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Fünf Teams starten mit sechs Zählern

Kreisklasse 4 2. Spieltag, Wochenende

Die SpVgg Sittenbachtal besiegte den TSV Lauf mit 3:1 und gehört zusammen mit der SG Am Lichtenstein, die vom Aufsteiger Türkspor Röthenbach mit 4:1 drei Punkte nach Hause brachte, und der „Zweiten“ des 1.FC Hersbruck, die im Reserveduell mit Schnaittach 2:0 die Oberhand behielt, zu einer Fünfergruppe, die in der Kreisklasse 4 mit sechs Punkten vorneweg marschieren. Kreisliga-Absteiger SG Oberes Pegnitztal erkämpfte sich im Nordderby beim SV Neuhaus mit 1:1 seinen ersten Zähler, während die SpVgg Weigendorf/ Hartmannshof auch im zweiten Anlauf leer ausgegangen ist. Nach der 1:3-Niederlage in Leinburg ist die SpVgg eines von fünf Teams, die mit null Punkten das Schlussquintett der Tabelle bilden.

Michael Räbel (beim Kopfball) und seine Leinburger Kollegen hatten zuhause gegen Weigendorf/Hartmannshof alles Griff.

 / © Vogt

Beide Abwehrreihen ließen die gegnerischen Stürmer kaum zur Entfaltung kommen. Nach einem Schuss von Nico Müller konnte Gästekeeper Philipp Hutzler den Ball nur abklatschen. Der Neuhauser Torjäger Max Sander staubte zum 1:0 ab. Doch auch die SG Oberes Pegnitztal, die sich in der Anfangsphasemehr Spielanteile erarbeitete, besaß eine Großchance. Ilir Mehmeti prüfte Schlussmann Fabian Brütting aus kurzer Distanz, doch der blieb mit einem Reflex Sieger. Die Heimelf hatte noch einige gefährliche Freistöße. Dann passte Marco Schönhöfer und flach nach innen. Der Neuhauser Abwehrspieler Moritz Müller traf ins eigen Tor. zum 1:1. In der Nachspielzeit scheiterte der Neuhauser Nico Müller per Kopf am Pfosten des SG-Kastens. Trotz der vier Gelben Karten und der vielen Zweikämpfe sahen die Fans ein faires Match.

Die SpVgg Hüttenbach-Simmelsdorf II und der SK Heuchling lieferten sich ein spannendes Spiel, das durch einen Last-minute-Elfmeter mit 2:3 endete. Für den SK Heuchling steht nun der erste Sieg in dieser Saison zu Buche, Hüttenbach ist noch ohne Zähler.

Auch im ersten Heimspiel der Saison lieferte der TV Leinburg eine ordentliche Vorstellung ab und holte sich verdiente drei Zähler. Doch nach vier Minuten geriet man zunächst ins Hintertreffen: Ein schneller ausgeführter Freistoß in die Gasse auf Offensivmann Simon Ertel vollstreckte dieser ins kurze Eck. Die Opcin-Elf ließ sich davon aber nicht beirren und schlug in Minute 21 durch einen Kopfballtreffer von Nico Heinz nach Hereingabe von Partrick Dummert zurück – 1:1. Drei Minuten später war Dummert wieder Vorbereiter, diesmal landete seine getretene Ecke auf den Kopf von Nico Schmidt, der sich die Chance nicht entgehen ließ und auf 2:1 stellte. Im zweiten Durchgang hatte die Heimelf Ball und Gegner sehr gut im Griff. Für die Entscheidung sorgte Maxi Sperlich, der mit seinem Schuss halbhoch ins linke Eck dem gegnerischen Keeper keine Chance ließ, nach einem weiten Flugball aus der Abwehrreihe (87.).

