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Freudentaumel in Aufkirchen: Der SCA steigt in die Landesliga auf

Landesliga-Relegation Runde 2, Rückspiel

Mit einem 3:0 über den TSV Gersthofen drehte die Pelczer-Elf die Hinspielniederlage und darf in der kommenden Spielzeit in der Landesliga antreten. Veitsbronn hingegen steigt nach dem 0:2 in Etzenricht in die Bezirksliga ab - zu klar waren die Kräfteverhältnisse in dieser Finalpaarung.

Bei heißen Temperaturen hatte der SC Aufkirchen das bessere Ende für sich.

 / © Eberle

1:2 hatte der SC Aufkirchen das Hinspiel in Gersthofen verloren - nicht das schlechteste Resultat, schließlich sollte ein 1:0 im Rückspiel zuhause zum Landesliga-Aufstieg reichen. Der Gast startete leicht feldüberlegen, Mitte der Hälfte entwickelte sich aber ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Heimelf die besseren Chancen hatte. Die größte davon hatte in Durchgang eins Christoph Egner, der nach einer Schöllhammer-Flanke aus spitzem Winkel und kurzer Distanz an den Pfosten köpfte. Zuvor bereits musste Gersthofen-Keeper Finkert nach einem Freistoß von Tobias Babel sein Können zeigen. Kurz vor der Pause präsentierte sich auch der Gast gefährlich vor dem Tor, Friedrich aber parierte den Versuch von Secgin, kurz darauf war Halbzeit - das Resultat auf der Anzeigentafel ging in Ordnung. Nach wenigen gespielten Minuten in Durchgang zwei hielt dann SCA-Keeper Friedrich im Eins-gegen-Eins gegen Kratzer die Null, auch sein zweiter Versuch wenig später ging knapp drüber. So durfte die Heimelf nach einer Stunde die Führung bejubeln: Der kurz zuvor eingewechselte Kreuchauf legte quer auf Schöllhammer, der den Keeper umkurvte und zum 1:0 einschob. In Folge drängte der Gast natürlich auf den Ausgleich, die SCA-Defensive aber kämpfte aufopferungsvoll und hielt den Laden dicht: In der Nachspielzeit dann sorgten erst Kevin Kreuchauf und dann Simon Babel mit einem Konter-Doppelschlag für grenzenlosen Jubel beim SCA, der nach vielen verpassten Chancen in der kommenden Spielzeit in der Landesliga ran darf. "Die enge Spielansetzung war für unseren kleinen Kader in dieser Saison eigentlich tödlich", bilanzierte Coach Pelczer nach dem letzten Spiel dieser kräftezehrenden Serie, "dass die Mannschaft es dennoch geschafft hat, davor kann man einfach nur den Hut ziehen"eber/jam

Ein 1:4 hatte der ASV aufzuholen - kaum vorstellbare angesichts der Kräfteverhältnisse im Hinspiel, in dem vor allem Andre Klahn auf Seiten Etzenrichts mit vier Treffern glänzte. Für die Akzente sorgten an diesem Sonntag nach wenigen gespielten Minuten aber andere: Auf links spielte Koppmann seinen Geschwindigkeits-Vorsprung aus, sein Pass in die Mitte wurde vor die Füße von Pötzl geblockt, der den Ball zum 1:0 unter die Latte setzte. An der Ausgangslage änderte sich freilich wenig, vier Tore mussten für Veitsbronn her. Doch die Gäste schafften es in Folge nicht, zwingend vors Tor zu kommen: Etzenricht blieb die gefährlichere und vor allem fußballerisch bessere Mannschaft, Veitsbronn machte bei hohen Temperaturen nicht den Eindruck, noch an die Überraschung zu glauben. So blieb es zur Halbzeit auch beim sicheren 1:0 des SVE. Auch in Durchgang zwei sorgte Veitsbronn nicht für Gefahr, auch wenn der ASV nun das Ballbesitzplus vorweisen konnte: Die wenigen Male, in denen der letzte Pass gelang, scheiterte man an der Ballannahme. Nach rund einer Stunde dann konnte Gossler nach einer Ecke gegen König parieren, auf der Gegenseite prüfte der eingewechselte Uzun mit einem Seitfallzieher Etzenricht-Keeper Heisig - näher an einen eigenen Treffer kam der ASV an diesem Tag nicht mehr. Eine Viertelstunde vor Schluss fiel dann das 2:0 für die Heimelf: Geber zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern schön über die Mauer ins Eck; damit waren die minimalen Zweifel, die es an der Endabrechnung zu diesem Zeitpunkt noch gab, natürlich verflogen. Wenig später war auch Schluss - der ASV Veitsbronn muss nächstes Jahr in der Bezirksliga antreten. jam

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