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Vier Platzverweise: Das Verfolgerduell geht an Weinzierlein - Rangers mit Sechserpack

Kreisklasse 5 10. Spieltag

Durch einen 4:2-Sieg im Verfolgerduell gegen Vatanspor hat Weinzierlein die Tabellenspitze weiter fest im Blick. Tabellenführer Flügelrad (4:1 bei Frankonia) konnte aber ebenfalls gewinnen. Der ESV Rangierbahnhof (6:4 bei Croatia) und der SC Worzeldorf (3:1 in Zirndorf) feierten jeweils wichtige Erfolge und konnten zudem die Abstiegsplätze hinter sich lassen.

Croatia (in Rot) setzte sich gegen Rangierbahnhof viermal durch. Das war am Ende aber zu wenig.

 / © Florian Gitzing

Nach einem schönen Pass auf Gherasim konnte Torwart Jäger glänzend parieren. Nach gut 20 Minuten scheiterte Schreiber wieder am starken Jäger. Kurz vor dem Pausentee schoss Ungermann nur neben das Tor. Nach dem Halbzeitpfiff drückte Altenberg auf den Führungstreffer. Heinl scheiterte abermals am Gäste-Keeper. Ein präziser Pass wurde dann in den Lauf von Böhm gespielt, der das 1:0 markieren konnte (53.). Doch der SVG konnte direkt im Gegenzug ausgleichen. Nach einem Freistoß konnte Pistori mit Hilfe des Pfostens einschieben. 15 Minuten vor Schluss konnte Rupprechter per Elfmeter den Führungstreffer verbuchen. Ungermann musste später nur noch zum 3:1-Endstand einschieben.

David gegen Goliath hieß es am Sonntag zwischen dem gastgebenden ATV 1873 Frankonia und dem ESV Flügelrad. Marco Geist war es, der die Rolle des Favoriten unterstrich und in der 33. Minute zur Führung traf. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause. Zehn Zeigerumdrehungen nach dem Seitenwechsel legte Weinig das 2:0 der Gäste nach, ehe er in der Schlussphase eiskalt vom Elfmeterpunkt auch das 3:0 markierte (80.). Ebenfalls via Strafstoß kam dann die Kleineisel-Elf zum kosmetischen 1:3-Anschluss von Kovacic, bevor ESV-Joker Köberlein den 4:1-Schlusspunkt setzen durfte. Die Frankonen bleiben somit am Tabellenende kleben, der ESV Flügelrad sonnt sich weiter mit knappem Vorsprung auf dem Spitzenplatz.

Es dauerte bis zur ersten richtig guten Torchance eine halbe Stunde, als Schüller per Kopfball eine Bernardez-Flanke zur Führung verwertete. Kurz vor der Pause hatten dann auch die Gäste noch eine große Chance nach einer Standardsituation, doch Trötsch scheiterte am Aluminium. Im zweiten Durchgang blieb es zunächst beim ausgeglichenen Spiel, doch die Hausherren erspielten sich nun immer mehr Chancen. Folgerichtig traf Harries für seine Farben zum 2:0 nach einem Konter (58.). Für die endgültige Entscheidung in der Partie sorgte dann Rene Bernardez, der vor dem Tor die Nerven behielt und gekonnt einschob. Den Endstand stellte dann Traore mit einem sehenswerten Distanzschuss her (86.). Am Ende ein durchaus verdienter Sieg gegen sich wacker verkaufende Gäste.

Die Gäste gingen durch einen Foulelfmeter von Klaußner in Führung. Nur eine Spielminute später schlenzte Merk das Spielgerät unhaltbar ins lange Eck zum 1:1. In der 23. Spielminute war der nächste Strafstoß fällig. Dieser Aufgabe nahm sich Giesecke an und verwandelte zur 2:1-Führung für die DJK. Doch die Gäste hatten auch eine schnelle Antwort und glichen in der 26. Spielminute durch ihren Kapitän Winkler zum erneuten Unentschieden aus. In der 32. Spielminute bekamen die Hausherren den nächsten Elfmeter zugesprochen, aber Giesecke scheiterte am Gäste-Keeper. Nach dem Seitenwechsel waren es wiederum die Gäste, die der Führung näher waren. Mitte der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams, so dass es am Ende ein gerechtes Unentschieden zu Buche stand.

Ein Freistoß leitete die Führung das ASV ein, Pröpster netzte zum 1:0 ein. Als Strickstrock von Koc gelegt wurde, forderten die Zuschauer Rot. Schiedsrichter Roscher beließ es bei einer Gelben Karte, der Ball war doch etwas zu weit gespielt. Die dann folgende Ecke nickte Haberstock zum 2:0 ein. Kurz vor der Pause kam Antweiler zu spät und stoppte einen Angriff mit gestrecktem Bein. Der Schiedsrichter zückte zum Erstaunen aller die Rote Karte. Nach dem Seitenwechsel war die Führung innerhalb von drei Minuten dahin. Zunächst traf Nino Tomic zum 1:2, dann zielte Karasu unhaltbar aufs gleiche Eck. Als Nino Tomic mit Rot zum Duschen musste, kippte das Spiel erneut. In der 68. Minute hob Haberstock einen Nachschuss in die Maschen. Die Gäste steckten keineswegs auf, mussten dann aber wenig später den nächsten Rückschlag hinnehmen, als Karasu Gelb-Rot sah und Akif Arici mit Rot vom Platz geschickt wurde. Damit war die Partie gelaufen. Die Gäste haderten mit jeder Entscheidung, und Jörg Haberstock avancierte mit dem 4:2 endgültig zum Matchwinner.

Der SC Worzeldorf wollte auswärts bei Aufsteiger TSV Zirndorf den nächsten Sieg nachlegen, um so die Abstiegszone zu verlassen. Bis kurz vor der Halbzeitpause mussten sich die Zuschauer gedulden, ehe Philipp Schwendinger für die Gäste den ersten Treffer des Tages markierte (42.). Nach Wiederanpfiff legte Worzeldorfs Offensivakteur Polster das 2:0 für die Can-Schützlinge nach. Doch die Heimelf gab sich nicht auf und erzielte durch Löslein das 1:2, ehe wenige Augenblicke später Polster den Doppelpack zum 3:1-Endstand schnürte. Die Ampelkarte gegen Gäste-Kapitän Walz fiel nicht mehr ins Gewicht (85.). Der TSV Zirndorf wartet nach der Niederlage nun drei Spiele auf einen eigenen Dreier, wodurch den Kontakt zur Spitzengruppe abreißen lassen muss.

Die Hausherren erwischten einen Frühstart im Heimspiel gegen Rangierbahnhof, als Dragicevic nach zwei Minuten zur Führung einnetzte. Die Gäste kamen in der 15. Minute durch einen Abwehrfehler der Kroaten in Person von Daniel Birkner zum Ausgleich, ehe Perkovic den KSD nach einer Ecke erneut in Front schoss. Nur drei Minuten später traf Marco Birkner zum 2:2 nach Vorarbeit von rechts, ehe ein ESV-Konter samt Torerfolg von Marco Birkner die Partie drehte. Cancar sorgte mit einem tollen Tor in den Winkel für das 3:3, doch Gäste-Akteur Rudolf traf via Handelfmeter zum 3:4-Pausenstand. Croatia belohnte sich für den hohen Druck mit dem 4:4 von Perkovic, aber Daniel Birkner markierte das 5:4 des ESV nach einem umstrittenen Foulelfer. Ein Konter – erneut beendet durch Daniel Birkner – sorgte für den 6:4-Endstand.

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