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Spitzenreiter Serbia patzt - Buch II haut Megas die Bude voll

Kreisklasse 4 14. Spieltag

Tabellenführer FC Serbia kassierte gegen den VfL Nürnberg eine Niederlage - Verfolger Buch II fertigte Schlusslicht Megas Alexandros beinahe zweitstellig ab, bleibt aber aufgrund zweier weniger absolvierten Partien in der Tabelle auf Rang zwei. Der VfL steht nach dem Remis zwischen Boxdorf und Sultan auf Rang drei. Dahinter entschied Elektra das Duell gegen Stadeln II überraschend deutlich für sich, Gründlach verlor gegen die Assen, die den dritten Sieg in Folge feierten und verlässt vorerst die direkten Abstiegsränge. Einen Sieg nach Trainerwechsel gab es für den Post SV II gegen Johannis 83.

Schlusslicht Megas Alexandros (weiß) kassiert in Buch neun Gegentreffer.

 / © fussballn.de

Der TSV Buch II präsentierte sich gegen den GSV Megas Alexandros in Torlaune und schickte den Aufsteiger mit sage und schreibe 9:1 wieder nach Hause. Bereits zur Pause war die Partie gelaufen, denn Buch führte durch Treffer von Hussnätter (10., 24.), Partzsch (20.), Hofmann (28.) und Deniz (42.) bereits mit 5:0. Die Gäste hatten den Buchern hingegen wenig entgegenzusetzen und begaben sich in ihr Schicksal. Die Awerkow-Elf drückte auch im zweiten Durchgang aufs Tempo und erhöhte durch Ottmann (52.) und Rößner (62.) auf 7:0. Megas-Torjäger Soukri Oglou traf vom Punkt zum 1:7 (85.). Deniz (86.) und Ritter (90.) machten den Kantersieg dann endgültig perfekt.

Der SSV Elektra Hellas fuhr am Kronacher Wald einen ungefährdeten und verdienten 5:0-Auswärtssieg ein. Von Beginn an dominierten die Hellenen die Partie und erspielten sich immer wieder Gelegenheiten. Überragender Akteur war hierbei Hellas-Stürmer Bistiolis, der mit einem Hattrick (13., 30., 37.) für die Vorentscheidung sorgte, ehe Kalender (42.) den deutlichen Pausenstand herstellte. Die Gastgeber enttäuschten hingegen und fanden auch im zweiten Durchgang keine Mittel gegen die gut organisierten Griechen. In der 58. Minute erzielte Bistiolis dann seinen vierten Treffer und sorgte somit für den Endstand.

Der ASN Pfeil Phönix konnte auch bei den SF Großgründlach einen verdienten Sieg einfahren und klettert nach dem dritten Sieg in Folge immer weiter aus dem Tabellenkeller. Die Gastgeber verschliefen den ersten Durchgang völlig und lagen dann bereits durch Treffer von Bylykbashi (3.) und Zogaj (15.) mit 0:2 zurück. Im zweiten Durchgang waren die Gastgeber dann besser und die Assen lauerten auf Konter. Eberle konnte zwar verkürzen (64.), doch der eingewechselte Ramadanov verwertete einen Konter eiskalt zum 1:3, ehe er in der Schlussminute vom Punkt gar auf 4:1 stellte (90.).

Der VfL Nürnberg setzte in einem hochklassigen und fairen Spiel auch gegen Spitzenreiter Serbia seinen positiven Lauf fort und gewann mit 5:3. Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß und lagen durch frühe Treffern von Matthias Winterhalter (8.) und Donaldson (15.) bereits nach einer Viertelstunde mit 2:0 in Front. Nach der Pause sorgte Pusac (50.) für den Anschluss, doch Donaldson hatte sofort die Antwort parat (52.). In der 73. Minute sorgten dann Gaidau und erneut Donaldson mit einem Doppelschlag für die Entscheidung. Pusac mit einem Doppelpack betrieb nur noch Ergebniskosmetik (77., 82.).

In einem umkämpften und ausgeglichenen Kreisklassenspiel teilten der ASC Boxdorf und der SV Eyüp Sultan am Ende gerecht die Punkte. Die Gastgeber hatten im ersten Durchgang etwas mehr vom Spiel, während Eyüp einiges schuldig blieb. Im zweiten Durchgang war es dann wieder die Eberlein-Elf, die den besseren Start erwischte, gute Chancen aber ausließ. So war der Führungstreffer der Gäste durch Basoglu zu dieser Zeit etwas überraschend. Schwägerl belohnte die Boxdorfer Schlussoffensive dann mit dem verdienten Ausgleichstreffer (86.).

Die Post-Reserve ging mit einem veränderten Trainerteam ins Kellerduell beim TSV Johannis 83. Tags zuvor hatte sich der Verein von Coach Orhan Tamer getrennt, der zu Saisonbeginn die Nachfolge von Birol Pirdal antrat. Für ihn übernahmen der bisherige Co-Trainer Jan Hecking und Spielleiter Michael Luntz. Am Ende durfte das Duo dank eines Last-Minute-Treffers einen knappen 1:0-Sieg am Zeisigweg bejubeln. Über weite Strecken sahen die Zuschauer ein eher schwaches Spiel mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Man sah beiden Mannschaften an, dass sie nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzten. Als dann vieles schon auf ein torloses Remis hindeutete, schlug Post-Akteur Sevim zu und traf zum Siegtreffer (90.). Durch den Sieg des Post SV II tauschte man mit den „83ern“ die Plätze.

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