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Eine Nummer zu groß: Der ATSV Erlangen scheitert an Unterhaching

Toto-Pokal Viertelfinale

Wie erwartet ist für den ATSV Erlangen im Verbandspokal-Viertelfinale Endstation: Erst in den Schlussminuten machte Gegner SpVgg Unterhaching den Deckel drauf. Das Duell Bayernligist gegen Drittligist endete mit einem 0:2.

Der ATSV (in rot) unterlag Unterhaching standesgemäß.

 / © Sippel

550 Zuschauer kamen am Mittwoch trotz suboptimaler Anpfiffzeit von 16:30 Uhr an die Paul-Gossen-Straße, sie sahen eine Viertelfinalpartie, die der Bayernligist gegen den Drittligisten lange offen hielt. Am Ende setzte sich der Favorit aber verdient mit 2:0 durch. Von Beginn an dominierten die Gäste, ließen den Ball laufen, kamen in den Anfangsminuten aber nicht gefährlich zum Abschluss. Der ATSV wagte sich nur vereinzelt nach vorne, nach einer Ruhrseitz-Flanke scheiterte Ahmet Kulabas mit einer Volleyabnahme. Unterhaching versuchte zwar, Druck auf das Gehäuse von ATSV-Keeper Michael Kraut aufzubauen, gefährliche Versuche kamen aber meist nur aus der Distanz. Einmal musste Hakim Graine nach einer Ecke auf der Linie klären. Mitte des Durchgangs konnte sich der ATSV etwas lösen, dann aber zog Haching wieder an und erzielte kurz vor dem Pausenpfiff das 1:0: Stephan Hain wurde geschickt, sein abgefälschter Schuss aus der Drehung landete hinter Kraut in den Maschen. Durchgang zwei startete mit einer mutigen Heimelf: Ein Schuss von Ismail Yüce strich knapp drüber. Auf der Gegenseite geriet der ATSV nach einer Ecke in Gefahr, diesmal war es Sebastian Marx, der auf der Linie klären konnte. Die Gäste waren weiterhin das gefährlichere Team und kontrollierten die Partie, ein Versuch von Dominik Widemann aus bester Position verfehlte sein Ziel knapp. Die Partie verflachte nun etwas - bis die SpVgg Unterhaching ein zweites Mal zuschlug: Nach einem Angriff über links und einer Hagen-Flanke ließ Stefan Schimmer Kraut bei seinem Kopfball keine Chance. Damit war die Sache freilich gegessen, Schimmer prüfte noch einmal Keeper Kraut, der aber ein deutlicheres Ergebnis verhindern konnte. Die Schlussminuten spielte der Gast dann abgeklärt runter. Unterhaching musste sich in dieser Begegnung über 90 Minuten kein Bein ausreißen, die Heimelf stellte sich dem hochklassigen Gegner mit spielerischen Mitteln und war letztlich zu artig, um die Gäste ernsthaft in Probleme zu bringen. Mit dem ATSV Erlangen ist damit auch der letzte Vertreter des Fußballbezirks Mittelfranken aus dem Pokalrennen.

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