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Hermann: "Das ist doch eine schöne Abwechslung"

Kleeblatt-Profis kommen zum Test

Die Freundschaftsspiel-Tour der SpVgg Greuther Fürth geht weiter: Am Donnerstag ist das Kleeblatt beim ASV Zirndorf zu Gast, am Freitag beim ASV Vach. Anstoß ist jeweils um 18.30 Uhr. Vor allem die Zirndorfer haben sich zum Jubiläumsspiel etwas vorgenommen.

Der ASV stellt seine Neuen vor (hinten v.li.): Co-Trainer Christian Schlicker, Max Neukam, Dominik Wagner, Fitnesstrainer Tobias Hermann, Trainer Martin Hermann. Unten v.li.: Fabian Krapfenbauer, Kian Westendarp, Michael Wagner, Andre Robl und Lukas Jandl.

 / © Daniel Marr/Zink

Mit der 0:5-Niederlage am vergangenen Wochenende kann Bezirksligist FSV Stadeln sicher gut leben. „Nur“ fünf Gegentore von einem Zweitligisten zu bekommen, ist keine schlechte Leistung, wenngleich die Beine der Profis schwer vom Training waren. Martin Hermann will nicht anmaßend sein, aber mit diesem Ergebnis wäre er am Donnerstagabend nicht ganz zufrieden. Der Ex-Profi der Sp Vgg geht als Trainer des Bezirksligisten ASV Zirndorf in seine zehnte Saison. Genauso oft war sein Ex-Verein für ein Freundschaftsspiel zu Gast auf der Willi-Knapp-Sportanlage. Der einzige Haken: Noch nie hat seine Mannschaft ein Tor erzielt. Zum Jubiläumsspiel soll es endlich klappen.

Hermann bleibt sich treu, schließlich lautet einer seiner Leitsätze: „Es gibt keine Freundschaftsspiele.“ Das soll jetzt nicht heißen, dass die Kleeblatt- Profis ihre Schienbeinschoner aufpolstern müssen. „Aber ich will jedes Spiel gewinnen, auch im Training. Das ist das Oberpfälzer Sieger-Gen in mir“, beschreibt es der gebürtige Weidener.

Auf die kommende Bezirksliga-Saison angesprochen, äußert er sich etwas moderater. „Wir wollen uns im Süden etablieren“, lautet das Saisonziel und meint: Der ASV will nach seiner Umgruppierung in der Bezirksliga Süd erst einmal ankommen. Sauer auf die Entscheidung des Verbands ist Hermann keineswegs. „Wir haben jetzt fünf Jahre im Norden gespielt, das ist doch jetzt mal eine schöne Abwechslung.“ Mit Prognosen, wie stark diese Liga ist, tut er sich schwer, doch das gehe den Gegnern doch genauso: „Die kennen uns nicht, ich kenne die nicht.“ Doch mit einem müsse man rechnen: „In Mosbach, Holzheim und Freystadt gibt es auf die Hölzer.“ In der Süd-Liga gehe es körperbetonter zur Sache, während im Norden auch dank der guten Jugendarbeit der Fürther und Nürnberger Vereine schönerer Fußball gespielt würde.

Um den Gegnern nicht zuviel von sich zu verraten, sagte der ASV zwei vor der Ligeneinteilung ausgemachte Testspiele gegen Weißenburg und Deutenbach kurzerhand wieder ab. Doch bereits am Sonntag gibt es genügend Gelegenheiten für den 21-Mann-Kader, die Frühform unter Beweis zu stellen.

Derbys beim Zirndorfer Cup

Beim Zirndorfer Cup treten neben dem gastgebenden ASV sieben Mannschaften an der Schwabacher Straße an: Tuspo Roßtal, FC Stein, TSV Altenberg, ASV Fürth, DJK Oberasbach, ASV Weinzierlein-Wintersdorf und Nachbar TSV Zirndorf. Am 14. Juli um 16 Uhr ist die Hermann-Truppe zu Gast bei der Sp Vgg Mögeldorf.

Die Zirndorfer haben sich in diesem Sommer mit sechs Spielern verstärkt. Lukas Jandl kommt von den eigenen A-Junioren, Max Neukam vom TSV Cadolzburg, Andre Robl vom SV Wacker Nürnberg, Dominik Wagner aus Großhabersdorf, Michael Wagner aus der U19 des Clubs und Kian Westendarp aus der A-Jugend der SpVgg Ansbach. „Wir haben den Kader drastisch verjüngt“, erklärt Hermann, „und vier Routiniers verloren.“ Insgesamt tragen sieben Spieler nicht mehr das Trikot des ASV.

Tobias Hermann wird Fitnesstrainer neben Co-Trainer Christian Schlicker, Marcos Mayer und Oliver Schindzielorz wechseln zum SC Germania Nürnberg, Andreas Scheuenstuhl geht zum SC Großschwarzenlohe, Heiko Tiessen zum TSV Katzwang, Michael Wening und Markus Wonner hören ganz auf, belassen ihren Spielerpass aber beim Verein – man weiß ja nie.

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