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Fleischmann: "Es hat sich angefühlt wie ein Abstieg"

Nach dem 0:5 gegen Friesen

Am Karsamstag verliert der TSV Buch 0:5 gegen Friesen. Noch mehr als das Ergebnis schockiert den Kapitän die Leistung seiner Mannschaft. Entsprechend deutliche Worte wählt Stefan Fleischmann.

Enttäuschung pur: Buchs Kapitän Stefan Fleischmann.

 / © Zink

Es war Ostern, aber fünf Geschenke wollten Sie Ihrem Gegner wahrscheinlich nicht machen, oder?

Stefan Fleischmann: Ich weiß selbst nicht, wie das passieren konnte. Eigentlich hatten wir Chancen für zwei Spiele und kassieren dann das 0:1, obwohl wir eigentlich 3:0 hätten führen müssen. Einige Jungs waren an dem Tag scheinbar nervös und mit dem Kopf nicht so richtig auf dem Platz.

Und so verliert man dann 0:5 ...

Stefan Fleischmann: Mancher hat scheinbar noch nicht begriffen, worum es geht. Wir haben einige Hundertprozentige nicht gemacht, später im Spiel sind wir dann regelrecht überrannt worden. Wir waren komplett von der Rolle, das war wirklich beschämend.

Wie war die Stimmung nach dem Spiel in der Kabine?

Stefan Fleischmann: Ehrlich gesagt hat es sich angefühlt wie ein Abstieg. Ich saß nach dem Spiel mit Udo (Brehm), Yannick (Scholz) und Philipp Schindler in der Kabine, da herrschte eine Leere, das war fast so wie damals, als wir in der Aufstiegsrelegation gegen Vach verloren haben. Ich kann mich auch, abgesehen von einem 1:8 gegen Kornburg, nicht an eine so hohe Niederlage erinnern.

Scheinbar haben sie die auch zwei Tage später noch nicht verdaut.

Stefan Fleischmann: Nein, ich kann es nicht fassen. Die anderen sind heute in Kalchreuth Fußball schauen, aber ich wollte einfach nur meine Ruhe haben.

Und doch wird es Ihre Aufgabe als Kapitän sein, die Mannschaft wieder auf den richtigen Weg zu bringen ...

Stefan Fleischmann: Das ist ja das Komische. Wir haben eine Bombenstimmung in der Mannschaft, es läuft super im Training. Wir haben in der Woche vor dem Spiel super trainiert und gesagt, dass wir gewinnen werden, wenn wir das auf den Platz bringen. Aber es ist heuer einfach eine Einstellungssache, irgendwie fehlt der letzte Wille, das merke ich auch an mir selbst. Und wir sind eben eine sehr junge Mannschaft, vielen fehlt noch die Erfahrung in der Landesliga.

Trotzdem brauchen Sie noch Siege. Für den Klassenerhalt reichen Ihre 36 Punkte noch nicht, oder?

Stefan Fleischmann: Wir müssen noch ein Spiel gewinnen, dann dürfte es reichen. Ich hoffe, die drei Punkte holen wir schon am Samstag gegen Kornburg, dann können wir endlich einen Strich unter diese extrem schwierige Saison machen.

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