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Woffenbach besiegt Burgfarrnbach im Topspiel - Herrieden springt auf Rang zwei

Bezirksliga Süd 28. Spieltag

Der BSC Woffenbach hat das Topspiel gegen Burgfarrnbach gewonnen und damit beste Karten, sich bald den Landesliga-Aufstieg zu sichern. Neuer Zweiter ist die SG Herrieden, da die TSG Roth in Dittenheim verlor. Im Abstiegskampf hat der ESV Ansbach/Eyb einen Sprung gemacht.

Einen Schritt schneller: Der BSC Woffenbach (in Rot) hat sich auch von Burgfarrnbach nicht stoppen lassen.

 / © Wolfgang Fellner

Die erste Halbzeit konnte Wettelsheim noch ausgeglichen gestalten. Christian Chalupnik brachte die Gäste jedoch mit einem gezielten Kopfball nach einem Einwurf in Führung. Der Ball sprang vom Innenpfosten in das Tor und Keeper Zwahr war machtlos. Herrieden hatte nach der Führung ein Chancenübergewicht, doch mehrere gute Möglichkeiten blieben bis zur Pause ungenutzt. Die Gäste wurden nach der Pause stärker und suchten die Entscheidung. Nach einem Eckball konnte Torhüter Zwahr den ersten Ball noch abwehren, doch Thilo Pfeifer vollstreckte den Abpraller zum beruhigenden 2:0 für Herrieden. Torhüter Zwahr verhinderte eine höhere Niederlage, doch gegen Raimund Schreibers Schuss in der Nachspielzeit war er chancenlos und so endete die Partie verdient für die starken Gäste mit 3:0. Herrieden hat sich mit diesem Dreier auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben.

Eine ausgeglichene Partie sahen die Zuschauer in der Anfangsphase. Dittenheim war mit seinen Kontern stets gefährlich und Roth scheiterte mehrmals am hervorragenden Dittenheim-Keeper Ballenberger. Thomas Selz brachte Dittenheim nach einer schönen Kombination mit einem gezielten Schuss in Führung. Nach einem Eckball für die TSG Roth schlug der FVD den Ball weit aus dem Strafraum, genau in den Lauf von Torjäger Selz. Er überlief zwei Abwehrspieler und schob frei vor dem Keeper platziert und unhaltbar zur 2:0-Pausenführung ein. Der TSG wurde die mangelnde Chancenauswertung zum Verhängnis und konnte nicht mehr verkürzen. In der Nachspielzeit erhöhte Philipp Unöder sogar noch zum 3:0-Endstand. Nach einem langen Pass bekam er den Ball mustergültig quer aufgelegt und schob aus der Drehung ein. Mit diesem Dreier konnte sich Dittenheim in der Spitzengruppe festsetzen.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen mit Torchancen für beide Mannschaften. Ein Freistoß aus 20 Metern von Westendarp verfehlte knapp das Tor der Gäste aus der Oberpfalz. Forster hatte mit einem Distanzschuss die Möglichkeit zur Gästeführung. Beinahe fiel noch ein Treffer für den ASV, doch Vornehm scheiterte mit seinem Schuss am Pfosten. Ein Paukenschlag gleich nach der Pause: Westendarp spielte den Ball in den Lauf von Fabian Krapfenbauer, und der brachte die Heimelf mit einem Schuss in das lange Eck in Führung. Freystadt drückte jetzt auf das Tempo und blieb trotz einiger Torchancen an diesem Tag ohne Treffer. Krapfenbauer setzte sich über links durch und seine Flanke landete bei Kian Westendarp, der zum 2:0-Endstand einnetzte. Ein wichtiger Sieg für das Team von Coach Martin Hermann, das trotz personeller Probleme die Abwärtsspirale stoppen konnte.

In der Anfangsphase spielte sich die Partie hauptsächlich im Mittelfeld ab und keine Mannschaft konnte sich klare Torchancen erarbeiten. Der SV Ornbau erzielte den ersten Treffer durch Andreas Engelhardt. Nach einer schönen Kombination von Lederer auf Nachtrab schloss Engelhardt eiskalt ab. Kurz vor der Halbzeit legte Maximilian Nachtrab für die Heimelf nach. Nach einem Eckball schaltete er am schnellsten und zog aus zehn Metern unhaltbar ab. Kurz nach der Pause sorgte wiederum Torjäger Engelhardt für die Vorentscheidung für den SVO. Nach einer präzisen Flanke landete seine Direktabnahme im Tor der Oberpfälzer. Die Gäste mühten sich redlich, doch ein Treffer gelang ihnen an diesem Tag nicht mehr. Für das Heimteam von Marco Meier war es ein wichtiger Dreier für den Klassenerhalt. Für Holzheim wird es nach der Niederlage in der Tabelle wieder ungemütlicher.

