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ATSV Erlangen holt Basti Herzner aus Eltersdorf

Königstransfer zur neuen Saison

Dem ATSV Erlangen ist ein absoluter Transfer-Kracher geglückt. Zur neuen Saison kommt Bastian Herzner vom Stadt- und Ligarivalen SC Eltersdorf an die Paul-Gossen-Straße.

Trägt künftig auch das Trikot mit der roten Schärpe: Basti Herzner (li.) hier im Duell mit seinem künftigen Verein und Basti Marx.

 / © Sportfoto Zink

Er ist einer der begehrtesten Spieler der Bayernliga Nord, der auch in der Regionalliga schon seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Ab der neuen Saison wird Bastian Herzner das neue offensive Herz des ATSV Erlangen. Das gab Abteilungsleiter Jörg Markert am Dienstavormittag gegenüber nordbayern Amateure bekannt. "Wir haben ihn ein bisschen bei der Berufswahl unterstützt", erklärt Markert, wie er den Coup einfädeln konnte. Der 28-Jährige, der sich in Ansbach, Seligenporten und Eltersdorf, wo er mittlerweile zum dritten Mal unter Vertrag steht, einen Namen als einer der besten Amateurspieler Bayerns gemacht hat, soll beim ATSV nicht nur die Qualität im Spiel nach vorne weiter deutlich verbessern, sondern auch Integrationsfigur werden. "Er ist ein absoluter Führungsspieler", lobt Markert. "Er ist einer, zu dem die jungen Spieler aufschauen, dass sie auf ihn hören werden und sich an ihm hochziehen können."

Eine Zielsetzung für die kommende Saison mit Herzner will sich der ATSV-Macher noch nicht entlocken lassen. "Wir müssen jetzt erst einmal ganz viele Hausaufgaben machen und den Klassenerhalt schaffen", sagt Markert. "Wir haben eine starke Mannschaft, zudem mit Geissler und Kleefeldt zwei Glücksgriffe im Winter getan. Jetzt gilt es, die Verletzten rechtzeitig wieder an Bord zu bekommen und möglichst früh den Ligaverbleib zu sichern, um dann den jungen Spielern Bayernliga-Spielpraxis geben zu können." 

Für die kommende Spielzeit haben mit Kraut, Kulabas, Geissler und Co-Trainer List schon einige wichtige Stützen verlängert. Der Großteil des Teams soll demnächst folgen. Dazu plant Markert noch "zwei, drei Neuzugänge." Zunächst aber gelte alle Kraft der noch laufenden Spielzeit, in der als zweites großes Ziel der Aufstieg der U19 in die Landesliga steht. Auch hier hat sich der ATSV im Winter noch einmal mit fünf Nachwuchskräften verstärkt.

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