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Pegnitz startet mit Wedel und Kühnlein in die neue Saison

Duo wird beim ASV als Spielertrainer-Duo fungieren

Nach dem Absturz von der Landes- in die Kreisliga stellt sich der ASV Pegnitz neu auf - und hat nun mit Kevin Kühnlein (27) und Fabian Wedel (26) ein Spielertrainer-Gespann vorgestellt, das dem Verein die Konsolidierung ermöglichen soll.

Wollten beim ASV Pegnitz viel Grund zum jubeln haben: Fabian Wedel (links) und Kevin Kühnlein

 / © Sportfoto Zink (Collage: nordbayern.de)

Rückblende: Der in der Winterpause eingesprungene U19-Trainer Michael Link konnte aber den Abstieg der Pegnitzer Traditionstruppe nicht mehr abwenden. Nun sollen es zwei erfahrene Männer richten. Kevin Kühnlein spielte bis zum Saisonende beim Regionalligisten VfB Eichstätt, war zuvor unter anderem bei der Bamberger Eintracht, in Amberg und in der Dritten Liga in Österreich aktiv. Sein künftiger Co-Trainer Fabian Wedel hatte bis Ende April einen Vertrag als Spielertrainer beim TSV Burgthann im Nürnberger Land und stand vorher unter anderem für den SK Lauf und die SpVgg Diepersdorf auf dem Platz.

Der Kontakt des ASV zu Kevin Kühnlein kam über den derzeit noch amtierenden Co-Trainer des ASV, Matthias Heckenberger zustande, der mit Kühnlein zusammen momentan die Ausbildung zur Trainerlizenz absolviert. "Kühnlein muss nur noch seinen Abschluss machen, dann kann er bei uns antreten", freut sich Steffen Weihrich, sportlicher Leiter des ASV, über den versierten Neuzugang auf der Trainerbank. Kevin Kühnlein und Fabian Wedel werden als Spielertrainer auch den ASV-Kader verstärken, sie haben früher schon miteinander Fußball gespielt und freuen sich nach eigenem Bekunden auf die Saison. "Das ist für uns das Wichtigste, dass diese beiden starken Spieler uns auch auf dem Platz verstärken", betont Steffen Weihrich, der mit seinem Leitungskollegen Harald Schilling "stolz darauf" ist, dass der ASV solche Hochkaräter verpflichten konnte.

Den fälligen Neuanfang in der Kreisliga sollen die beiden Trainer und die Mannschaft möglichst unverkrampft angehen können. Deshalb gibt es beim ASV - im Gegensatz zu anderen Vereinen in vergleichbaren Situationen - zumindest im Moment kein Projekt "sofortiger Wiederaufstieg". "Wir sind ein Amateur-Sportverein und keine Profis", betont Steffen Weihrich. Beim ASV setzt auch in Sachen Kreisliga-Kader auf die über Jahre hinweg herangezogenen junge Eigengewächse und will mit einer möglichst unverbrauchten Mannschaft die Saison angehen.

Dabei steht laut Steffen Weihrich zunächst der Findungsprozess der Mannschaft im Vordergrund. Zudem gehe es darum, sich erst einmal in der Kreisliga zu etablieren. Im nächsten Jahr sei dann immer noch Zeit, den Blick auf die obere Tabellenregion zu richten.

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