Dinkelsbühl war in der ersten Halbzeit das agilere Team und bestimmte über weite Strecken das Spiel. Die Gäste gingen folgerichtig durch Torjäger Tim Müller in Führung, der sich im Strafraum nach einer Einzelaktion durchspielte und unhaltbar für Torhüter Andreka einschob. Allerdings verpasste es Dinkelsbühl in der ersten Halbzeit nachzulegen. Nach der Pause wurde das Heimteam stärker und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Hasselmeier passte auf Tim Eisenberger, und nach einem harten Schuss aus ungefähr zwölf Metern fiel der Ausgleich für die Eisenbahner. Der Siegtreffer für die Heimelf fiel wieder durch Eisenberger. Nach einem Konter bediente Schröferl den Torjäger mustergültig und der netzte freistehend vor dem Torhüter ein. Ansbach/Eyb drehte das Spiel dank einer überzeugenden zweiten Halbzeit und überholte mit diesem Dreier die Sportfreunde in der Tabelle.

In der Anfangsphase traten die Gäste aus Burgfarrnbach überraschend offensiv auf und erspielten sich Torchancen über Standardsituationen. Die Bären gingen verdient durch Torjäger Tim Paschek in Führung, dessen Schuss nach einer geschickten Ballannahme unhaltbar für BSC-Keeper Blank im Winkel einschlug. Den Ausgleich für die Heimelf besorgte Bernhard Neumayer, der im Strafraum am schnellsten schaltete und den Torhüter überlupfte. Nach der Halbzeit übernahm der Tabellenführer in Überzahl das Kommando. Mit einem wunderbaren Freistoß erzielte Fabian Rackl das 2:1 für die Gastgeber. Nach schöner Vorlage von Betz netzte Philipp Mangold aus kurzer Distanz ein. BSC-Torhüter Christopher Blank blieb in der zweiten Halbzeit weitgehend beschäftigungslos. Woffenbach hatte noch weitere gute Tormöglichkeiten durch Gümpelein und Wastl, doch es blieb beim verdienten 3:1.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen und beide Mannschaften versuchten ihr Glück hauptsächlich mit langen Bällen. Die besten Torchancen ergaben sich aus Standardsituationen. Kurz vor der Halbzeit musste der Mosbacher Raphael Soldner mit einer schweren Verletzung ausgewechselt werden. Das goldene Tor für Berching erzielte Franz Geyer mit einem Konter in der 64. Minute. Nach einer präzisen langen Vorlage stand er plötzlich frei vor Torhüter Heßler und sein scharfer Schuss landete unhaltbar im Tor. Danach wurde es hektischer und beide Teams beendeten die Partie mit einem Mann weniger. Rot gab es für Prizkau vom SV Mosbach für eine Notbremse und Berchings Martin Braun wurde wegen Nachtreten des Feldes verwiesen. Für das Team von Werner Pfeuffer endete die schöne Siegesserie in Berching, doch hat sein Team weiterhin ein kleines Polster vor den Abstiegsplätzen.

Beide Teams brauchten eine Weile, um in das Spiel zu kommen. Die Führung für die Heimelf resultierte aus einem Freistoß, der von Thomas Brattinger über die Mauer in das Tor gezirkelt wurde. Emmanuele Romeo erzielte den zweiten Treffer für Deutenbach, der nach schönem Pass des eingewechselten Kohler mit einer Einzelleistung erfolgreich war. Die Vorentscheidung für den STV fiel durch einen Treffer von Michael Schacher, der nach einer Kombination von Romeo und Kohler keine Mühe mehr hatte einzunetzen. Fast passierte das 4:0 für die Heimelf, als Lödel frei vor dem Gästekeeper auftauchte, doch dieser konnte abwehren. Dann gab es aber doch den vierten Treffer für die Heimelf. Nach einem Ballverlust an der Mittellinie folgte eine schnelle Kombination, und wiederum Romeo schob zum umjubelten Endstand ein. Für Deutenbach ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an viele Duelle im Mittelfeld. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Kurz vor der Halbzeit dann aber doch die Führung für die Gäste durch Max Pfann. Sein strammer Schuss nach einer schönen Einzelleistung mit seinem linken Fuß schlug unhaltbar für den Gredinger Keeper Krenauer im Gehäuse ein ein. Die Partie stand unter der sicheren Leitung von Sven Bode, und der Heimelf blieb wegen einer starken und konzentrierten Abwehrleistung der Weißenburger ein Treffer versagt. Der TSV 1860 verpasste es trotz einiger Torchancen den Deckel drauf zu machen und musste bis zum Spielende noch um den Dreier zittern. Die Ausgangslage hat sich für das Team von Markus Vierke wieder stark verbessert, da die Mannschaft mit 26 Spielen die wenigsten Partien aller Teams auf dem Konto hat und in Schlagdistanz zu Platz zwei ist.

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