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TSV Lonnerstadt: Erst im Winter läuft der Motor warm

Kreisliga 1

Besser als in der vergangenen Saison wollte man in Lonnerstadt nach dieser Spielzeit dastehen, zur Winterpause ist das Team von Trainer Günter Kropf auf einem guten Weg: Nach dem achten Platz 2018/19 steht derzeit Platz sieben zu Buche. Ausruhen will man sich beim TSV aber keineswegs.

Wohin geht die Reise? Der TSV Lonnerstadt zeigte sich vor der Winterpause im Aufwind.

 / © Niko Spörlein

Von Schönwetterfußballern kann beim TSV Lonnerstadt wohl kaum gesprochen werden: Nach einem holprigen Start lief der Motor der Kropf-Truppe erst in der kalten Jahreszeit so richtig warm, wie schon in der letzten Saison verabschiedete sich der TSV mit einer beachtlichen Serie in die Winterpause. Während aus den ersten vier Spielen nur ein Zähler resultierte, ist die Mannschaft nun seit sieben Spielen ungeschlagen. Als Wendepunkt ist dabei wohl vor allem der Sieg im Kerwaspiel gegen Primus Oesdorf zu nennen. "Wir hatten wirklich einen schlechten Start in die Saison, seit dem Oesdorf-Spiel läuft es aber", weiß auch Keeper Marco Pflügner und nennt gleichzeitig Gründe für diesen Aufschwung: "Anfangs haben wir vor allem in der Schlussphase der Spiele sehr viele Gegentore kassiert, da hat uns wahrscheinlich auch ein Stück die Luft gefehlt. Mittlerweile haben wir uns aber defensiv stabilisiert und sind mit dem Verlauf letztlich auch sehr zufrieden", sagt er. 

Damit der Lauf auch nach der Winterpause weiterhin Bestand hat, will man in Lonnerstadt in der Vorbereitung hart arbeiten. "Die Vorbereitung auf die Saison war wegen vieler Verletzter und Urlauber eher schlecht, so ist auch unser Saisonstart zu erklären. Im Winter wollen wir jetzt ordentlich Kondition aufbauen und an unserer Technik und Taktik feilen", gibt Pflügner vor - unter anderem fährt der TSV dafür drei Tage ins Trainingslager nach Bad Aibling.

Geschlossenheit als große Stärke

Als große Stärke seiner Mannschaft hat der Schlussmann den mannschaftlichen Zusammenhalt ausgemacht, große Namen sucht man im Kader des TSV unterdessen vergeblich. "Wir sind seit Jahren ein eingeschworenes Team und kommen eigentlich immer über den Kampf und die Geschlossenheit. Unsere Jugendspieler werden immer super integriert und wir machen, ob Alt oder Jung, viel zusammen. Die Kommunikation in der Mannschaft klappt sehr gut", freut sich Pflügner. Auf diese Weise will man in Lonnerstadt auch das Saisonziel erreichen. "Ausgegeben ist ein einstelliger Tabellenplatz, den wir in jedem Fall erreichen wollen. Im besten Fall wollen wir am Ende auch besser als in der letzten Saison dastehen und da war es der achte Platz. Momentan sind wir ja Siebter", so der Torwart. 

Für ihn selbst läuft nach dem Wechsel aus Gremsdorf in der Saison 2011/12 aktuell das neunte Jahr in Lonnerstadt, das Jubiläum will er selbstredend noch vollmachen: "Ich hab auf alle Fälle Lust, noch weiter in der Truppe zu spielen. Ein paar Jahre hänge ich schon noch dran und dann wird man eben sehen, wie lange es für die erste Mannschaft reicht", blickt er nach vorne. Dass er beim ersten Spiel des TSV nach der Winterpause zwischen den Pfosten steht, gilt als durchaus wahrscheinlich - immerhin verpasste er in dieser Saison bislang noch keine Pflichtspielminute. Gegner wird dann die Baiersdorfer Reserve sein. Pflügner blickt voraus: "Die ersten Spiele sind immer schwer, da müssen wir erst einmal sehen, wie wir durch die Vorbereitung kommen. Dass es gegen einen Gegner geht, der unten steht, macht es nicht unbedingt einfacher. Wir haben aber noch eine Rechnung offen und die wollen wir auch begleichen." Damals musste sich der TSV den Krenkickern nämlich mit 1:3 geschlagen geben.

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