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Tim Olschewski: Dauerbrenner für die Balance

Der 22-Jährige besetzt eine Schlüsselposition beim Regionalligisten SV Seligenporten

Der defensive Mittelfeldspieler Tim Olschewski ist beim SV Seligenporten ein echter Dauerbrenner. Bislang verpasste der 22-Jährige lediglich zehn Minuten im Dress der Klosterer. Im Interview sprach er über seine Rolle beim SVS, seinen ehemaligen Verein TSV Kornburg und seine Ziele.

Tim Olschewski (rot), hier gegen 1860-Star Timo Gebhart.

 / © Sport-/Pressefoto Wolfgang Zink / WoZi

Herr Olschewski, was machen Sie beruflich und wie weit haben Sie es zum SV Seligenporten?

Tim Olschewski: Ich bin letztes Jahr von Wendelstein nach Nürnberg gezogen und fahre deswegen rund 35 Kilometer nach Seligenporten. Oft fahre ich aber direkt von der Uni aus Erlangen zum Training. Ich studiere im dritten Semester Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Maschinenbau und habe davor eine Ausbildung abgeschlossen.

Sie spielten letzte Saison beim TSV Kornburg mit SVS-Urgestein Dominik Räder. Hat er Ihnen einen Wechsel zum SVS ans Herz gelegt?

Olschewski: Ja, er ist in der Zeit in Kornburg ein guter Freund von mir geworden, mit dem ich aktuell auch noch sehr viel Kontakt habe, zumal wir fast Nachbarn sind. Als das Angebot von Seligenporten kam, haben wir natürlich darüber gesprochen. Ich habe die Chance gesehen mich beim SVS weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen zu sammeln.

Erfahrung sammeln Sie ja fleißig, bisher verpassten Sie wettbewerbsübergreifend nur zehn Minuten. Für Sie überraschend?

Olschewski: Ehrlich gesagt war ich schon überrascht, wie schnell ich die Chance bekommen habe, mich unter Wettkampfbedingungen zu beweisen. Der Trainer hat mir das Vertrauen geschenkt, und ich habe versucht, es ihm und der Mannschaft zurückzuzahlen. Dass es aktuell so gut läuft, freut mich natürlich sehr.

Fühlen Sie sich wohl beim SV Seligenporten?

Olschewski: Sehr wohl. Wir haben es in kurzer Zeit geschafft aus dem Team eine richtige Einheit zu machen. Ich denke, auch auf dem Platz kann man sehen, wie gut wir uns alle verstehen.

Welche Rollle nehmen Sie in dieser Einheit ein?

Olschewski: Wir haben sehr viele offensive Spieler, die richtig viel Kreativität besitzen. Meine Aufgabe ist es, dass die Balance zwischen Offensive und Defensive stimmt, sodass wir immer kompakt und stabil agieren. Ich versuche, jederzeit eine Anspielstation für mein Team zu sein und dabei so einfach wie möglich zu spielen. Ich will in Zukunft torgefährlicher werden und an meinem schwächeren linken Fuß arbeiten

Was würden Sie am Saisonende gern in der Zeitung lesen, vielleicht „Olschewski köpft den SVS zum Klassenerhalt“?

Olschewski: Die Schlagzeile kenn ich ja schon aus Kornburger Zeiten. (lacht) Spaß beiseite, wir wollen den direkten Klassenerhalt und da ist es völlig egal, wer die Tore erzielt.

Abseits des Platzes, was machen Sie in ihrer Freizeit?

Olschewski: Ich gehe gerne Essen, treffe mich mit meinen Freunden oder verbringe den Abend vor dem TV.

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