Das Amateurfußballportal für Mittelfranken
Partner im
Amateurfußballnetzwerk
Partner im Amateurfußballnetzwerk

Groß'lohe: Bauer macht weiter, Großberger rückt auf

Landesliga Nordost

Bereits seit geraumer Zeit haben die Verantwortlichen des Landesligisten SC Großschwarzenlohe den Folgevertrag in der Schublade. „Wir würden gerne mit Florian Bauer verlängern“, hatte Spielleiter Robert Pcibil vor einigen Wochen erklärt, doch der Trainer hat sich Zeit genommen für seine Entscheidung. Aber jetzt steht fest: Der SC Großschwarzenlohe geht mit Florian Bauer in die dritte gemeinsame Saison.

Bei der Fußball-Abteilung des SC Großschwarzenlohe ziehen sie auch in der neuen Saison an einem Strang — von links: Abteilungsleiter Dirk Welter, Reiner Großberger, Florian Bauer und Spielleiter Robert Pcibil.

 / © SCG

 In welcher Liga? Das steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest. „Mir wäre es zwar am liebsten, in der Landesliga“, gibt Bauer zu, aber „ich würde den Weg mit der Mannschaften auch im Falle des Abstiegs weitergehen!“ Will heißen, dass Trainer und Verein gerade dabei sind, „hier etwas aufzubauen“.

Also alles wie gehabt beim SCG? Nicht ganz, denn eine Veränderung im Trainerstab gibt es: Reiner Großberger, bislang Co- Trainer, wird künftig gleichberechtigt sein mit Bauer. „Er hat es verdient, wir haben bislang sehr gut zusammengearbeitet — dieser Schritt ist so etwas wie eine Wertschätzung durch den Verein“, ließ der Chefcoach durchblicken. Damit zu tun, dass der Trainer wieder verstärkt in den Spielbetrieb eingreifen möchte, sofern er sich dafür fit fühle, und Großberger das Geschehen von der Außenlinie aus diktieren solle, habe diese Beförderung nicht.

Die Chancen, dass der SC Großschwarzenlohe auch in der neuen Saison Landesliga spielt, sieht Florian Bauer nicht schlecht, auch wenn man sich vom derzeitigen 14. Tabellenplatz nicht blenden lassen will. „Wir stehen zwar auf einem Tabellenplatz, der den Klassenerhalt bedeuten würde, aber in dieser Spielklasse kann vieles passieren. Ich sehe aber durchaus Entwicklungspotenzial in unserer Mannschaft“, so Bauer. Personell habe man in der Winterpause sicherlich keine Wunderdinge unternehmen können, aber mit Heiko Redl, Moritz Moser oder den Gebrüdern Nakou konnte man den Kader in der Breite spürbar verstärken.

Zwei Abgänge

Zwar musste man mit Philip Spindler und Dustin Koricic zwei durchaus veranlagte Offensivkräfte zum Nürnberger Bezirksligisten Bayern Kickers ziehen lassen, doch eine Träne wollte der Trainer den beiden nicht nachweinen: „Wir werden auch in Zukunft mit den Spielern arbeiten, die unseren Weg mitgehen wollen!“ Dem habe er nicht mehr viel hinzuzufügen.

Mit der Vorbereitung auf die Restsaison, die am 2. März mit dem Derby beim TSV Kornburg startet, sei Florian Bauer abgesehen von der einen oder anderen Blessur in seinem Kader mehr oder weniger zufrieden. Die Ergebnisse freilich seien noch verbesserungswürdig, resümierte er nach dem 3:3 gegen Bezirksligist TSG 08 Roth und der 0:7-Niederlage beim Regionalligisten VfB Eichstätt. Ein weiterer Kraftakt wartet auf den SCG am kommenden Samstag, wenn es um 13 Uhr auf dem Kunstrasen am Valznerweiher gegen die Amateure des 1. FC Nürnberg, ebenfalls Regionalligist, geht. „Diese Spiele“, so Bauer, der mit Greuther Fürth II und Seligenporten einige Jahr Regionalliga gespielt hat, „haben durchaus ihren Reiz. Da könne man sich einen Eindruck darüber verschaffen, was es heißt, höherklassig zu kicken!“

Den Feinschliff, so der Trainer, wolle man sich dann vom 14. bis 17. Februar bei einem viertägigen Trainingslager in Tschechien holen. Mit 31 Spielern werde man aufbrechen, auch der eine oder andere Spieler aus der „Zweiten“ wird dabei sein: „Diese Maßnahme soll dokumentieren, welchen Stellenwert bei uns die zweite Mannschaft einnimmt!“

Mehr zum Thema