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FC Schnaittach: Fabian Wedel wird Cheftrainer, Fabian Dressendörfer kommt aus Schwaig

Kreisliga 2

Die Hoffnung lebt beim FC Schnaittach. Obwohl die Kicker von der Sandplatte bisher erst einen Sieg und insgesamt vier Punkte aus 15 Spielen holen konnten, heißt das Ziel weiterhin Klassenerhalt. Neben einem erneuten Trainerwechsel soll auch die Rückkehr des einstiges Goalgetters den Umschwung bringen.

Fabian Dressendörfer (blau) will Schnaittach vor dem Absturz bewahren.

 / © Zink / ThHa

Diese Spielzeit scheint wie verhext für den FC Schnaittach. Sie fing schon schlecht an, als unter Trainer Ante Jukic die ersten fünf Spiele verloren gingen und der Rückstand bedenklich anwuchs. Dann übernahm interimsweise ein Spieler-Trio um Ibrahim Boz, das immerhin in Ermeuth den ersten Punkt der Saison einfahren konnten. Mit Uwe Zettner zauberten die Schnaittacher Verantwortlichen dann einen Überraschungskandidaten als Nachfolger aus dem Hut, der zuvor eine längere Pause eingelegt hatte.

Nach einigen Pleiten zu Beginn konnte am 27.10 in Neunhof endlich der ersehnte erste Saisonsieg eingefahren werden. Es sollten bis heute die letzten Punkte bleiben. In der Winterpause dann die nächste Meldung: Fabian Wedel wechselt von Ligakonkurrent Pegnitz zum FCS, um in der Rolle des spielenden Co-Trainers auf dem Platz zu helfen. Doch die Corona-Pause brachte einen erneuten Wirbel in die Personalsituation, und der neue Abteilungsleiter Christoph Meyer klärt nun über die neue Rollenverteilung auf: „Eigentlich war geplant, dass Fabian Wedel als Co-Trainer einsteigt, weil er uns auch fußballerisch natürlich sehr weiterhilft. Aufgrund der Corona-Situation gab es dann viele Unsicherheiten und wir konnten keine eindeutigen Aussagen treffen. Deswegen haben wir uns dann entschieden, dass Fabian doch direkt Cheftrainer wird. Unser Ziel ist weiterhin der Klassenerhalt. Ob jetzt direkt oder über die Relegation, das ist letztendlich egal, aber wir wissen natürlich, dass es schwer wird.“

Zusätzlich zum Wechsel auf der Trainerposition können die Kicker von der Sandplatte noch einen prominenten Rückkehrer begrüßen. Mit Fabian Dressendörfer wechselt der wohl torgefährlichste Spieler der letzten Jahre zurück zu seinem Heimatverein. In Schwaig konnte er höherklassig Erfahrung sammeln, und Meyer hofft auf einen weiteren Schub für die Truppe: „Der Fabi war bei jedem unserer Spiele dabei, wenn Schwaig nicht gespielt hat. Er ist Schnaittacher und an spielfreien Wochenenden auch gern mal mit uns unterwegs. Er hat mich dann einmal angerufen und mir gesagt, dass er mit mir reden will. Er will uns helfen - und er hat auch gesagt, wenn er wechselt, dann nur nach Schnaittach. Wir freuen uns darüber natürlich sehr.“

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