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Kühlenfels klettert - "Gigi" Hammerand netzt vierfach

Kreisliga 2 19. Spieltag

Diepersdorf und Brand kamen jeweils nicht über ein Remis heraus, Nutznießer war am Ende der SC Kühlenfels, der in der Tabelle weiter nach oben klettert. In Gößweinstein konnte aufgrund eines Wasserrohrbruchs nicht gespielt werden, im Keller war der SV Ermreuth der große Gewinner. Durch vier Tore avancierte Andreas Hammerand zum Mann des Spieltages.

Das Spitzenspiel zwischen dem SK Lauf II und der SG Wolfsberg/Geschwand endete gerechterweise 1:1-Unentschieden. Die Gäste legten gut los, und schon nach wenigen Minuten hatte Winter die gute Chance auf das 1:0. Er scheiterte allerdings, und in der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Abwehrreihen gute Arbeit verrichteten. Somit ging es auch folgerichtig torlos in die Pause, in der Folge erwischte wieder die SG den besseren Start: Dümler brach in der 49. Minute über rechts durch, seine Hereingabe fälschte die Heimelf ins eigene Gehäuse ab. Kurz zeigten sich die Hausherren geschockt, doch dann kamen sie in der 65. Minute zum Ausgleich: Per Kopf netzte Rothhaar nach einer Freistoßflanke ein. In der Schlussphase versteckte sich zwar keines der Teams, mehr als die Ampelkarte für SG-Spielertrainer Müller passierte aber nicht mehr.

Trainer Maximilian Held hatte eine Reaktion seiner Mannschaft eingefordert, und gegen Tabellenführer Diepersdorf lieferte der TSC Pottenstein ab. Sowohl läuferisch als auch kämpferisch steigerte sich die Heimelf um einige Stufen im Vergleich zur Vorwoche und verdiente sich so einen Punkt. Nach einer Ecke gingen zwar die Gäste in Führung, doch danach drängte der TSC auf den Ausgleich und wurde durch einen direkten Freistoß von Fabian Haas erlöst. Nach dem Seitenwechsel war es eine ausgeglichene Partie, in der die Schwesinger-Elf immer wieder Schwächen bei Standards offenbarte. Dementsprechend fiel auch das 2:1 für die Heimelf durch Johannes Körber. Pottenstein versuchte den Sieg über die Zeit zu bringen, dies schien auch zu gelingen, doch dann sorgte Daniel Viewig für den Ausgleich, als die Hausherren einen Abpraller nicht mehr geklärt bekamen.

Auch ohne Patrick Hirschmann bleibt der SV Henfenfeld ein unangenehmer Gegner und entführt einen Punkt vom Brander Weiher. Das Spiel begann gut für die Gäste, als Benjamin Karg durch einen Schuss aus der zweiten Reihe die Führung besorgte. In der Folge gab es hüben wie drüben weitere Gelegenheiten, am nähesten kam die Heimelf dem Ausgleich bei einem Pfostentreffer. Im zweiten Abschnitt legte der TSV dann gut los, zeigte Präsenz in den Zweikämpfen und kam durch Thomas Munker sehenswert zum 1:1. Danach kam der SVH kaum noch aus der eigenen Hälfte raus, die Hausherren konnten sich aber nicht entscheidend vor dem Tor durchsetzen. Durch einen Konter ging die Loch-Elf dann überraschend erneut in Führung, Johannes Utz vollendete. Diese beantwortete die Roth-Elf noch durch Tim Schlagenhaufer und dem späten, aber verdienten Ausgleich.

