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Ein Jahr Sperre für Röthenbacher Akteur

B-Klasse 5

Ende Oktober sorgte das B-Klassen-Spiel zwischen Türkisch Röthenbach und Pettensiedel für Wirbel, es kam zu einer Körperverletzung und einem Rettungsdienst- und Polizeieinsatz. Nun wurde ein Akteur des Heimteams Türkisch Röthenbach für seinen Ausraster belangt. Auch wenn beide Teams damals unterschiedliche Sichtweisen auf die Vorkommnisse hatten, gab es in der Bewertung über dessen Rolle auch keine zwei Meinungen.

"Ein Spiel - zwei Versionen", lautete damals die Überschrift zu einem Spiel der B-Klasse Erlangen/Pegnitzgrund 5, das zwar regulär abgepfiffen wurde, dennoch die Beteiligten nicht losließ. Einig waren sich beide Teams in der Bewertung einer Körperverletzung, die einen Rettungsdienst- und Polizeieinsatz zur Folge hatte. Der Täter wurde nun "gemäß § 67 BFV-RVO (Tätlichkeit) vom 20.10.2019 mit einschließlich 19.10.2020 für Feldfußball gesperrt", schreibt das BFV-Sportgericht in seinem Urteil. Der Akteur habe seinen Gegenspieler damals "mit beiden Beinen auf dem Brustkorb zu Boden" gedrückt. "Es handelte sich um ein Vergehen, das nicht im unmittelbaren Zweikampf um den Ball erfolgte. [...] Bei der Strafbemessung ist [...] ganz erheblich zu berücksichtigen, dass mit dieser Aktion die Gesundheit des Gegners ganz erheblich beeinträchtigt wurde. Es mussten die Sanitäter gerufen werden und Sauerstoffzufuhr erfolgen." Auch musste das Opfer in Folge für zwei Wochen krank geschrieben werden und diverse Untersuchungen vornehmen lassen. Positiv wurde dem Täter bescheinigt, dass er sein Fehlverhalten einsah, Reue zeigte und sich bei seinem Opfer noch während der Verhandlung entschuldigte.

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