Einen glücklichen Sieg holte sich die Pistori-Elf beim starken Gastgeber in Schönberg, die das gesamte Spiel über die besseren Tormöglichkeiten hatten. Nach 27 gespielten Minuten ging Weißenbrunn durch ein Eigentor von Patrick Matynia in Führung. Im zweiten Durchgang erhöhte Chris Haberstumpf für seine Farben auf 0:2. Nach einem Pass in die Tiefe schoss er flach aus zwölf Metern Entfernung ein. In der Schlussviertelstunde war dann noch einmal Zittern angesagt auf Seiten der Weißenbrunner, da die Hausherren in der 76. Minuten durch einen direkt verwandelten Freistoß aus ca. 18 Metern Entfernung, getreten durch Patrick Künzel, auf 1:2 herankamen. Doch der FSV brachte den Vorsprung über die Zeit und hat damit nach zwei Spielen die volle Ausbeute.

Die Gastgeber machten sofort Druck und drängten die Gegner hintenrein.DiebesteChanceinder Anfangsphase hatte Nico Kroha. Er zog vehement nach innen und hämmerte den Ball an die Latte. Im Nachschuss verfehlte Manuel Stecher das TSV-Gehäuse. Die Heimelf blieb am Drücker und drängte aufdas1:0.Das markierte dann Tim Stecher, nachdem der durchgebrochene Matthias Morner von der Grundlinie aus herrlich zurückgepasst hatte. In der 15. Minute gab es eine längere Verletzungspause, was den Angriffselan der Sittenbachtaler stoppte. Der TSV Lauf kam immer besser in Fahrt. Mittelstürmer Mario Pickel hatte zwei Großchancen, scheiterte aber beide Male am glänzend reagierenden Schlussmann Silvio Scheffel. Ein Eckball leitete dann den Ausgleich ein. Ashley Rushforth war zur Stelle und köpfte das Leder wuchtig über die Torlinie. Bis zum Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Heimelf sicher blieb und das 2:1 durch Felix Winkler markierte. Im zweiten Abschnitt hätte Tobias Scharrer die Partie schnell entscheiden können. Zunächst scheiterte der Sittenbachtaler Angreifer am Pfosten, dann am TSV-Keeper. Die beiden Torleute waren dann des Öfteren im Mittelpunkt des Geschehens und zeigten ausgezeichnete Paraden. Das 3:1 fiel in den letzten Sekunden. Tobias Scharrer luchste dem Laufer Schlussmann das runde Leder ab und vollstreckte eiskalt.

Die Platzherren zeigten von Beginn an wo es lang geht. Nach einem Eckball von Ewald Stiben machte Artur Riegel schon in der vierten Minute das 1:0. Der FC Hersbruck dominierte die Begegnung nach Belieben und hatte fast ständig Ballbesitz. Die Schnaittacher brachten in den ersten 45 Minuten keinen einzigen vernünftigen Torschuss zustande. Erneut eine Ecke leitete kurz vor der Pause die Vorentscheidung ein. Philipp Wolf köpfte zum 2:0. In den zweiten 45 Minuten bekamen die Zuschauer eher einen Sommerkick zu sehen. Die Hersbrucker diktierten das Geschehen, die ‚Schnaittacher hatten keine richtige Chance.

Die Gäste setzten die Röthenbacher von Beginn an unter Druck. Rückkehrer Robin Wild brachte seine Farben dann auch folgerichtig in Führung. Die SG am Lichtenstein setzte sofort nach. Sebastian Lang erhöhte nach einer Viertelstunde völlig verdient auf 0: 2.Die Heimelf wachte dann endlich auf und war in der Offensive ebenfalls druckvoller. Dies wurde mit dem Anschlusstreffer durch Dominik Braun belohnt. Goalgetter Philipp Bär ließ dies aber kalt und er stellte den alten Abstand wieder her. Danach standen die Abwehrreihen sicherer und ließen erstmal keine weiteren Treffer mehr zu. Ausnahme war das 1:4 erneut durch Philip Bär, das zugleich die Vorentscheidung bedeutete.

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