Reichenschwand-Trainer Philipp Lämmermann fasste das Spiel so zusammen: „Für uns ist es zu wenig, für Kühlenfels am Ende ein glücklicher Sieg.“ Dabei schien das Spiel schnell in eine Richtung zu kippen, als erst Kilian Macht das 1:0 markierte und Fabian Hofmann kurz danach das 2:0 nach einem Konter noch hinterherschob. Von nun an beherrschte aber der FCR das Geschehen und kam noch vor der Pause zum Anschlussh, während sich der Gast durch eine Ampelkarte reduzierte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Heimelf spielbestimmend, und folgerichtig fiel das 2:2. Durch einen schlimmen Rückpass in die Füße des Gästestürmers holte die FCR-Defensive die Gäste dann zurück ins Spiel, die dadurch wieder in Führung gingen. Ein weiterer Abwehrbock, auf den das 4:2 für „Kümas“ folgte, entschied die Partie dann endgültig zu Gunsten der Gäste, die weiterhin die Spitzengruppe aufmischen.

Der DJK Weingarts ist es gelungen, dem aufstrebenden Schlusslicht aus Schnaittach in die Suppe zu spucken und die drei Punkte zuhause zu behalten. Das Spiel ging gut los für „Maigisch“ als Spielertrainer Oliver Seybold einen Strafstoß zum frühen 1:0 nutzte. Die Kicker von der Sandplatte zeigten sich wenig beeindruckt und Luis Wagner besorgte den postwendenden Ausgleich. Mit diesem Zwischenergebnis ging es auch in die Pause, in der beiden Mannschaften der Wille anzumerken war. Beide wollten den Sieg, und so lief alles auf eine spannende Schlussphase hinaus. In dieser avancierte dann Michael Antes, zurückgekehrt von seiner schweren Verletzung, zum großen Held, als er in der Nachspielzeit das umjubelte 2:1 erzielte. Dadurch pirscht sich die Lunz-Elf in der Tabelle oben an, während der FC Schnaittach weiterhin die rote Laterne inne hat und auf die Relegationsränge sieben Punkte Rückstand.

Das Duell stand ganz im Zeichen des Abstiegskampfes und die Hausherren setzten sich am Ende verdient mit 4:1 durch. Es war nach der Partie nicht schwer, den „Man of the Match“ zu küren: Ermreuth-Stürmer Andreas „Gigi“ Hammerand entdeckte seine Lust am Toreschießen wieder und avancierte dank vier Treffern zum Matchwinner. Eventuelle inspiriert durch den kongenialen Partner Maik Sprenger auf der Bank blieb er schon in der 9. Minute im Eins-gegen-Eins eiskalt und traf zum 1:0. Im weiteren Verlauf erlief er einen weiten Ball und stach ein weiteres Mal zu. Noch vor der Pause dann die Entscheidung durch einen satten Schuss von der Strafraumkante. Die Gäste dagegen hatten ihm nichts entgegenzusetzen, sie kamen zwar auch zu Gelegenheiten, doch die letzte Entschlossenheit fehlte. Auf den letzten Streich von „Gigi“ konnten sie lediglich noch mit dem Ehrentreffer zum 1:4 antworten.

Zwei grundverschiedene Halbzeiten sahen die 120 Zuschauer am Sonntagnachmittag in der Reusch. Der Gast aus Neunkirchen profitierte in der ersten Halbzeit von groben Abwehrschnitzern der Pegnitzer und führte zur Halbzeit durch Tore von Manuel Menges (5.) und Avain Kain (25.) mit 2:0. In der Halbzeit fand Trainer Kevin Kühnlein scheinbar die richtigen Worte , denn Marco Singers Anschlusstreffer in der 50. Minute war der Dosenöffner für eine jetzt spielbestimmende Pegnitzer Mannschaft. Mit dem 2:2 durch Nikolai Reichel vier Minuten später war der schwache erste Durchgang der Pegnitzer frühzeitig wieder wettgemacht. Mit einem Kopfballtreffer in der 80. Minute war es die Pegnitzer Lebensversicherung in Person von Spielertrainer Kevin Kühnlein, der ein schon verloren geglaubtes Spiel noch zu einem Heimsieg drehte und die Euphorie in Neunkirchen ein wenig dämpfte.

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