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SV Ermreuth präsentiert Kevin Micholka als neuen Trainer

Kreisliga 2

Schon letzte Woche wurde bekannt, dass Jörg Kemmitzer seine Zelte in Ermreuth abgebrochen und als Co-Trainer beim ASV Pegnitz angeheuert hat. Nun kann auch sein alter Verein einen neuen Mann präsentieren, der schon höherklassige Erfahrung gesammelt hat.

Kevin Micholka übernimmt den SV Ermreuth.

 / © Markus Langhans

Nach dem Re-Start wird Kevin Micholka das Traineramt beim SV Ermreuth ausüben und den Klassenerhalt in Angriff nehmen. Der Mittelfeldspieler kommt aus der Bezirksliga von der SpVgg Hüttenbach. Erste Trainererfahrungen konnte er schon als Co-Trainer beim FSV Weißenbrunn sammeln, wo er mit Alexander Pfarherr zusammenarbeitete. Matthias Hammerand, zusammen mit Marco Walz zuständig für die Trainersuche, ist sehr zufrieden mit der Auswahl: "Nachdem 'Kemmi' uns im Winter mitgeteilt hat, dass er für die neue Saison nicht mehr zur Verfügung steht, haben wir uns umgesehen. Wir waren uns einig, dass wir einen Spielertrainer wollen und wir haben mit einigen Kandidaten gesprochen. Mit Kevin hatten wir sofort sehr gute Gespräche und waren uns schnell einig. Hüttenbach kann man gut mit Ermreuth vergleich, das familiäre ist sehr wichtig, so dass wir glauben, dass es sehr gut passt."

Zusätzlich soll auch noch ein Co-Trainer kommen, da Dominic Fabricius aufgrund seiner Master-Arbeit nur noch als Spieler zur Verfügung steht. Ansonsten gibt es im Kader keine Veränderungen, allerdings hofft der SVE auf die Rückkehr von Goalgetter Maik Sprenger, der seine Verletzung aus der Saisonvorbereitung auskuriert hat und auch zeitlich nun nicht mehr so eingespannt ist. Oberste Priorität hat der Klassenerhalt, doch längerfristig will sich der ehemalige Bezirksligist in der Tabelle wieder weiter nach oben orientieren.

Doch nicht nur auf der Trainerposition wird es in Ermreuth einen Wechsel geben, Spielleiter Klaus Haug hat sein Amt nach langen Jahren niedergelegt: „Die Trennung erfolgt absolut nicht im Unfrieden. Aber ich bin mittlerweile in einem gewissen Alter und auch zu anderen Verantwortlichen gibt es einen Altersunterschied von teilweise 45 Jahren, da war es für mich nach acht Jahren einfach an der Zeit.“ Seinem SVE wird er aber treu bleiben und die weitere Entwicklung gespannt verfolgen.

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