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Diouf und Steininger: ATSV Erlangen legt doppelt nach

Student kommt aus Stuttgart, Ex-Bayernligaspieler vom SV Schwaig

Landesliga-Tabellenführer ATSV Erlangen gibt pünktlich zum Start der Winterpause zwei Neuzugänge bekannt. Ein Student kommt aus Stuttgart, ein Ex-Bayernligaspieler vom SV Schwaig.

Steininger

Geht zum ATSV Erlangen: Stefan Steininger (vo., hier gegen Johannes Untheim von Bayern Kickers).

 / © Sportfoto Zink

Der für die Landesligakonkurrenz bislang ohnehin schon zu starke Kader des ATSV Erlangen erhält in der Winterpause noch einmal Zuwachs. Abteilungsleiter Jörg Markert vermeldete gegenüber nordbayern Amateure die Verpflichtung zweier Mittelfeld-Akteure, die fortan das Dress mit der roten Schärpe tragen werden.

Vom Stuttgarter Landesligisten TSV Weilimdorf kommt mit Pape-Moussa Diouf laut Markert "ein schneller, offensiver Ergänzugsspieler". Er ist zum Studieren in die Hugenottenstadt gezogen und hat sich den ATSV als seine neue sportliche Heimat selbst ausgewählt. Diouf ist für die erste Mannschaft eingeplant. Sollte er sich in der Skeraj-Elf allerdings nicht durchsetzen können, "haben wir auch noch den Vorteil einer sehr guten U23", sagt Markert. Der Frühling wird zeigen, wo der 23-Jährige letztlich Spielpraxis sammeln wird.

Der zweite Neue ist trotz seiner erst 25 Jahre ein alter Bekannter im regionalen Fußballgeschäft. Stefan Steininger schnürte schon in der Landesliga für Stadeln, Quelle Fürth und Dergahspor die Fußballschuhe, in Ammerthal erwarb er Bayernligaerfahrung. Zuletzt war er seit September 2016 für den SV Schwaig in der Bezirksliga aktiv, wo er seitdem zu den Leistungsträgern der seit dieser Saison von Helmut Rahner betreuten Mannschaft gehörte. Steininger, den Markert als sehr guten Spieler, "der uns mit seiner Power und Qualität natürlich hilft", bezeichnet, unterschrieb für eineinhalb Jahre an der Paul-Gossen-Straße.

Noch keine Freigabe

Bezüglich der Freigabe Steiningers gibt es aktuell allerdings noch keine Einigung zwischen dem ATSV und den Schwaiger Verantwortlichen. "Wir werden sicher noch einmal sprechen", sagt Markert, "so wie es momentan aussieht, ist er aber erst ab Ende April für uns spielberechtigt." 

Mit dem "gefühlten Neuzugang" (Markert) Klaus Faßold, der nach einem Stirnhöhlenbruch zurückkehrt, Tobias Kauf (nach Kreuzbandriss) sowie den beiden Neuen Steininger und Diouf startet der Tabellenführer dann nach einigen Hallenauftritten (u.a. Gräfenberg, Bruck, Forchheim, Auerbach) Ende Januar in die finale Vorbereitung der Mission Bayernligaaufstieg. Trotz des vermeintlich großen Vorsprungs auf Buch und Feucht erwartet Markert im Frühjahr noch einmal einen heißen Dreikampf. Beonders Feucht habe "eine wahnsinnige Qualität", sagt der ATSV-Abteilungsleiter. "Die Feuchter werden definitiv noch kommen in der Rückrunde und können uns noch sehr gefährlich werden."

Dazu allerdings müsste der ATSV selbst erst einmal schwächeln. Sollte den Erlangern noch einmal so ein Lauf wie in den ersten 21 Saisonspielen gelingen, dürfen Diouf und Steininger im Mai den Bayernligaaufstieg feiern, egal wie sehr Buch und Feucht sich strecken.

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