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Vach will die Hofmann-Nachfolge in Ruhe klären

Trainerurgestein musste an Allerheiligen gehen

Der ASV Vach hat sich an Allerheiligen von Trainer-Urgestein Norbert Hofmann getrennt. In Sachen Nachfolger will sich der Verein Zeit lassen. Ein erster Name geistert durch die Gerüchteküche.

Muss beim ASV Vach gehen: Norbert Hofmann

 / © Sportfoto Zink

Die Trennung fiel nicht leicht nach über drei Jahren gedeihlicher Zusammenarbeit, doch nun wollte der ASV Vach einen neuen Impuls setzen und hat deshalb am Donnerstag Norbert Hofmann von seinen Aufgaben entbunden. Mit elf Punkten aus 18 Spielen stehen die Vacher auf dem letzten Rang der Bayernliga Nord.

Die Umstände der Trennung hören sich etwas kurios an: Nach nordbayern-Informationen soll es am Donnerstagvormittag eine Sitzung mit allen Spielern gegeben haben, in dessen Folge Hofmann noch das Training leitete. Praktisch während der Übungseinheit soll es dann zum Rauswurf des Trainers gekommen sein. Die Vorstandschaft holte Hofmann direkt vom Trainingsplatz, Assistent Norbert Nein brachte die Einheit zu Ende.

Vachs Vorstandsvorsitzender Thomas Liegat stellte die Situation ein wenig anders dar: "Es ist mit dem Trainer direkt nach dem Training gesprochen worden und da wurde ihm die Entscheidung mitgeteilt." Neben Hofmann muss auch sein langjähriger "Co" Dieter Büttner gehen.

Vorerst übernimmt Torwarttrainer Norbert Nein die Mannschaft. "Ich habe großes Vertrauen zu Norbert", unterstreicht Liegat. Wann ein neuer Trainer kommt, das sei laut des Vorstandsvorsitzenden noch nicht sicher, man werde ab kommender Woche beginnen erste Gespräche zu führen. Nach nordbayern-Informationen ist Petr Skarabela (früher unter anderem bei Quelle Fürth, Neustadt/Aisch sowie Eintracht Bamberg und zuletzt beim Landesligisten TSV Abtswind tätig) ein aussichtsreicher Kandidat. Liegat wollte diesen Namen nicht kommentieren, mit dem Hinweis: "Bis jetzt haben wir noch mit keinen Trainer gesprochen."

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