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SG 83: Mit frischem Blut aus der Bayernliga-U19

Sieben Zugänge Zwei Abgänge

Der Fusionsverein SG Nürnberg Fürth 1883 will in der kommenden Bezirksliga-Spielzeit mit einigen Neuen im Kader wieder eine gute Rolle spielen.

Nach dem verlorenen Relegationsmatch gegen Pegnitz war die Enttäuschung groß bei der SG - jetzt startet eine neue Bezirksliga-Saison.

 / © Zink

Chefcoach Leo Swierczynski wird dabei wie bisher unterstützt von seinen Assistenen Armin Kujevic und Michael Nißler, auf der Torwarttrainer-Position gibt es aber eine Veränderung: Künftig wird sich Hendryk Braunshausen statt Harry Will um die Keeper kümmern. Die Mannschaft bleibt soweit zusammen, mit Andre Brunner und Kadir Sahin pausieren nur zwei Spieler aus dem erweiterten Kreis. 

Dafür stellt sich der Fusionsverein breiter auf: Mit Joel Ghile (23) kommt ein vielversprechender Mann fürs Mittelfeld, Sven Misof (31) rückt aus der "dritten Mannschaft" der SG83, die in der vergangenen Spielzeit eine Spielgemeinschaft mit dem SC Viktoria bildete, in den Bezirksliga-Kader - der Defensivmann kickte zuvor unter anderem schon beim SV 73 Süd. Hervorragend ausgebildet sind zudem die Jungs, die aus der eigenen Bayernliga-U19 in den Herrenbereich aufrücken: Mit Irhad Colovic (Abwehr), Atif Coskun (Mittelfeld), Valentin Lorenz (Abwehr), Salvatore Panetta (Tor) und Felix Ullmann (Mittelfeld) bringen fünf Akteure frisches Blut.

Für die SG wurde es im vergangenen Jahr bekanntlich Rang zwei in der Endabrechnung, die Mannschaft von Leo Swierczynski scheiterte erst in der Relegation am ASV Pegnitz. „Das war ja eigentlich gar nicht unser Ziel“, sagt Coach Leo Swierczynski, der auch in der neuen Saison wieder „guten, offensiven Fußball“ spielen lassen will. In der Offensive, findet er, müssen sie noch ein bisschen gefährli­cher werden, nur 50 Treffer erzielte die SG, weniger als Absteiger SV Tennenlohe. „Außerdem haben wir viele junge Spieler dazubekommen“, sagt Swierczynski, „wir werden versuchen, uns zu behaupten und wie­der eine gute Rolle zu spielen“ – los geht es am Sonntag gegen den Vorjah­resdritten TV 48 Erlangen. Als Meistertipp nennt der Verein übrigens den 1. FC Herzogenaurach sowie Cagrispor.

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