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TV 48 Erlangen: In der Spitze besser, in der Breite schwächer

Vor dem Bezirksliga-Start

Der TV 48 Erlangen geht mit neun neuen Spielern in die Saison, hat aber auch empfindliche Abgänge zu verkraften. Der Trainer ist aber zuversichtlich.

Der TV 48 Erlangen hat das Ziel Klaseenerhalt ausgegeben.

 / © Zink

Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Mannschaft habe sich verschlechtert. Der Kapitän weg. Der Zehner weg. Wie soll das ein Team verkraften, das schon in der Vorsaison gegen den Abstieg gespielt hat? Co-Trainer Hannes Decher aber ist zuversichtlich. Er sagt: „In der Spitze sind wir besser.“ Kapitän Max Mahler hat sich dem 1. FC Kalchreuth angeschlossen, er brauchte mal etwas Neues. „Ich freue mich schon auf ihn als Gegenspieler“, meint Decher.

Der Abgang von Timo Goldammer zu Jahn Forchheim ist da schon weniger zu verschmerzen. „Er hat einen Riesenschritt gemacht. Doch wenn ein Team aus der Bayernliga anfragt...“ Elf Spieler haben den TV 48 Erlangen verlassen, neun sind neu dazu gestoßen. Darunter fünf aus der eigenen A-Jugend. Benedict Theobald beispielsweise mit den besten Werten im abschließenden Fitnesstest. Oder Rene Ebersberger, der beim Saisonauftakt in Diepersdorf (Sonntag, 17 Uhr) gleich im Tor stehen wird. Mit Dominik Ort hat der TVE zwar einen neuen Keeper vom ATSV Erlangen verpflichtet. Allerdings hat er sich einen Kapselriss im Finger zugezogen und fällt ein paar Wochen aus.

Neu und wohl auch gleich ein Stammspieler ist Fabio Garcia von der SG Quelle Fürth. „Er hat bisher nur Landesliga gespielt“, sagt Decher über die „absolute Waffe“. Beide haben in der Jugend zusammengespielt. Auch Nicolas Roas, der mit der Baiersdorfer Reserve jedoch eine lange Saison hatte, soll wenn möglich gleich helfen.

„In der Breite sind wir schwächer“, meint der Co-Trainer. Bleiben alle fit, könnte es eine gute Saison werden, „sonst bekommen wir Probleme“. Ziel ist der Klassenverbleib in einer Liga, die Decher als insgesamt „ausgeglichener und stärker“ einschätzt. Doch auch sein Team ist nun ja stärker.

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