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Leinburger Talfahrt geht weiter

Kreisklasse 4 6. Spieltag

Während der SK Heuchling am Spitzenduo der Kreisklasse 4 dran bleibt, holt die Hüttenbacher Reserve gegen den TV Leinburg den ersten Dreier in dieser Spielzeit. Die Diepersdorfer Reserve konnte derweil einen wichtigen Heimsieg einfahren.

Keine andere Wahl als auf dem Elfmeterpunkt zu zeigen, hatte hier der Schiedsrichter nach diesem Foul an Hüttenbachs Julian Krause. Dieser verwandelte den fälligen Strafstoß auch sicher.

 / © Langhans

Gegen das Tabellenschlusslicht zeigte die Opcin-Elf eine insbesondere in Halbzeit eins katastrophale Vorstellung und kassierte damit die dritte Niederlage in Serie. Die Hausherren gingen nach 15 Minuten durch einen Foulelfmeter, den Nico Schmidt verursachte, in Führung. Allerdings musste der Strafstoß dreimal wiederholt werden, da jedes Mal ein anderer Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen war. Das 2:0 für die Hausherren fiel in der 35. Minute. Ein weiter Ball flog in Richtung des Gehäuses von Leinburgs Keeper Leon Lazai, der seinen Kasten verließ um den Ball zu klären. Jedoch spielte er direkt in die Füße eines Hüttenbacher Spielers, der aus 18 Metern ins leere Tor traf. Nach deutlicher Halbzeitansprache traten die Leinburger nun etwas verbessert auf. Dennoch mussten sie den dritten Treffer hinnehmen, als die Abwehr durch einen Schnittstellenpass überwunden wurde und der Stürmer TVL-Keeper Lazai keine Abwehrmöglichkeit ließ (55.). Christian Wolf verkürzte in der 60. Minute auf 3:1. Eine Flanke von Nico Heinz nahm Wolf im Strafraum an, fasste die Kugel direkt ab und traf ins rechte untere Eck. Kurz danach wurde Nico Schmidt mit Rot des Platzes verwiesen. Dennoch brachte der eingewechselte Elias Harren seine Leinburger per Abstauer zurück ins Spiel, nachdem SpVgg-Keeper Alexander Hupfer einen Freistoß von Tobias Prosch aus 18 Metern nicht festhalten konnte. Doch die Hausherren machten kurz vor Schluss mit einem Konter den Sack zu.

Die ersten 15 Minuten waren geprägt von beiderseitigem Abtasten, ehe dann in der 16. Minute die Hausherren in Form von Fahsl die erste Tormöglichkeit des Spiels hatten. Nach einem schönem Doppelpass mit Markus Meier schoss der Spielertrainer die Kugel allerdings übers Gästetor. In der 20. Minute dann die erste Möglichkeit für die Gäste durch Steckert, dessen Schuss knapp das Ziel verfehlte. In der 29. Minute dann jeweils eine Chance zur Führung auf beiden Seiten. Bei Diepersdorf konnte ein Torversuch gerade noch von einem Gästeverteidiger geblockt werden und bei den Gästen stand beim Schuss von Ertel der Pfosten im Weg. Die Gäste hatten in der 37. Minute die größte Chance zur Führung. Engelhardt überlief den ballführenden Steger, dessen Flanke von rechts der heranstürmende Benjamin Luber am Fünf-Meter-Raum knapp verpasste. Nur drei Minuten später die nächste hochkarätige Chance für die Gäste. Lubers Kopfball konnte Diepersdorfs Keeper Seidl gerade noch so zur Ecke klären. Den ersten Aufreger in Halbzeit zwei gab es in der 77. Spielminute. Diepersdorfs Ramadanov wurde schön freigespielt, lief allein aufs Gästetor zu und wurde durch ein Foul von Steger kurz vorm 16er gefoult. Da er letzter Mann war, hätte es eigentlich Rot geben müssen. Allerdings musste besagter Steger nur eine Minute später wegen eines völlig überflüssigen Fouls in der 79. Minute dann mit Gelb-Rot vom Feld. Somit hatten die Hausherren noch gut zehn Minuten Überzahl. So wurde es dann auch gefährlich für die Gäste, als Keeper Maul einen Schuss von Kaller aus 16 Metern gerade noch über die Querlatte lenken konnte. In Minute 85 dann das riesige Brett für Diepersdorf. Nach einer schönen Einzelleistung von Ramadanov über links legte dieser den Ball zurück auf den völlig freistehenden Fahsl der sich beim Versuch aufs Tor zu schießen selber tunnelte. Doch nur kurz später war es dann soweit. Der in der zweiten Halbzeit stark aufspielende Ramadanov tanzte zwei Gegenspieler aus und schloss diesmal selbst ab und erzielte in der 88. Minute die Führung für Diepersdorf. Die Gäste versuchten nochmal alles, aber die Hausherren konnten sich die volle Punktzahl sichern.

