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Baiersdorfer SV: Neue Spieler, gleiche Ziele

Vor dem Saisonstart

Das Ziel bleibt unverändert. Der Baiersdorfer SV will in dieser Liga bleiben, die Trainer Thomas Luckner einmal als genau die richtige für seinen Verein bezeichnet hat. Doch die Aufgabe, und auch das ist kein bisschen anders als in den Jahren zuvor, wird nicht leichter.

Bereit für die neue Saison: Thomas Luckner.

 / © Zink / JüRa

Acht Fußballer haben das Team verlassen, darunter vier Leistungsträger. „Das Problem haben wir immer, dass sich die Bayernligisten aus dem Umfeld bei uns bedienen“, sagt Luckner, allerdings ohne Groll, denn „das zeigt auch, dass wir eine gute Arbeit machen“

Junge Spieler weiterzuentwickeln, das gelingt in Baiersdorf immer wieder. Mit Timo Noppenberger, Nuyan Karsak, Patrick Hoffmann und Karim Said wechseln fünf Spieler in die Bayernliga. Damir Hasaj und Timo Scherer suchen als Spielertrainer eine neue Herausforderung. „Wir haben unser komplettes zentrales Mittelfeld verloren“, sagt der Coach. „Und uns war klar, dass wir keinen Eins-zu-Eins ersetzen können.“ Einige der acht Zugänge sind Perspektivspieler, die sich erst an die neue Liga gewöhnen müssen.

Dass der Umbruch gar so gewaltig ausfällt, liegt auch an der eigenen Jugend. „Wir hatten in der vergangenen Saison fast nur jüngere Spieler in der A-Jugend, deshalb haben wir nun nur drei hochgezogen“, sagt Luckner. Wie schnell sich Marcelo Kreissl, Florian Hofmann, zuvor Kapitän der U19, und Keeper Alexander Fieber entwickeln, muss man abwarten. Gleiches gilt auch für Kenan Ramic aus der Brucker Jugend und für die Spieler, die aus der Kreisliga kommen.

Sebastian Hofmann und Michael Wegner kannte Luckner schon als Jugendspieler, „beide wollen es noch einmal höherklassig probieren“. Philipp Eismann kommt zumindest von einem Bezirksliga-Verein. „Er ist sehr ehrgeizig und zweikampfstark“, meint Lucker. Ob das schon für die Startelf zum Saisonauftakt am Freitag (19 Uhr) gegen den SC Großschwarzenlohe reicht, will der Coach noch nicht sagen. „Das entscheidet sich im Abschlusstraining.“ Sehr wahrscheinlich aber, dass die Stützen der Mannschaft bekannte Gesichter sein werden. Mit Florian und Nicolas Schwab, Maximilian Kundt sowie Max Grabert sind dem Team vier Leistungsträger erhalten geblieben. „Nico Geier aus unserer Jugend hat sich auch super entwickelt, war in der Rückrunde Stammspieler und hat in der Vorbereitung noch einmal einen Schub gemacht.“ Aus der zweiten Mannschaft stößt zudem Marc Weiler zum Landesliga-Team hinzu. „Wir haben gute Optionen“, meint Luckner.

Der Coach aber weiß auch: „Es kann dauern, bis die Abläufe und Automatismen stimmen.“ Trotzdem sollen so schnell wie möglich 40 Punkte her, die meist für den Klassenverbleib reichen. „Wir wollen deutlich besser starten als zuletzt.“ 2017 gelang erst im Oktober der erste Sieg, der Abstiegskampf zog sich bis ins Frühjahr hin. Und die Gegner werden nicht schwächer. „Die Liga ist genauso stark wie letztes Jahr, vielleicht ein bisschen ausgeglichener.“ Fünf Aufsteiger sind neu in der Staffel Nordost (FC Vorwärts Röslau, FC Eintracht Bamberg, FC Coburg, SC Großschwarzenlohe, 1. FC Herzogenaurach), dazu kommt mit dem TSV Kornburg ein Absteiger.

„Es sind interessante Teams dabei, die viel Qualität haben.“ Auftaktgegner Großschwarzenlohe sei kein klassischer Aufsteiger, „die Mannschaft hat erfahrene Spieler, auch aus der Regionalliga“. Trotzdem bleibt Thomas Luckner zuversichtlich. Der 39-Jährige geht in seine vierte Saison als Chefcoach. Mit Umbrüchen und neuen, jungen Spielern kennt er sich also bestens aus.

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