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ASV Pegnitz: Wedel weg - Kühnlein alleine an Bord

Kreisliga 2

Hinten top, vorne Flop. So lässt sich die bisherige Saison des ASV Pegnitz beschreiben. Der ASV stellt eine der stärksten Abwehrreihen, nach vorne geht allerdings wenig, so dass man zusammen mit Schlusslicht Schnaittach die wenigsten Tore erzielt hat. In der Winterpause hat nun auch noch Co-Trainer Fabian Wedel den Verein verlassen. Auf Trainer Kevin Kühnlein wartet somit ein ganzes Stück Arbeit.

Pegnitz hat Probleme in der Offensive - das soll in der Restrunde besser werden.

 / © Huber

Zusammen mit Kevin Kühnlein heuerte Fabian Wedel vor eineinhalb Jahren in Pegnitz an, nun erfolgte der Abschied in der Winterpause. Bei Ligakonkurrent Schnaittach wird Wedel ab der Rückrunde ebenfalls in der Rolle als spielender Co-Trainer agieren und Uwe Zettner unterstützen. Laut Chef Kühnlein lief der Wechsel seines Freundes reibungslos ab, doch andere Umstände bereiten ihm etwas Kopfschmerzen: „Die ersten Gespräche gab es Anfang Januar, so dass es sich abgezeichnet hat. Der Wechsel war dann Ende Januar, aber es ist auch Fakt, dass ich beruflich stärker eingespannt bin und keinen Co-Trainer mehr habe im nächsten halben Jahr. Zusätzlich haben wir zwei Spieler aufgrund schwerer Verletzungen verloren, deswegen sind die Vorzeichen etwas schwieriger.“

Zwar verlief schon die Hinrunde nicht so wie geplant, an der Zielsetzung will Kühnlein aber nichts ändern. Zufrieden ist der Trainer mit Tabellenplatz zehn und den erspielten 21 Punkten nicht, die Ansprüche sind in Pegnitz andere. Durch seine dreiwöchige Hochzeitsreise gegen Ende der Hinrunde konnte Kühnlein selbst nicht immer Einfluss auf die Spiele nehmen, doch in der Rückrunde soll vieles besser werden: „Unser Ziel war vor der Saison, dass wir die gute letzte Saison nochmal toppen, was die Punkte angeht. Ich wollte 50 Punkte holen, was dann Tabellenplatz drei bis fünf entsprechen würde. Dieses Ziel habe ich weiterhin vor Augen, das ist zwar anspruchsvoll, aber daran halten wir fest.“

Um die 50-Punkte-Marke noch zu erreichen, muss die Offensivmaschinerie allerdings nach der Winterpause etwas besser laufen. Darauf hat der Trainer in der Wintervorbereitung auch den Fokus gelegt und hart gearbeitet. Pegnitz fehlt ein klassischer Knipser, so dass Kühnlein diese Thematik als Mannschaft auffangen will. „Das Offensivspiel zu verbessern, ist meine Hauptaufgabe in den kommenden Wochen und Monaten.“ Einige Verletzungen trüben die Stimmung etwas, doch die Spieler, die trainieren können, ziehen gut mit. Um mannschaftstaktisch arbeiten zu können, ist die Trainingsbeteiligung laut Kühnlein aufgrund der Verletzungen und Urlaub allerdings nicht hoch genug. Bis auf den Wechsel von Wedel bleibt im Kader alles beim Alten.

Auch in der kommenden Saison wird der Trainer des ASV Pegnitz Kühnlein heißen, da er seinen Vertrag in der Winterpause verlängert hat. Zur neuen Saison soll dann ein Co-Trainer an der Seitenlinie dazukommen, der von außen Einfluss nehmen kann. „Mir gefällt es gut in Pegnitz, und die erste Saison ist auch richtig gut verlaufen. Jetzt haben wir aufgrund der Hochzeitsreise und aus anderen Gründe eine kleine Delle drin, aber wir werden im Sommer einen erfahrenen Co-Trainer installieren und sind auch schon an zwei, drei sehr interessanten Neuzugängen dran. Der Rest des Kaders bleibt zusammen, von daher gehe ich schon davon aus, dass wir nächstes Jahr ambitioniert in die Runde starten können.“

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