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Vor dem Garching-Spiel: Ruman hat Bock auf die Spielvereinigung

Vorschau Regionalliga 22. Spieltag, Nachholspiel

Eine Woche vor dem regulären Start der Regionalliga Bayern, tritt die U23 der SpVgg Greuther Fürth am Samstag (14 Uhr) in Garching zu einem Nachholspiel an. Vor der Winterpause war die Partie wegen der Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt worden. Trainer Petr Ruman konnte in der Winterpause zwei Neue begrüßen, den prominentesten Zugang gibt es aber im Trainerstab.

Will über den Sommer hinaus in Fürth bleiben: Petr Ruman, in Personalunion U-23-Trainer und "Co" der Zweitligaprofis.

 / © Sportfoto Zink

Rund sieben Wochen hatte Trainer Petr Ruman Zeit, seine Mannschaft auf die verbleibenden Spiele vorzubereiten. Das Fürther U-23-Team hängt mit 23 Punkten im Tabellenkeller fest. Nur ein Zähler trennt sie momentan vom TSV 1860 Rosenheim auf dem ersten Relegationsplatz. Der VfR Garching liegt vier Punkten hinter dem Kleeblatt. Dem ersten Spiel kommt also gleich eine hohe Bedeutung zu. Die Spielvereinigung hat die Chance, einen direkten Konkurrenten, der zudem noch eine Partie weniger gespielt hat, mit einem Auswärtssieg ordentlich auf Distanz zu halten. "Wir werden alles dafür tun, um den Klassenerhalt zu sichern", verspricht Trainer Petr Ruman, der nach dem Wechsel bei den Profis von Damir Buric auf Stefan Leitl weiterhin in seiner Doppelfunktion als Nachwuchscoach und Co-Trainer bei den Profis tätig ist. Fünf Testspiele standen in der Vorbereitung gegen gleich- und unterklassige Gegner auf dem Programm. Mit Ausnahme eines 0:3 beim Härtetest gegen Südwest-Regionalligist Wormatia Worms am vergangenen Wochenende, konnte die U23 alle anderen Partien gewinnen. "Worms hat eine ähnliche Spielweise wie Garching. Eine erfahrene und körperlich stabile Mannschaft, die defensiv gut steht und sich in die Zweikämpfe reinhaut. Ich hoffe, die Jungs haben aus der Partie etwas gelernt", sagt Ruman. Personell hat sich in der Winterpause wenig verändert. Mit Mario Baldauf (SV Donaustauf) hat ein Spieler Fürth verlassen. Geholt wurden Außenverteidiger Can Coskun von Wacker Burghausen und Stürmer Mark Große auf Leihbasis bis Saisonende von Hannover 96. Den prominentesten Neuzugang in der U23 werden die Kleeblatt-Fans eher selten auflaufen sehen. Roberto Hilbert, der im Winter seine Profikarriere beendete, ist nur als Stand-by-Spieler eingeplant, fungiert mit Daniel Adlung als Co-Trainer. "Wenn er Zeit hat, dann trainiert Roberto mal mit. Er hat im Verein einige Aufgaben übernommen, die ihn zeitlich ziemlich fordern", erklärt Ruman. Hilbert soll in Zukunft als Athletiktrainer tätig sein, hat mit seiner Ausbildung begonnen und will demnächst auch seine Trainerscheine ablegen. Schon jetzt unterstützt er im Nachwuchsleistungszentrum die U15 und U16, auch in der U19 und U23 arbeitet er individuell mit den Spielern. "Wenn Not am Mann ist, dann werden wir auf ihn zurückgreifen", sagt Ruman, dem es in erster Linie wichtig ist, dass "die jungen Spieler sich im Team entwickeln können und den Übergang in den Herrenbereich schneller schaffen." An seiner Arbeit und den Trainingsinhalten habe sich trotz der engen Verzahnung zu den Profis nach dem Trainerwechsel von Buric zu Leitl nichts gravierend verändert: "Ich bin ja oben immer dabei und habe schon immer die Inhalte auch in der U23 mit eingesetzt. Wir haben bisher schon ein 4-2-3-1 praktiziert, das sich in der Offensive schnell in ein 4-3-3 auflösen lässt." Schwerpunkte in der Trainingsarbeit in der Vorbereitung waren das Anlaufverhalte in der Offensive im Verbund sowie das schnelle Erkennen von Spielsituationen. "Ich achte aber auch sehr darauf, dass sich jeder Spieler individuell verbessern kann", sagt Ruman. Ende Juni läuft der Vertrag des 42-Jährigen bei der Spielvereinigung aus. Erste Gespräche mit Rachid Azzouzi, Geschäftsführer Sport, haben im Wintertrainingslager der Profis in der Türkei stattgefunden. "Ich bin überzeugt, dass wir über den Sommer hinaus weiter zusammenarbeiten werden. Mit Daniel und Roberto macht es richtig Spaß zu arbeiten. Da habe ich Bock drauf", sagt Ruman. Bevor die U23 am 2. März gegen Aschaffenburg das erste Heimspiel hat, findet am Sonntag trotz des Ligaspiels in Garching am Tag zuvor noch ein weiteres Testspiel statt. Um 11 Uhr geht es am Trainingsgelände auf dem Kunstrasenplatz gegen den Bayernligisten ATSV Erlangen. Bei der Spielvereinigung sollen dann auch Spieler aus der U19 zum Einsatz kommen.

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