Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Dennis Weiler: "Versuche immer mein Bestes zu geben"

Co-Trainer von Jahn Forchheim über das heiße Derby in Eltersdorf und seinen Abschied

In den Schlussminuten mutierte Abwehrchef Dennis Weiler noch einmal zum Turm in der Schlacht, verteidigte am Freitagabend mit der SpVgg Jahn Forchheim in Unterzahl ein verdientes 3:3 beim Bayernliga-Aufstiegsaspiranten Eltersdorf. Wir sprachen hinterher mit dem spielenden Co-Trainer über das Treffen mit dem Ex-Verein und seine Zukunft ohne die Forchheimer.

Dennis Weiler spielte mit dem Jahn gegen Ex-Klub Eltersdorf.

 / © Sportfoto Zink

Kann der Jahn mit dem Remis zufrieden sein?

Dennis Weiler: Klar können wir das Ding am Ende gewinnen, aber das Ergebnis ist schon gerecht. Wir haben gut angefangen, bekommen aber vermeidbare Gegentore. Einmal spielen wir entgegen unserer Vorgaben auf Abseits. Dem zweiten Tor ging ein klares Foul voraus, dass leider nicht gepfiffen wurde. Statt in der Situation nochmal einzugreifen, stehen wir falsch. Nach dem Anschluss vor der Pause waren wir wieder am Drücker, bringen uns durch den nächsten Fehler auf der Sechserposition ins Hintertreffen. Danach hat die Truppe wiederholt eine tolle Moral gezeigt.

Zwischendurch kochten gegen die alten Kollegen auch bei Ihnen die Emotionen hoch. Woran lag’s?

Dennis Weiler: Ja, ich war doch sehr aufgebracht. Aber das gehört im Derby dazu. Mit dem Dotti (Eltersdorfs Kapitän Thomas Dotterweich; d.Red.) zum Beispiel ist es auf dem Platz immer speziell. Aber danach ist alles gut.

Stichwort: Motivation. Gibt es einem nochmal ein paar Prozente mehr, weil es für die nächste Zeit das letzte Derby auf diesem Niveau gewesen sein wird?

Dennis Weiler: Ich denke meine Leistung hat mit dem bevorstehenden Abschied nichts zu tun. Man versucht immer sein Bestes zu geben.

Obwohl gerade in Spielen wie dem gegen Eltersdorf immer noch Anführer und Leistungsträger, geht es freiwillig mehrere Etagen tiefer. Bezirksliga oder Kreisliga mit Adelsdorf. Macht das Sinn?

Dennis Weiler: Der Wechsel hat sich für mich so ergeben. Grundsätzlich wäre ich ja gerne beim Jahn geblieben. Aber es gab unterschiedliche Auffassungen über meine Zukunft. Da sind wir nicht mehr auf einen Nenner gekommen und gehen besser getrennte Wege. Wichtig ist, dass man sich hinterher noch in die Augen schauen kann. Ich freue mich auf meine Aufgabe (als gleichberechtigter Spielertrainer mit Jahn-Kollege Andi Mönius; d.Red.) ab Sommer.

Mehr zum Thema