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Röttenbach plant den Neuaufbau

TSV Röttenbach vor dem Start

Durchwachsen könnte man die vergangene Saison des TSV Röttenbach wohl alles in allem beschreiben: Nach einem großen Umbruch tat sich das Team vor allem in der ersten Hälfte der Spielzeit sehr schwer, letzten Endes landeten die Schwarz-Weißen auf dem elften Tabellenplatz. Auch zur kommenden Saison gibt es in Röttenbach einige Neuerungen: Neben personellen Veränderungen erhält auch der Sportpark einen neuen Namen.

Neue Trikots, neuer Sponsor, neuer Stadionnamen: Der TSV Röttenbach vor der neuen Saison.

 / © Peter Roggenthin

„Alle Spiele unserer Fußballer finden ab jetzt im Seal Systems Stadion statt. Wir freuen uns, dass wir ein ortsansässiges Unternehmen gefunden haben, das uns in den kommenden Jahren bei unserer Vereinsarbeit finanziell unterstützt“, sagt Röttenbachs Vorstand Carl-Otto Klemund. Seinen Schützlingen glückte eine Woche vor Saisonstart die Generalprobe, denn die zweite Mannschaft konnte gegen die Reserve aus Zeckern ebenso gewinnen, wie die Erste gegen Neunhof – ein guter Einstand für die neuen Trikots.

Und so geht man in Röttenbach guten Mutes in die neue Spielzeit: „Wir haben ja vor der letzten Saison die komplette Hintermannschaft verloren und dann eben ein schwieriges Jahr erlebt“, erinnert sich TSV-Abteilungsleiter Kurt Endruschat. Nach einem Trainerwechsel im März – für Christoph Zeller übernahm Norman Matschke – schaffte das Team schließlich den Klassenerhalt. „In dieser Saison wollen wir einen Mittelfeldplatz ergattern“, gibt Endruschat vor.

Um dieses Ziel zu erreichen, konnte der TSV einige neue Spieler verpflichten – mit Oliver Beck, Wanja Gerlinger, Maximiliano Goncalves, Andre Keiner und Yannis Hörning kommen fünf der insgesamt neun Neuzugänge aus Jugendmannschaften. Letzterer machte schon in der Endphase der letzten Spielzeit auf sich aufmerksam: Der Mittelstürmer steuerte in elf Spielen drei Treffer bei. Namenhaftester Transfer ist aber Heimkehrer Markus Heberling. Der 21-Jährige hat in dieser Saison bereits zwei Landesligaeinsätze für den Baiersdorfer SV auf dem Konto und wechselt kurzfristig als Vertragsamateur nach Röttenbach. Auf der anderen Seite verlässt unter anderem Benjamin Göhr den Verein, nach acht Jahren im TSV-Dress schließt sich dieser der DJK Oesdorf an. „Die letzte Saison war bei uns eher eine Art Übergang, dieses Jahr starten wir den Aufbau“, so Endruschat. Bezeichnend, dass Daniel Schulz mit nur 27 Jahren der älteste Akteur der Mannschaft ist. Auch ein Trainingslager hat das Team bereits hinter sich und so zeigt sich der Abteilungsleiter „sehr zufrieden“ mit der Vorbereitung.

Am kommenden Sonntag startet Röttenbach zuhause in die neue Kreisligaspielzeit, in den ersten drei Partien warten mit Kersbach, Großenseebach und Langensendelbach ein Aufsteiger und zwei Kellerkinder der vergangenen Saison. „Alles in allem denke ich, dass die Kreisliga im Vergleich zum letzten Jahr etwas besser geworden ist“, erwartet Endruschat – umso wichtiger, dass der TSV schon in der Anfangsphase mit dem Punktesammeln beginnt. Zumindest im neu-umbenannten Stadion ist die TSV-Weste schließlich weiß und dies soll aus Sicht der Verantwortlichen natürlich möglichst lange so bleiben.

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