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Der TSC Pottenstein kann mit der Punktausbeute zufrieden sein

Kreisliga 2

Mittlerweile ist der TSC Pottenstein ein fester Bestandteil der Kreisliga 2 geworden. Die Kicker aus der Fränkischen Schweiz haben sich etabliert, und Tabellenplatz acht zur Winterpause untermauert dies. Wie schon in den Vorjahren besitzt Spielmacher und Torjäger Fabian Haas einen erheblichen Anteil am Erfolg, für Nordbayern Amateure zieht er zur Winterpause ein Fazit.

Spielertrainer Maximilian Held (in Grün) führt die interne Torjägerliste mit 13 Treffern an.

 / © Maxbauer

24 von 32 Toren gehen auf das Konto des Offensivduos Fabian Haas und Spielertrainer Maximilian Held. Während sein Coach mit 13 Treffern die interne Torschützenliste anführt, ist ihm Haas mit elf Buden dicht auf den Fersen. Es könnte die Vermutung aufkommen, dass der TSC Pottenstein von den beiden Wirbelwinden abhängig ist, doch dem widerspricht Haas vehement: „Das kann ich nur verneinen. Wir beide schießen hauptsächlich die Tore, weil wir einfach auf den Positionen spielen, die dem gegnerischen Tor am nächsten sind. Die Mannschaft und unser Spiel bringen uns ja erst in diese Situationen, in denen wir zum Abschluss kommen können. Dann ist es nun mal unser Job, die Tore auch zu machen.“ 

Insgesamt lässt sich für die Held-Elf ein positives Hinrunden-Fazit ziehen, hat man den Abstand auf die Relegationsränge doch auf acht Punkte ausbauen können, und das bei einem Spiel weniger. Somit sollte es, anders als in den Jahren zuvor, diesmal keine Abstiegssorgen geben, die Weihnachtszeit kann sorgenfrei begangen werden. Rundum zufrieden zeigt sich der 24-Jährige aber noch nicht: „Ich denke, wir können mit der Punktausbeute aufgrund der Anzahl von Spielen eigentlich ganz zufrieden sein. Dennoch habe ich da zwei Spiele im Kopf, die wir definitiv für uns entscheiden hätten müssen, aber keinen Punkt geholt haben. Deshalb hat die Punktzahl für mich einen etwas faden Beigeschmack, weil einfach mehr drin gewesen wäre.“

Da die Held-Elf momentan bei 13 absolvierten Begegnungen steht, während die Konkurrenz teilweise schon 16 Partien auf dem Buckel hat, ist bei einem optimalen Verlauf der Nachholspiele sogar der Sprung in die Spitzengruppe möglich. Eine neue Situation für das Team, ging der Blick bisher doch meist eher nach unten. „Es wird schon mal ein Witz darüber gemacht, wie es wäre, vorne dabei zu sein, aber eigentlich weiß jeder, wie die Realität bei uns aussieht. Wir müssen von Spiel zu Spiel versuchen, unsere beste Leistung auf den Platz zu bringen. Wenn es klappt, dann können wir definitiv im vorderen Mittelfeld dabei sein, aber wenn das nicht funktioniert, haben wir ganz schnell das Problem, nach hinten zu rutschen, weil die Liga extrem ausgeglichen ist.“

Für die Rückrunde hat sich Haas vorgenommen, verletzungsfrei zu bleiben, um so bestmöglich seinen Beitrag zum Erfolg der Mannschaft zu leisten. Für das gesamte Team steht im Vordergrund, die Fehler der Hinrunde abzustellen und spielerisch weiterhin Schritte in die richtige Richtung zu gehen. Als Favoriten auf den Aufstieg sieht der Spielmacher die SpVgg Diepersdorf: „Sie haben einfach eine Qualität in der Mannschaft, die in der Liga meiner Meinung nach kein weiteres Team hat. Natürlich sind sie auch schlagbar, aber da muss schon alles zusammenpassen.“

In Pottenstein gibt es dieselben Probleme wie fast allerorts, es kommt aus der Jugend nicht mehr die Fülle an Spielern nach, wie es in der Vergangenheit noch der Fall war. Der Erhalt der Kreisliga ist somit auch künftig die oberste Maxime, damit sich Spieler und Verein weiterentwickeln können. Persönlich hegt der Scorer keine Wechselgedanken: „Wenn es etwas geben sollte, das mich anspricht, und ich mir wirklich sicher bin, dass ich es wo anders probieren will, dann würde ich es mir natürlich auch überlegen. Ich fände es etwas übertrieben, von vornherein alles kategorisch auszuschließen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist dies aber nicht der Fall. So lange ich das Trikot des TSC trage, werde ich alles für diesen Verein geben, egal in welcher Situation.“

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