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Marc Reichelsdorfer übernimmt in Heroldsbach

Kreisklasse 2

In der kommenden Saison wird der aktuelle Angreifer der SpVgg Hessdorf den Kreisklassisten SpVgg Heroldsbach/Thurn als Spielertrainer übernehmen.

Von links: Stefan Schleicher (Abteilung Fußball Jugend), Fabian Dotzler (Kapitän 1. Mannschaft), Marc Reichelsdorfer, Hannes Feeß (Abteilung Fußball Interimstraining), Jürgen Götz (Spielleiter).

 / © SpVgg Heroldsbach

Als Spieler kam der heute 33-jährige Marc Reichelsdorfer im Kreis schon rum, er spielte bereits für den BSC Erlangen, die SpVgg Erlangen, den SV Tennenlohe, Kickers Erlangen und zuletzt die SpVgg Heßdorf. In Heroldsbach wird der treffsichere Angreifer nun seine erste Station als (Spieler-)Trainer übernehmen: "In Heroldsbach kannten sie mich noch, sie haben mich kontaktiert und angefragt, ob ich es mir vorstellen könnte." Und Reichseldorfer, der sich vor ein, zwei Jahren schon Gedanken gemacht hatte, ob das Trainerdasein etwas für ihn sei könnte, sagte zu: "In dieser Phase in meinem Leben passt das einfach alles zusammen." 

Dass es durchaus anspruchsvoll für ihn werden könnte, wenn zu seiner üblichen Aufgabe auf dem Feld noch der Trainerjob hinzukommen wird, ist ihm durchaus bewusst: "Ich habe schon Respekt davor, es wird nicht einfach werden. Aber ich vertraue da auch auf die Jungs, dass sie auf dem Platz mal ohne mich auskommen, wenn ich mir das von außerhalb ansehen muss", sagt er. Einen Trainerschein hat der Stürmer, der für Hessdorf in bislang 94 Ligaspielen auf 38 Tore kommt, noch nicht: "Ich stehe voll hinter dieser Aufgabe, habe Riesenlust drauf, ins Trainergeschäft mal reinzuschnuppern". Wenn die Tätigkeit ihn packt, könne er sich natürlich vorstellen, die Angelegenheit auch zu vertiefen. 

Zunächst heißt seine Realität ab Sommer - sollte sich nicht noch etwas Gravierendes nach unten verschieben - Kreisklasse: Auf Rang neun überwintert sein künftiger Verein, auf Relegationsrang 14 sind es sieben Zähler Vorsprung. Die kommende Spielzeit wollen er und die SpVgg Heroldsbach "recht entspannt" angehen, ambitionierte Ziele wurden nicht vereinbart. "Wir wollen wieder Ruhe in den Verein bringen, einfach Spaß am Fußball haben", sagt Reichelsdorfer. Natürlich habe er die Entwicklung und die Unruhe rund um die SpVgg in den letzten Monaten verfolgt, "aber ich habe in den Gesprächen einen absolut positiven Eindruck bekommen. Jede Stelle ist inzwischen wieder besetzt. Hinter mir steht ein Team."

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