Der SK Heuchling bleibt durch einen verdienten Auswärtserfolg an der Spitzengruppe dran, während die Reserve aus Schnaittach weiter Schlusslicht bleibt. In einem zu Beginn ausgeglichenen Spiel starteten die Schnaittacher perfekt. Ein Freistoß aus 30 Metern von Stroh segelte an Freund und Feind vorbei und ging aus Sicht des verdutzten Gäste-Keepers ins lange Eck. Doch Heuchling war trotz des Rückstands die bessere und aktivere Mannschaft aber ohne zwingender Torgelegenheiten. Der Ausgleich fiel dann folgerichtig in einer chancenarmen Begegnung nach einer Ecke durch Hafenrichter per Kopf. Im weiteren Verlauf waren die Gastgeber ausschließlich aufs Verteidigen konzentriert. Im zweiten Durchgang war es dann ein ähnliches Spiel mit großen Spielanteilen für die Gäste, die auch immer wieder am guten Keeper der Schnaittacher verzweifelten. Ein umstrittener Foulelfmeter erlöste die Heuchlinger dann, nachdem der Stürmer mit dem Torwart zusammenprallte. Weiss entschied dann dennoch die Partie zu Gunsten der Laufer vom Punkt. Was aber über das komplette Spiel hinweg verdient anzusehen ist.

Mit dem ersten verheißungsvollen Angriff fiel auch gleich das 1:0. Max Kim setzte sich links im Gästestrafraum in Szene. Seine gefühlvolle Flanke über den Sittenbachtaler Torwart kam zu Julian Pawlik, der am langen Eck lauerte und per Kopf vollstreckte. Auf der anderen Seite scheiterte Tobias Scharrer aus acht Metern am Hersbrucker Schlussmann Maurizio Schneider. Gleich darauf reichten zwei Diagonalpässe, um die FC Abwehr auszuhebeln. Auf Zuspiel von Manuel Stecher kam Nico Kroha völlig frei zum Schuss und machte aus zehn Metern den Ausgleich. Die Sittenbachtaler agierten danach erstaunlich defensiv. Hersbruck gewann im Mittelfeld die meisten Zweikämpfe, scheiterte aber im Angriff an der guten Sittenbachtaler Innenverteidigung. Die FC-Defensive erwies sich als sehr anfällig für Konter. Nico Kroha scheiterte mit einem Solo an Maurizio Schneider. Ähnlich erging es Tobias Scharrer nach einer Steilvorlage, wobei er noch von Philip Wolf gestört wurde. Beim 1:2 gewann Felix Kürzdörfer das entscheidende Duell gegen Michael Kirner. Gleich darauf wurde Julian Pawlik bei einer langen Flanke im Strafraum von den Beinen geholt. Den von Tayyip Kara getretenen Elfmeter entschärfte Keeper Silvio Scheffel mit der rechten Faust. Tim Stecher hatte auf der anderen Seite das 1: 3 auf dem Fuß, scheiterte aber. Die Heimelf kam mit Schwung aus der Kabine und Julian Pawlik gehörtendieerstenbeidenChancen. Den Gästen gelang es in der Folgezeit, die FC-Reserve größtenteils vom eigenen Strafraum fernzuhalten. 20 Minuten vor Schluss gelang Tobias Scharrer mit einem Solo gegen fast die komplette FC-Hintermannschaft die Vorentscheidung.

Die vierte Niederlage im sechsten Saisonspiel kassierte die Pistori-Elf zuhause gegen die SG Am Lichtenstein nach einer desolaten Vorstellung. Nach 15 Minuten ging der Gast in Führung: Ein Zuspiel in die Schnittstelle auf Sebastian Lang, der auch noch zwei Gegenspieler aussteigen ließ, verwertete dieser zum 0:1. In der 29. Minute erhöhte Philipp Bär auf 0:2. Bei einem zu kurzen Rückpass sprintete der Stürmer dazwischen und schob die Kugel an FSV-Keeper Dominik Reif vorbei ins Tor. In der zweiten Hälfte verkürzten die Hausherren auf 1:2 mit einem herrlichen Spielzug: Yannik Martin und Florian Lindner kombinierten sich per Doppelpass schön bis vor das Tor der Gäste und letzterer hämmerte die Kugel mit voller Wucht unter die Latte (58.). SG-Spieler Matthias Geng beendete die Träume von einem Punktgewinn der Hausherren mit seinem Treffer zum 1:3 in der 83. Minute. Zwei Weißenbrunner Verteidiger wurde an der Grundlinie düpiert, beim Rückpass in den Strafraum stand Geng goldrichtig und schob aus kurzer Distanz ein.

