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DJK Erlangen: "Bald wird sich die harte Arbeit auszahlen"

Kreisliga 1

Nach Jahren als Spitzenteam in der Kreisklasse ist die junge Mannschaft der DJK Erlangen als Aufsteiger in der Kreisliga hart aufgeschlagen.

Die DJK Erlangen (gelb) ist nach dem Aufstieg etwas ins Straucheln geraten. Aufgeben haben sich die Kicker aber noch lange nicht.

 / © Sportfoto Zink

Am Ende stand die DJK Erlangen am Sonntagnachmittag zwar endlich mal wieder unter der Sonne des Wiesengrundes, aber auch mit leeren Händen da. Da passte das Regenwetter der vergangenen Wochen eigentlich besser: 0:2 (0:1) gegen den ASV Niederndorf, die vierte Niederlage in Folge, die achte im elften Kreisligaspiel für den Aufsteiger.

Wieder hatte die junge Mannschaft von Coach Alexander Bayer gekämpft, sie war gerannt, hatte gerackert – und sich Chancen herausgespielt. Doch wie so oft in dieser Saison sprang der Ball wie bei Marcel Grafs Versuch nur an den Innenpfosten und nicht ins Tor. „Das ist ein wenig unser Problem heuer: Die Chancenverwertung“, sagt auch Daniel Hohenester, der Kapitän. Weniger als zwölf Treffer hat keine andere Mannschaft der Liga erzielt, dabei, versichert Hohenester, gäbe es ausreichend Möglichkeiten, diese Statistik aufzubessern. So aber steht der tapfere Aufsteiger auf dem vorletzten Rang, nur zwei Siege gab es zu feiern – unter anderem gegen Schlusslicht Baiersdorf II.

Drei Jahre Aufstiegskampf

„Uns macht das nicht nervös“, sagt der Kapitän, „es war uns vor der Saison schon bewusst, dass es keine Runde wird, bei der wir wieder von Sieg zu Sieg eilen werden. Sondern dass es in der Kreisliga Phasen geben wird,diewir einfach überstehen müssen.“ Das ist für die junge Mannschaft nach zuletzt drei Jahren, in denen man in der Kreisklasse vorne mitspielte, keine ganz neue Erfahrung. Im ersten Jahr im Herrenfußball gab es so viele Unentschieden, dass die DJK gegen den Abstieg spielte und am Ende auf Rang 13 landete. Dann ging es peu a peu nach oben mit dem umjubelten Aufstieg vergangene Saison.

„Die Niederlagen haben uns eher noch enger aneinander rücken lassen“, sagt der 22-Jährige, „wir haben eine hohe Trainingsbeteiligung und auch eine hohe Intensität beim Üben. Bald, da sind wir uns sicher, wird sich die harte Arbeit auch auszahlen.“ Vom Abstieg jedenfalls will die DJK nichts wissen, „dafür“, sagt auch Hohenester, „ist unsere Mannschaft und auch die Stimmung zu gut. Aber wir wissen, dass es nur über den Kampf geht.“ Dann wird das Team bald auch was in den Händen halten – egal, ob die Sonne scheint oder eben nicht.

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