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Wenn der Letzte gegen den Vorletzten mit 12:0 gewinnt

Kreisklasse 2 8. Spieltag

Dürrbrunn schießt sich im Kellerduell gegen die SG Niederlindach den Frust von der Seele und holt die ersten drei Zähler. An der Spitze steht nun Hemhofen, weil Buckenhofen II das Topspiel gegen Röttenbach gewann.

 Im Spitzenspiel waren die Teams zunächst auf Augenhöhe und die Bezirksliga-Reserve nutzte einen Abpraller des Keepers im Nachschuss zur Führung. Ein Konter bescherte einen weiteren Treffer, doch der Tabellenführer kam aus spitzem Winkel zurück. Nach einem Eigentor per Kopf war die Partie jedoch gelaufen. Es folgte ein listiger Lupfer über den zu weit vorne stehenden Torwart aus über 35 Metern zum Endstand.

 Hausen zeigte sich nach dem 1:5 in Hemhofen stark verbessert und setzte den Tabellenvierten zeitweise gut unter Druck, lud den Gegner aber vor allem beim zweiten Treffer zum Toreschießen ein. Nach leichten Wacklern spielte es der Gast aber mit Routine zu Ende.

Diskussionen gab es kurz vor dem Wechsel, als Postler nach seinem zweiten Foul die Ampelkarte sah. Zuvor hatte Kersbach in einer sonst ausgeglichenen ersten Hälfte mit einem Lattenschuss die beste Chance.In Unterzahl gelang Kirchehrenbach mit einem 30-Meter-Tor die Führung. Durch zwei Kopfballtore drehte Kersbach das Spiel, zuletzt nach einem Freistoß von der Eckfahne in der Nachspielzeit.

Die Gäste holten den Punkt auch dank eines glänzend aufgelegten Keepers Weisel, der aber auch zur tragischen Figur wurde. Nachdem er mit Hilfe des Pfostens einen Strafstoß parierte, hielt er den Ball so lange fest, dass es als Zeitspiel gewertet wurde. Den indirekten Freistoß nutzte die Gloria, die während der Partie auch zweimal am Aluminium scheiterte, zum Ausgleich. Ein Konter hatte der SG zur Führung verholfen.

Der Heroldsbacher Spielertrainer trifft weiter am Fließband und staubte zunächst zur Führung ab, ehe der Toptorjäger der Gäste ebenfalls zur Stelle war. In einer gutklassigen Partie erspielte sich die Heimelf einen weiteren Treffer. Wimmelbach baute mächtig Druck auf und hätte sich den Ausgleich verdient gehabt.

Die Heimelf holte im Kellerduell endlich die ersten Punkte und schoss sich dabei den Frust von der Seele. Dabei ging auch die Höhe des Ergebnisses absolut in Ordnung. Für den Aufsteiger wurde es bereits zum wiederholten Male zweistellig. 

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den der Spielertrainer der Heimelf mit einem Abstauber einläutete. Der Aufsteiger knackte Pretzfeld daraufhin jedoch mehrmals über Außen und agierte dann drei Minuten unaufmerksam, um doch noch mit Führung in die Pause zu gehen. Nach dem Wechsel riss Pretzfeld das Geschehen an sich, glich nach Eckball aus und kam durch schnelles Umschalten nach Ballgewinn noch zum zweiten Sieg.

Ersatzgeschwächte Poxdorfer hatten wenig zu melden gegen den Favoriten, der sich zu Beginn sogar den Luxus eines verschossenen Elfmeters erlauben konnte. Die ersten beiden Treffer entsprangen aus Eckballen, ehe der zweite Strafstoß saß. Nach dem Wechsel plätscherte die Partie dem Ende entgegen.

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