Die Gäste kamen in die Partie sehr viel besser und erzielten nach einer Ecke und einem daraus resultierenden Schuss ins lange Eck das erste Tor durch Ricardo Singer. Die Gäste hätten ihre Möglichkeit weiter ausbauen können doch vergaben weitere Möglichkeiten. Im ersten SPielabschnitt konnten die schwachen Hausherren keine einzige Chance verbuchen und deshalb ging es mit einem gerechten Rückstand in die Kabine. Im zweiten Spielabschnitt in einer fahrigen Begegnung kamen die Röthenbacher aber besser aus der Kabine doch konnten erst ihr Chancen nicht nutzen bis Karakollukcuoglu einen Geistesblitz hatte, von der Mittellinie abzog und den verdutzten Gäste Keeper überraschte. Röthenbach drängte nun auf die Führung doch ließ gute Gelegenheiten ungenutzt. Fünf Minuten vor Schluss mussten sie auch noch in Unterzahl auskommen, da Dominik Braun wegen wiederholten Foulspiel den Platz verlassen musste. Einen ähnlichen Geistesblitz hatten nun auch die Gäste durch Übler der einen Freistoß vom Mittelkreis schnell und direkt ausführte und auch hier wurde der Torhüter jetzt überrascht. Dies reichte dann zum Sieg in einem relativ ausgeglichenen Spiel, indem zwei Tore vom Mittelkreis erzielt wurden. Für die Gastgeber damit ein herber Rückschlag im Abstiegskampf.

Nach Ablauf der Spielzeit trennten sich TSV Lauf und SV Neuhaus/Rothenbruck mit 1:1. Die Gastgeber die zunächst besser waren konnten erst ihre Gelegenheiten nicht nutzten. Lauf kam mit viel Selbstvertrauen in die Partie nach drei Siegen in Folge und konnten dann nach einer knappen halben Stunde durch Weidel die Führung erzielen. Diese hatte bis zur Halbzeit bestand. In einem ausgeglichenen zweiten Durchgang war es dann zunächst der Gast aus Neuhaus der Chancen liegen ließ bis Nico Müller einnetzen konnte. Beide Mannschaften drängten in einem teils fahrigen Spiel trotzdem auf den Siegtreffer der aber beiden verwehrt blieb. Zum Ende wurde es etwas ruppiger doch mehr als Gelbe Karten musst der Referee nicht verteilen. Damit blieb es beim Unentschieden. Für die Gäste aus Neuhaus bereits das vierte Remis im sechsten Spiel und auch damit bleiben sie als einzige Mannschaft mit dem Ligaprimus aus Sittenbach die noch nicht verlieren konnte.

In einem Spiel zweier sich bekannter Mannschaften musste die Gastgeber endlich ihren in dieser Spielzeit noch nicht erfüllten Erwartungen gerecht werden. Doch dies konnten sie zunächst nicht zeigen, da die Gäste besser aus der Kabine kamen und Bauer früh zur Führung traf. Insgesamt gab es zu Beginn dennoch wenige Torgelegenheiten. Dennoch hätten die Gäste zur Pause höher führen können, verpassten aber das zweite Tor. Ein Doppelwechsel auf Seiten der Hausherren brachte aber die Wendung. Von da an waren sie besser im Spiel und konnten noch vor der Halbzeit zwei gute Möglichkeiten verbuchen. Nach der Pause kamen die Platzherren energischer aus der Kabine und übten viel Druck aus. Welcher sich auch bezahlt machte als Kocak auf tolle Vorarbeit von Felsberger zum Ausgleich einnetzte. Jener Kocak war es dann auch der nur kurze Zeit später erneut der nach einer tollen Vorarbeit diesmal von Wagner eiskalt abschloss und somit das Spiel komplett drehte. Die Schönberger wiegten sich schon in Sicherheit doch erneut war es Bauer, der einen Konter zum Ausgleich nutzen konnte. Das Spiel wurde nun ziemlich hektisch und es drohte abgebrochen zu werden. Als dann die Gemüter zunächst beruhigt waren, hätte Röthenbach durch den zweifachen Torschützen Bauer per Foulelfmeter die Chance zum Sieg, doch ihm versagten die Nerven und er schoss ihn hochrechts vorbei. Kocak hätte dann ebenfalls seinen Hattrick perfekt machen können, doch auch ihm versagten die Nerven, als er kurz vor Schluss knapp am Tor vorbei schoss. Insgesamt war es dennoch ein gerechtes Remis.

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