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DJK Erlangen: "Von Platz sechs bis 16 können wir jeden schlagen"

Kreisliga 1

Voller Euphorie startete Aufsteiger DJK Erlangen in die Kreisliga. Zur Winterpause steht das Team auf dem letzten Tabellenplatz und stellt obendrein den schwächsten Angriff der Liga – Coach Alexander Bayer hat den Tatendrang dennoch längst nicht verloren.

DJK-Trainer Alexander Bayer glaubt an den Klassenerhalt.

 / © Zink / WoZi

Nur neun Zähler stehen bei der DJK Erlangen nach 15 Spielen auf der Habenseite, dennoch ist das rettende Ufer keineswegs weit entfernt: Uttenreuth auf dem ersten Relegationsplatz ist nur einen, Zeckern auf dem Nicht-Abstiegsplatz nur vier Zähler entfernt. „Für mich ist die Sache eigentlich ganz einfach: Wir müssen uns einfach da unten raushauen und halt mal zwei, drei Spiele am Stück gewinnen“, sagt DJK-Spielertrainer Alexander Bayer. 

Vor der Saison hatte das Trainerteam Bayer/Goldammer erwartet, nicht im Abstiegskampf zu landen – sechs Monate später ist das Team mittendrin. Einen Grund hierfür sieht der Trainer in der personellen Lage der Hinrunde: „Wenn wir es mal schaffen, über mehrere Wochen mit der gleichen Elf zu spielen, können wir die Situation ändern.“ Umso schwerer wiegt der Ausfall von Mittelfeldmann Marcel Graf, der sich im Dreikönigsturnier einen Kreuzbandriss zuzog, und auch ansonsten gibt es im Winter im DJK-Kader Veränderungen: Lennard Welke und Erik Peters zieht es zum BSC Erlangen. 

Demgegenüber stehen die Neuzugänge Hauke Höhne (Zweitspielrecht, VfB Zittau) und Leon Bayerlein (BSC Erlangen). Außerdem steht Lukas Stegmaier, der im Aufstiegsjahr eine feste Größe in der Innenverteidigung war, nach einem Auslandssemester wieder zur Verfügung. Und auch beim Trainer selbst gibt es eine gute Nachricht zu vermelden: „Nach meiner Verletzung konnte ich bisher ja nur sechs Spiele machen, aber jetzt kann ich auch endlich wieder ran“, freut sich Bayer. Auch deshalb sei der Coach „immer noch guter Dinge, dass wir nicht absteigen. Es ist noch alles drin“, wie er sagt.

Richtungsweisender Start

Nach der Winterpause steht sofort ein Sechs-Punkte-Spiel auf dem Programm: Mit Zeckern kommt ein unmittelbarer Abstiegskontrahent in den Wiesengrund. „Da brauchen wir direkt drei Punkte“, gibt Bayer vor und schiebt nach: „Die Vorbereitung läuft gut und die Jungs ziehen ordentlich mit. Jetzt müssen wir die harte Arbeit aus der Vorbereitung auf den Platz bringen.“ Neben der SpVgg Zeckern sieht Bayer die Teams aus Baiersdorf, Uttenreuth und Eggolsheim als direkte Konkurrenten. „Ich denke, dass den Abstieg die letzten sechs Teams unter sich ausmachen – außer vielleicht Herzogenaurach, die haben noch die Möglichkeit, aus der ersten Mannschaft nachzuschieben.“ Auf der anderen Seite geht der DJK-Trainer von einem Aufstieg der DJK Oesdorf auf. Dazwischen sei nichts in Stein gemeißelt.

„Vom Tabellenplatz sechs bis 16 können wir in der Liga an einem guten Tag jeden schlagen. Deswegen werden wir auch noch ein paar Punkte holen“, so Bayer, der auf einen Lernprozess seiner Mannschaft hofft: „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, und für viele ist die Kreisliga die höchste Klasse, in der sie je gespielt haben.“ Wie es zur nächsten Saison dann für ihn weitergeht, steht noch nicht fest. Bayer: „Da beraten wir uns noch. Aktuell sind wir dabei, Gespräche zu führen.“

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