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Geldstrafe für Gündogan

Landesliga Nordost

Strafe für Serdal Gündogan: Nach dem Aufreger-Spiel in Feucht wird der Quelle-Coach zur Kasse gebeten.

Wird im Nachgang der Partie gegen Feucht zur Kasse gebeten: Quelle-Coach Serdal Gündogan.

 / © Zink / JüRa

Die Landesliga-Partie zwischen dem SC Feucht und der SG Quelle Fürth Anfang November hat ein weiteres Nachspiel. Nur mit sechs Feldspielern und einem Torhüter beendeten die Fürther die Begegnung, zwei Akteure sahen dabei glatt Rot und wurden im Nachgang wegen Schiedsrichter-Beleidigung für drei (Robin Hutter) beziehungsweise zwei Partien (Christopher Meier) gesperrt. Zudem wurde im Falle Meier eine Geldstrafe in Höhe von 100 Euro ausgesprochen. Nun kommt eine weitere Geldstrafe hinzu: Quelle-Coach Serdal Gündogan, der während der Partie aus seiner Coaching-Zone verwiesen wurde und im Nachgang scharfe Kritik am Schiedsrichtergespann äußerte, muss 200 Euro plus die Verfahrenskosten in Höhe von knapp 50 Euro zahlen. 

Gündogan sei, so das Sportgericht, nach den Worten "gebt doch noch mehr Karten, das ist ja eh das einzige, was ihr könnt" vom Schiedsrichtrer aus dem Innenraum verwiesen und auf die Gegentribüne geschickt worden, "daraufhin lief Gündogan langsam über das gesamte Spielfeld"; vom Innenraumverweis bis zum Wiederanpfiff seien so zweieinhalb Minuten vergangen. In der 85. Minute habe der Trainer dann erneut unerlaubt das Feld betreten, um nach dem Platzverweis mit seinem Spieler zu reden, "als dies der Schiedsrichter bemerkte, musste er wieder hinter die Bande verwiesen werden."

"Vorliegend erscheint die tenorierte, auch vom Verbandsanwalt beantragte Geldstrafe gerade noch angemessen und ausreichend, aber letztlich zwingend erforderlich, um auf den fehlbaren Trainer einzuwirken. Hierbei zeigt sich auch, dass es dem betroffenen Trainer nicht mehr auf eine ggf. nachvollziehbare, maßvolle Kritik als Folge auf eine strittige Schiedsrichterentscheidung ankam", so das Sportgericht in seinem Urteil vom 18. November. Die Quelle kann Berufung einlegen.

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