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Schiller: "Der Kern der Mannschaft ist sehr, sehr gut"

Kreisliga 2

Der Nichtantritt von Kirchehrenbach konnte die Stimmung beim frisch gebackenen Kreisliga-Meister nicht trüben. Ottensoos’ Trainer Matthias Schiller und seine Mannschaft ließen sich die Meisterfeier nicht nehmen.

© privat

Der Trainer, der sein Amt erst vor der Saison übernahm, schwärmt im Gespräch mit der Pegnitz-Zeitung in höchsten Tönen von seiner Mannschaft. Eine „außergewöhnliche Saison“ attestiert Schiller seinen Spielern, sie hätten „brutalen Teamgeist“ und Zusammenhalt gezeigt. Das sei einer der Schlüssel zum Erfolg des relativ kleinen Kaders gewesen. „Flexibilität und unbedinger Wille haben uns ausgezeichnet, wir haben in jedem Spiel Gas gegeben“, schwärmt Schiller, der nicht nur den Spielern, sondern auch dem Umfeld ein großes Lob ausspricht. Die Stimmung in der Kabine sei immer gut gewesen, die Mannschaft habe Lust auf und Spaß am Fußball gezeigt. Auch im Training seien immer alle mitgegangen.

Knackpunkt in der Aufstiegssaison war für den Übungsleiter das Remis beim ärgsten Verfolger Neunhof im Nachholspiel am 22. April. „Da war klar, jetzt pack mer’s“, so Schiller. In nächsten Spiel folgte eine Machtdemonstration, sein Team schickte Reichenschwand mit 7:0 nach Hause, Neunhof verlor zeitgleich gegen Brand.

Bezirksliga? „Wir haben keine Angst“

Ein paar Wochen Zeit hat seine Mannschaft jetzt, Kraft zu tanken für die Bezirksliga-Saison. Schiller und die sportlichen Verantwortlichen beim FCO können sich aber nicht lange zurücklehnen, denn der Aufstieg sorgt für neue Herausforderungen. „Der Kern der Mannschaft ist sehr, sehr gut“, sagt Schiller zwar. Doch der Coach wünscht sich dennoch zwei, drei neue Spieler, die die Mannschaft verstärken. „Wir brauchen Qualität.“ Der ein oder andere Nachwuchskicker aus der eigenen Jugend darf in der kommenden Saison aber auf seine Chance hoffen, kündigt Schiller an. Der Trainer freut sich schon auf die Herausforderung. „Klar ist die Bezirksliga eine andere Hausnummer, aber wir haben keine Angst.“

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