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Fabian Haas: "Wir sind gewillt, hart weiter zu arbeiten und uns ständig zu verbessern"

Kreisliga 2

Im Jahr 2019 feiert der TSC Pottenstein sein 110-jähriges Bestehen. Die Kicker wollen ihren Verein mit dem erneuten Klassenerhalt in der Kreisliga beschenken und haben unter dem neuen Spielertrainer Maximilian Held bisher eine ordentliche Grundlage geschaffen. Einen großen Anteil daran hat auch Fabian Haas, der mit sechs Toren und vier Vorlagen durchaus zu überzeugen wusste. Der 24-Jährige ist zuversichtlich, mit seinem Heimatverein weiter im Kreisoberhaus zu bleiben.

© Rudolf Maxbauer

Unter Wolfgang Wächter gelang der verdiente Aufstieg in die Kreisliga, unter Thomas Spethling entwickelte sich die Mannschaft stets weiter, und nun mit Maximilian Held soll der TSC Pottenstein als fester Bestandteil der Kreisliga etabliert werden. Mittlerweile ist es die dritte Spielzeit seit dem Aufstieg aus der Kreisklasse und mit Platz zehn und momentan sechs Punkten Vorsprung auf die rote Zone befinden sich die Kicker aus der Fränkischen Schweiz auf einem guten Weg. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Vor der Saison war es unmöglich, klare Abstiegskandidaten zu benennen. Aktuell stehen wir über dem Strich und deshalb bin ich grundsätzlich zufrieden. Wir sind aber alle gewillt, hart weiter zu arbeiten und uns ständig zu verbessern, denn wir wissen, dass noch viel mehr Potenzial in unserer Mannschaft steckt und wir vor allem konstanter gute Leistungen zeigen müssen“, lautet Haas‘ Fazit vor dem ersten Spiel nach der Winterpause.

Mit Held ist auch seit längerer Zeit erstmals wieder ein Spielertrainer beim TSC am Ruder, der mit zehn Treffern auch an seine starken Scorerwerte aus seiner Zeit bei der SG Trockau anknüpfen kann. „Maximilian Held ist definitiv schon komplett angekommen. Zum einen kannten ihn die meisten ja schon vorher, wenn auch nur flüchtig, zum anderen ist es bei uns so, dass die Eingewöhnungsphase eigentlich nicht zu lange dauert. Aus meiner Sicht gab es da weder von ihm noch von Seiten des Vereins oder der Mannschaft irgendwelche Probleme. Natürlich muss man sich erst an die neue Gangart bzw. an einen neuen Verantwortlichen auf dem Platz oder in den Trainingseinheiten gewöhnen, aber das war wie gesagt nur von kurzer Dauer.“ Die Umstellung hin zum Coach auf dem Feld wurde auch dadurch erleichtert, dass mit dem verletzten Co-Trainer Sebastian Haas immer der verlängerte Arm des Coaches von außen auf das Spiel einwirken konnte.

Sechs Punkte Vorsprung sind zwar eine gute Ausgangslage für die Restsaison, doch sicher kein beruhigendes Polster, gerade weil auch Teams wie Brand, Schnaittach oder Kirchehrenbach die schwache Hinrunde vergessen machen wollen und den Druck von hinten erhöhen. Fabian Haas: „Auch wenn wir zur Winterpause deutlich besser da stehen als letztes Jahr, ist das noch lange kein Grund, sich ausruhen zu dürfen. Im Gegenteil: Wir sind uns der Situation bewusst, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, vielleicht mit einer Ausnahme. Durch die Ergebnisse zum Rückrundenauftakt, an dem unser Spiel abgesagt wurde, ist natürlich nicht alles zu unseren Gunsten gelaufen, aber das spielt für uns keine Rolle. Wir schauen von Spiel zu Spiel auf unsere Leistung und versuchen, unter der Woche daran zu arbeiten.“

Unabhängig vom Ausgang der Saison hat sich Haas schon entschieden, auch in der kommenden Saison das Trikot seines Heimatvereins überzustreifen, trotz eines interessanten Angebots im Winter: „Es gab tatsächlich in der Winterpause eine Anfrage. Ich habe mir auch sehr lange dazu Gedanken gemacht, da ich diesen Verein letzten Sommer schon etwas besser kennenlernen durfte und ich durchweg positive Eindrücke gewonnen habe. Jedoch habe ich mich aus mehreren Gründen vor zwei Wochen dazu entschieden, dem Trainerteam des TSC meine Zusage für die nächste Saison mitzuteilen. Ich fühle mich extrem wohl im Verein und schätze die Art und Weise, wie man miteinander umgeht.“

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