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Für den FC/DJK Weißenburg geht's gleich munter los

Ziel: Besser als Rang fünf

Das geht gleich munter los für den FC/DJK und seinen neuen Trainer Alexander Rottler: Die Weißenburger erwarten am Sonntag, 12.August, um 15 Uhr den TV Büchenbach und damit den Topfavoriten zum „Kracher“ des ersten Spieltags. Überhaupt das Startprogramm: Eine Woche später geht es für den FC zum Aufsteiger nach Göggelsbuch und dann kommt zu Hause gegen den zweiten heiß gehandelten Titelkandidaten, den TV Hilpoltstein, der nächste Härtetest am Lehenwiesenweg.

Neuer Trainer beim FC/DJK: Alexander Rottler kommt aus dem eigenen Verein und bringt viel Erfahrung als Spieler mit (unter anderem in der BOL). 

 / © Uwe Mühling

Die Weißenburger tun also gut daran, zum Start topfit zu sein. In dieser Hinsicht ist Alexander Rottler optimistisch: In der Vorbereitung ziehen alle voll mit; die Trainingsbeteiligung im Kader der „Ersten“ ist sehr gut; in den Testspielen und im Pokal kann (und konnte) man einiges ausprobieren; Leistung und Engagement stimmen aus Sicht des Trainers, der als Neuzugänge unter anderem Rafael Rill (TSG Ellingen), Daniel Riess (zuletzt pausiert, vorher Ellingen) und Semir Muska (TSG Solnhofen) begrüßen konnte.

Rottler und seine Truppe haben sich vorgenommen, besser als im Vorjahr abzuschneiden (Platz fünf). Gegen die Topteams gelangen vergangene Saison zwar etliche Siege, allerdings ließ man gegen die Kellerkinder oftmals unnötig Punkte liegen, sodass es in der Endabrechnung nicht für ganz vorne reichte. Mitunter haperte es, wenn der FC/DJK selbst das Spiel machen musste, ebenso an der Konzentration über 90 Minuten.

Gemeinsam zum Blutspenden

Das soll sich heuer ändern, und dabei setzt der Coach neben Training und Testspielen vor allem auf den Teamgeist und die Geschlossenheit in einer Mannschaft mit „wirklich guten Einzelspielern“. Für Rottler ist es wichtig, dass es auch außerhalb des Platzes stimmt, dass es keine Grüppchen, sondern stattdessen einen familiären Charakter und gemeinsame Unternehmungen gibt. Beim Trainings-Wochenende mit Soccer-Golf oder auch beim gemeinsamen Blutspenden kam dieser Aspekt bereits bestens zur Geltung.

Der 37-jährige Weißenburger muss sich natürlich auch selbst in seiner neuen Rolle zurechtfinden. Er ist bereits seit 2011 beim FC/DJK, hat den Höhenflug in Bezirksliga und Totopokal selbst aktiv mitgeprägt und hat mit vielen Akteuren aus der aktuellen Mannschaft zusammengespielt. Das mag mancher als Nachteil auslegen, Rottler, dem die neue Aufgabe viel Spaß macht, sieht eher die positiven Aspekte: „Die Spieler kennen mich und ich kenne sie – sowohl vom Wesen her als auch von der Spielanlage.“ In puncto Autorität sieht der Trainer durch seine Spielervergangenheit beim FC keine Probleme und freut sich vielmehr auf die neue Herausforderung: Nach 30 Jahren als „impulsiver Spieler“, wo er vor allem die eigene Position beachten musste, kommt es nun darauf an, das Gesamte im Blick zu haben. Seine kommunikative Art dürfte Rottler dabei entgegenkommen – gerade auch im Umgang mit den jungen „Eff-Zeh-Kickern“.

Wichtig ist Alex Rottler, der momentan den C-Schein macht, auch das breite Trainerteam, das ihn bei der „Ersten“ (Steve Pfefferlein, Uwe Birngruber) und „Zweiten“ (Patrick Bengel, Dominik Zolnhofer) kräftig unterstützt. Gemeinsam will man bei den Spielern „das Letzte herauskitzeln“, wie Rottler sagt. Die Reserve ist als Neuner-Mannschaft in der B-Klasse Süd gemeldet. Tendenz ist jedoch, wie- der auf elf aufzustocken. „Elf Freunde müsst ihr sein“, hieß jüngst übrigens auch das Motto der Blutspendeaktion, bei der sich der FC/DJK durch mannschaftliche Geschlossenheit zwar noch keine Punkte, dafür aber einen Satz Trikots von der Raiffeisenbank sicherte.

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