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Brehm: "Für den Fußball hat es anscheinend ja noch gereicht"

Zwei Tore, zweiter Sieg

Der TSV Buch gewinnt 2:1 in Selbitz. Routinier Udo Brehm sitzt 62 Minuten auf der Bank und trifft dann doppelt. Ein Gespräch am Tag danach.

Familienurlaub, Laufen, Toreschießen: Udo Brehm.

 / © Oliver Gold/Zink

Udo Brehm wird nach 62 Minuten eingewechselt, schießt dann aber noch zwei Tore und holt sich eine Gelbe Karte ab. Braucht man im Alter nicht mehr so viel Zeit, um alles mitzunehmen?

Udo Brehm: (lacht) Manchmal hat man das Glück eben auf seiner Seite. Das war bei uns in den vergangenen Wochen ja nicht immer so.

Es war sicher ungewohnt, ein Spiel mal von der Bank aus zu verfolgen.

Brehm: Das war abgesprochen. Ich war zwei Wochen im Urlaub, die anderen haben sechs Einheiten ohne mich gehabt.

Und dann wollte der Routinier zeigen, dass es ohne ihn nicht geht?

Brehm: Ich wollte einfach ein gutes Spiel machen, damit wir aus der schwierigen Situation rauskommen. Ich war nicht glücklich, dass ich gerade jetzt im Urlaub war. Es ist schön, dass dann alles so gut geklappt hat.

Kann man als Familienvater mit drei Kindern überhaupt neue Kraft tanken im Urlaub?

Brehm: Doch, es hat gepasst. Natürlich ist es nicht einfach mit drei Kindern etwas zu finden, das allen passt. Mitunter war es schon etwas stressig und nicht immer so erholsam, aber das ist ja ein ganz normales Familienleben. Und für den Fußball hat es anscheinend ja noch gereicht.

Und das nach zwei Wochen ohne Training.

Brehm: Ich habe im Urlaub schon etwas gemacht. Ich hatte meine Laufsachen dabei und war in der Zeit fünfmal laufen.

Ein Zeichen dass Udo Brehm gereift ist? Man hört, das war nicht immer so ...

Brehm: Das stimmt, das habe ich früher nicht gemacht. Mittlerweile habe ich eine Fitnessuhr, die mir sehr viel geholfen hat.

Und jetzt ist der Knoten geplatzt und es geht aufwärts mit dem TSV Buch in der Landesliga?

Brehm: Na ja, nächste Woche gegen Baiersdorf sind Philip Lang und Lukas Hofer im Urlaub. Deshalb waren die drei Punkte umso wichtiger, damit wir ein bisschen durchatmen können.

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