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DJK Hallerndorf: Heimvorteil in den „zwölf Endspielen“

Kreisliga 1

Ein Punkt trennt die DJK Hallerndorf zur Winterpause vom rettenden Ufer. Der Rückrunde sieht Trainer Tobias Dachwald aber optimistisch entgegen – wenngleich seine Zukunft auch noch nicht geklärt ist.

Hallerndorfs Keeper Oliver Burghardt (schwarz) musste gegen die DJK SC Oesdorf viermal hinter sich greifen.

 / © Sportfoto Zink

Mit einem zugegeben etwas überraschenden Auftaktsieg gegen die SpVgg Heßdorf startete Hallerndorf gut in die Saison 2018/19. Im folgenden Verlauf konnte das Team von Trainer Tobias Dachwald aber nur drei weitere Spiele gewinnen und überwintert somit mit 16 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Der Blick der DJK geht aber nach vorne, schließlich ist Kersbach auf Platz zwölf lediglich ein Pünktchen entfernt. „Wir stehen auf einem Abstiegsplatz, deshalb können wir mit dem Tabellenstand natürlich nicht zufrieden sein“, gibt Hallerndorf-Coach Dachwald zu – merkt aber gleichzeitig an: „Wenn ich zurückdenke, hatten wir unheimlich viele Verletzte. Sonst hab ich immer geschmunzelt, wenn die Trainer über ihre vielen Verletzten geredet haben, aber diesmal hab ich am eigenen Leib erfahren, wie es ist, die Mannschaft Woche für Woche umzubauen.“ So musste die DJK in der Hinrunde unter anderem auf Co-Trainer David Friedrich, Georg Rösch, Patrick Hempel und den Top-Torjäger der vergangenen Saison Julian Friedhelm verzichten. Um die Ausfälle zu kompensieren, musste Dachwald auf Nachwuchskräfte zurückgreifen: „Wir mussten dann eben A-Jugendliche, die wir eigentlich behutsam heranführen wollten, reinwerfen. Und wenn die dann von Anfang an sofort funktionieren müssen, dann merkt man das eben in der Kreisliga“, sagt er.

Acht von zwölf Spielen daheim

Für die Rückrunde ist man im Hallerndorfer Lager dennoch zuversichtlich, zumal ein weiterer Faktor für die DJK das Zünglein an der Wage sein könnte: „Wer Hallerndorf kennt, der weiß, dass wir eine heimstarke Mannschaft sind. Wir haben in der restlichen Saison jetzt zwölf Endspiele – und davon sind acht zuhause“, blickt Dachwald nach vorne. Nach der Winterpause kommt es direkt zum wichtigen Aufeinandertreffen mit der SpVgg Zeckern, die sich auf Platz elf in Schlagweite befindet. Dachwald: „Zeckern ist sicher auch nicht zufrieden mit dem bisherigen Verlauf, die werden in der Vorbereitung auch ordentlich Gas geben. Es ist aber alles drin und ich denke, es werden Kleinigkeiten entscheiden. Allgemein müssen wir wieder zu den Grundtugenden finden und es für Gegner schwer machen, Punkte gegen uns zu holen. Wir haben die Möglichkeiten da, jetzt müssen wir alles dafür tun, diese auch zu nutzen.“ Erstmals seit der Sommervorbereitung müsse seine DJK aktuell keine schwerverletzten Spieler verzeichnen, „wir hoffen natürlich, dass wir auch verletzungsfrei durch die Rückrunde kommen“, so Dachwald.

Wie es für den Übungsleiter nach der Saison weitergeht, ist noch nicht geklärt – Spaß macht ihm seine Arbeit in Hallerndorf aber durchaus: „Wir haben das im Winter noch nicht besprochen, wir machen uns da aber auch keinen Stress und sehen das entspannt. Die Stimmung und die Trainingsbeteiligung in der Mannschaft war bei uns schon immer gut und da macht es natürlich Spaß als Trainer“, sagt Dachwald. Ein einziger Nachteil könnte sein, dass sich seine Mannschaft etwas zu gut verstehe, sagt der Trainer mit einem Lachen: „Ich hab selten so eine homogene Mannschaft gesehen. Das einzige ist, dass die Jungs beim Zusammensitzen dann natürlich nicht nur Wasser trinken.“ In der Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben will die DJK so richtig Gas geben, Dachwald gibt sich kämpferisch: „Wer viel investiert, der wird viel ernten. Wer wenig investiert, der erntet eben wenig“, sagt er.

Die Amtszeiten der Trainer in der Kreisliga 1

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