechswöchigen Vorbereitung des ASV ist der Trainer bislang durchaus zufrieden, beim schwierigen Auftaktprogramm sei es aber auch wichtig, dass alle Spieler von Beginn an mitziehen: „In der Vorbereitung haben wir eine sehr hohe Trainingsbeteiligung, außerdem waren wir mit 22 Leuten im Trainingslager im Bayerischen Wald“, so Halmer. Am 12. August startet Möhrendorf in die Kreisligasaison, mit der Bayernligareserve des ATSV Erlangen und dem SV Tennenlohe warten gleich zwei dicke Brocken auf das Team. „Das ist nicht das einfachste Auftaktprogramm, weil sich die beiden Mannschaften sicher auch vorne einordnen wollen“, warnt Halmer und fügt an: „In der Kreisliga gibt es aber auch gar kein Team, das einfach zu bespielen ist.“

Fünf Neuzugänge verstärken zur neuen Spielzeit den Kader: Mit Peter Kunz vom TSV Hemhofen, Deniz Demirsayar aus Burk und Maximilian Wangemann (TV Erlangen) kommen drei Defensivspieler nach Möhrendorf, hinzu kommt Joshua Jessen aus der eigenen Jugend und Stefan Müller von der dritten Mannschaft des FSV-Erlangen-Bruck. Letzterer netzte in der letzten Saison in der B-Klasse in 18 Spielen 21-Mal und auch auf die anderen Neuzugänge freut sich der ASV-Coach: „Das sind alles bekannte Gesichter. Der Peter Kunz wohnt in Möhrendorf, der Deniz Demirsayar ist mit vielen unserer Jungs schon gut befreundet und der Max Wangemann ist der Co-Trainer meines Sohnes.“ Auf der anderen Seite muss Halmer aber auch einen schmerzlichen Abgang hinnehmen, denn mit Martin Mader wird ein erfahrener Akteur künftig kürzertreten: „Mit dem Martin hört leider ein verdienter Spieler in der ersten Mannschaft auf. Er war in den letzten Jahren immer eine der Stützen der Mannschaft“, sagt Halmer.

Mehr zum Thema