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Quelle Fürth: Zehn Spiele bis zur Ziel-Formulierung

Neun Zugänge

Nach dem Aufstieg des ASV Vach und dem Abstieg des ASV Veitsbronn-Siegelsdorf hält die SG Quelle Fürth die Fahne für die Kleeblattstadt und den Landkreis Fürth in der Landesliga Nordost alleine hoch. Saisonstart ist am Samstag um 16 Uhr beim TSV Kornburg.

Neu bei der SG Quelle (hinten, v.li.): Serdal Gündogan, Rick Bolz, Dickson Abiama, Kevin Meyer, Tramaine Lawson, Steven Heyer. Vorne v.li.: Emre Uluca, David Cabrera Diaz, Ulus Ersoy, Nils Böhm, Jonas Peuntinger.

 / © Thomas Hahn/Zink

Mit dem fünften Tabellenplatz der Vorsaison sind die Verantwortlichen an der Coubertinstraße zufrieden, aber nicht viel mehr. Denn in der Nachbetrachtung lautet das Resümee: Da war mehr drin, die Konstanz fehlte. Ob das diese Saison auf Anhieb besser wird, ist fraglich, denn die in Teilen veränderte Mannschaft hat dank mehrerer Spieler aus der A-Jugend einen Altersdurchschnitt von 21,9 Jahren.

Das Saisonziel formuliert der sportliche Leiter Thomas Färber: „So gut es geht, oben mitspielen.“ Der letztjährige Kern der Mannschaft wurde erhalten, ergänzt durch immerhin neun Neuzugänge, sechs davon aus der eigenen Jugend: Nils Böhm, David Cabrera Diaz und Jonas Peuntinger verstärken das Mittelfeld. Tramaine Lawson die Abwehr. Kevin Meyer den Angriff und Ulus Ersoy ist der Ersatztorwart.

Im gleichen Alter ist auch Dickson Abiama. Der Stürmer kommt von Kreisklassist SpVgg Mögeldorf und soll vor allem für Tempo und Tore sorgen. In der Vorsaison erzielte der Stürmer in 25 Spielen 27 Tore und gab zehn Vorlagen. Im Jahr zuvor in der A-Jugend sogar 29 Treffer und 13 Vorlagen in gerade einmal 21 Partien. Außerdem kam vom FSV Erlangen- Bruck noch der 20-jährige Emre Uluca dazu. Der erfahrene Rick Bolz vom letztjährigen Landesliga-Absteiger ASV Veitsbronn-Siegelsdorf komplettiert den 23-Mann-Kader. Ein weiterer Torwart soll noch kommen.

Außerdem hat der Dambacher Verein auch die wichtigste Position neu besetzt: Trainer ist seit dieser Spielzeit Serdal Gündogan. Der 40-Jährige war in der vorvorletzten Saison noch Teil eines Trainerduos beim SV Seligenporten in der Regionalliga. Ein „Neuer“ ist er aber nicht, denn in der Vergangenheit trug er selbst das „Q“ auf der Brust. Seine Spielphilosophie beschreibt er so: „Wir wollen selbst fußballerische Akzente setzen. Nicht zu verspielt, aber auch kein Kick and Rush.“ Von seinen „Jungen mit Qualität“ wünscht er sich, „dass sie auf dem Platz mutig und frech sind“. Die nötige Cleverness käme mit den Jahren hinzu. Bis zum Saisonstart gelte es jetzt nur noch, die Laufwege optimal abzustimmen.

Erst einmal fehlen wird Christopher Menz. Er war in der vergangenen Wochen in bestechender Form, einige im Verein sagen sogar, in der besten Form seit Jahren. Umso ärgerlicher, dass der Mittelfeldmotor mit einer schweren Fußverletzung noch einige Wochen ausfällt. Insofern hält sich Gündogan mit Prognosen zur Saison zurück. Er wolle oben mitspielen, präziser könne er aber erst nach etwa zehn Spielen werden. Start ist für die Dambacher am Samstag um 16 Uhr beim TSV Kornburg. Das erste Heimspiel ist am Mittwoch darauf um 18.30 Uhr gegen den 1.SC Feucht.

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