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Dominante Club-U21 gewinnt spannendes Finale

Dreikönigsturnier Gräfenberg

Der Favorit wurde seiner Rolle gerecht: Die U21 des 1.FC Nürnberg konnte das Hauptturnier um den Raiffeisen-Cup der zum 25. Mal aufgelegten Hallenturnier-Serie des TSV Gräfenberg für sich entscheiden. Die Zuschauer sahen ein packendes Endspiel gegen den Titelverteidiger ASV Vach.

Langensendelbach (in grün) hatte naturgemäß nach Nachsehen gegen den kleinen Club.

 / © Rödel

Die teilnehmenden höherklassigen Mannschaften hatten einiges zu bieten: Kantersiege mit zauberhaft heraus gespielten Treffern sowie knappe Duelle mit intensiven Zweikämpfen und jeder Menge Spannung wechselten sich munter ab. Das Organisationsteam konnte sich über eine gut gefüllte Halle freuen, wenn auch das Wetter wohl noch den ein oder anderen vom Kommen abhielt.

Dieter Nüssing aus der Leitung des Nürnberger NLZ war wie immer seit der ersten Auflage und als Freund der Gräfenberger Verantwortlichen dabei und ist mit seinen zahlreichen Kontakten mitverantwortlich für das traditionell hochkarätig besetzte Teilnehmerfeld. Eine Woche vor dem Beginn der Vorbereitung auf die Regionalliga-Rückrunde sei der Budenzauber eine willkommene Abwechslung für die jungen Nürnberger, die weitestgehend in Bestbesetzung den Turniersieg als klares Ziel ausgaben.

Gruppe A

Ohne ein einziges Gegentor marschierten die Nürnberger dann auch durch die Gruppenphase, hatten zum Auftakt noch keine Probleme beim 6:0 über den späteren Finalgegner. Auch der 1. SC Feucht und der Kreisligist SV Langensendelbach, der sich über ein vorangegangenes Gräfenberger Turnier den Startplatz im Hauptfeld gesichert hatte, stellten den FCN vor keine schwierigen Aufgaben. Die Langensendelbacher, die einige ihrer Leistungsträger für den Kreisliga-Abstiegskampf im Frühjahr zu Hause ließen und schonten, zogen sich indes gegen Feucht und auch Vach achtbar aus der Affäre. Letztere mussten in der letzten Partie der Gruppe A den Halbfinaleinzug unter sich ausmachen, wobei sich der am Tabellenende der Bayernliga stehende Aufsteiger knapp durchsetzen konnte.

Gruppe B

In der Gruppe B reiste der vermeintliche Topanwärter SpVgg Jahn Forchheim lediglich mit sechs Feldspielern, teils aus der zweiten Reihe, an und konnte nur das gastgebende Kreisklassen-Schlusslicht knapp mit 2:1 bezwingen. In den restlichen zwei spielen ging am Ende jeweils die Luft aus. Die Gräfenberger hatten sich zuvor schon dank disziplinierter Spielweise beim 0:1 gegen Landesligist Kornburg achtbar aus der Affäre gezogen, wohingegen der TSV Buch kürzeren Prozess mit dem Gastgeber machte. Höhepunkt in Gruppe B war das rasante Aufeinandertreffen zwischen den Nürnberger Landesliga-Konkurrenten, welches Kornburg aufgrund von gnadenloser Effizienz gegen die spielerisch zwar besseren, aber im Abschluss glücklos agierenden Bucher für sich entschied. Ihre jeweiligen Halbfinals sollten später beide verlieren, das kleine Finale um den dritten Rang hatte indes starke Ähnlichkeiten mit der der Partie aus der Gruppenphase.

K.O.-Spiele

Seine ganze Klasse samt schnellem Kombinationsspiel ließ der Club um den späteren Torschützenkönig Fabian Nürnberger vor allem im Halbfinale gegen den TSV Buch aufblitzen, beim 7:1-Erfolg jagte ein Traumtor das Nächste. Da tat sich der ASV Vach zuvor gegen die Kornburger schon schwerer (3:2).

Im Endspiel, in dem der FCN von einigen Schlachtenbummlern in der Halle lautstarke Unterstützung erhielt, wollte es der ASV Vach dann aber wissen und hielt kämpferisch stark dagegen. Da kochten dann auch die Emotionen bei den Akteuren höher, so dass es nach zwei Zeitstrafen auch mal mit Drei-gegen-Drei auf dem Feld weitergehen musste. Die frühe Führung des FCN drehten die Vacher zwar zu einem viel umjubelten 1:2 um, doch der überragende Club-Akteur Nürnberger sorgte mit seinen Treffern sechs und sieben für den Last-Minute-Turniersieg.

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