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Eltersdorf hat den Aufstieg noch längst nicht abgehakt

Kapitän Thomas Dotterweich: "Wir haben jetzt sieben Endspiele"

Nur ein Sieg aus vier Spielen nach der Winterpause – zuletzt ein 2:2 nach 2:0-Führung beim Würzburger FV. Wird der SC Eltersdorf in der Bayernliga Nord nervös vor dem Endspurt? "Nein", sagt Kapitän Thomas Dotterweich, "wir sind weiter voll im Soll".

Hat den Aufstieg noch lange nicht abgehakt: Eltersdorfs Kapitän Thomas Dotterweich (links)

 / © Sportfoto Zink

Sieben Spiele hat der SC Eltersdorf noch in der Bayernliga Nord bis Saisonende zu bestreiten, am Ende will die Mannschaft von Trainer Bernd Eigner ganz oben stehen. Oder wenigstens den Relegationsplatz nicht mehr hergeben. Doch die letzten Ergebnisse seit der Winterpause lassen befürchten, dass der SCE ein wenig das Flattern bekommen hat im Endspurt: 2:2 beim TSV Großbardorf, 0:0 zu Hause gegen den FC Sand, dann ein glorreiches 8:1 über den FC Amberg aber nun schon wieder nur ein Unentschieden beim 2:2 am Osterwochenende beim Würzburger FV. Der Abstand auf Tabellenführer Viktoria Aschaffenburg ist gewachsen.

"Wir werden überhaupt nicht nervös", sagt Thomas Dotterweich. Eltersdorfs Kapitän findet die Ergebnisse, vor allem aber ihr Zustandekommen beim näheren Hinschauen sogar in Ordnung. "Wir sind im Soll", sagt der Routinier.

Ausrutscher verboten

In Großbardorf, "immerhin eine gestandenen Bayernligamannschaft", so Dotterweich, gab es nach 0:2-Rückstand in der 67. Minute sogar noch eine kleine Aufholjagd mit einem gewonnenen Punkt. In Würzburg, beim Tabellendritten wohlgemerkt, hat auch nicht jeder mit einem Remis gerechnet. "Auch wenn uns ärgert, dass wir einer sehr starken ersten Hälfte eine schwächere zweite haben folgen lassen", sagt Thomas Dotterweich. Für seinen Geschmack hat der SCE sich nach dem 2:0 zu wenig nach vorne gemacht, "dass die nach dem Anschluss nochmal Druck machen, war klar." Doch die Stimmung ist nach der Winterpause, in der Eltersdorf gar auf Rang eins stand, nicht schlechter geworden. Im Gegenteil: "Das einzige, was uns nachhängt, ist das schwache 0:0 gegen Sand zu Hause", findet der Kapitän. Die großen Ziele mit Regionalligafußball sind deshalb noch nicht beerdigt: "Wir haben jetzt sieben Endspiele", sagt Dotterweich, unter anderem noch den direkten Vergleich mit Tabellenführer Viktoria Aschaffenburg. "Wir hauen jetzt alles rein und schauen am Ende, wofür es gereicht hat."

Hausaufgaben vor dem Showdown

Bevor man allerdings in Eltersdorf an den Showdown in Aschaffenburg denkt (27. April, 18.30 Uhr), "müssen wir erst einmal unsere Hausaufgaben machen", mahnt Dotterweich. Soll heißen: Die kommenden Begegnungen gegen Ammerthal (6. April, 19 Uhr, Langenaustraße), in Ansbach (14. April) und im Derby gegen Jahn Forchheim (20. April, 19 Uhr) erfolgreich gestalten. "Nur dann", sagt auch Kapitän Thomas Dotterweich, "wird Aschaffenburg auch das große Spiel des Jahres für uns." Einen Ausrutscher wie gegen Sand darf sich Eltersdorf aber auch danach nicht mehr erlauben.

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