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Stadeln knockt Weißenburg in der Verlängerung aus - auch Baiersdorf weiter

Landesliga-Relegation 1. Runde, Rückspiele

Der TSV 1860 Weißenburg bleibt nach der 1:3-Rückspielniederlage gegen den FSV Stadeln Bezirksligist. Für Stadeln (nun gegen Etzenricht) lebt der Traum Landesliga weiter, auch Baiersdorf hofft nach dem 3:1-Erfolg gegen Gochsheim auf Ligaverbleib. In Runde zwei geht es für den BSV gegen Erlenbach.

Erste Hürde gen Landesliga genommen: Der FSV Stadeln gewann mit 3:1 gegen Weißenburg.

 / © Zink

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Eine 1:2-Hinspielniederlage galt es für den FSV Stadeln im Duell mit dem TSV 1860 Weißenburg aufzuholen - eine Überraschung gab es dabei im Kasten der Heimelf. Nicht Marcel Lenhart, sondern der ehemalige Club- und Seligenporten-Keeper Alexander Kracun stand zwischen den Pfosten. Kracun lebte zuletzt mehrere Jahre in Berlin und fand seinen Weg nach Stadeln über Coach Dedaj, mit dem sein Vater einst in Bad Kötzting zusammenspielte. Von Beginn an war die Heimelf um Kontrolle bemüht, Sven Reischl setzte eine erste Duftmarke, sein sehenswerter Versuch landete am Gebälk. Anschließend entwickelte sich ein ausgeglichenes Match ohne nennenswerte Offensivszenen. Ochsenkiel versuchte es nach einer halben Stunde aus der Distanz gegen den weit vor seinem Tor stehenden Kracun, aber der Ball strich drüber. Doch Kurz vor der Halbzeit hieß es dann: Vorteil Stadeln. Der FSV konterte in Überzahl über die linke Seite, Sven Reischl bediente Bauer, der auf 1:0 stellte – gleichzeitig der Halbzeitstand. Nach Wiederanpfiff vereitelte zunächst Uhl das 2:0 für den FSV, die Weißenburger, die unter Zugzwang standen, taten sich weiter schwer: Zwar erarbeiteten sie sich einige Abschlüsse, meistens war aber noch ein FSV-Bein dazwischen. Das gefährlichere Team blieb die Heimelf, Strobel hätte alleine vor dem Tor erhöhen müssen, scheiterte aber am starken Uhl. Auch Bauer fand seinen Meister im Keeper. Was wenig später passierte, war folgerichtig: Nach Flanke von rechts wuchtete der starke Bauer das 2:0 in die Maschen. Doch dass das Ergebnis ein trügerisches war, zeigte sich kurz vor dem Ende. Kracun unterlief eine Ecke, Ochsenkiel hielt den Fuß hin – wie aus dem Nichts stand es 2:1. Es ging also in die Verlängerung, in der Schwenke aus der Distanz gleich mal Kracun prüfte. Auf der Gegenseite konterte der FSV über Strobel und Loos, der den Ball am Tor vorbei setzte. Es blieb ein Nervenspiel – mit dem besseren Ende für die Heimelf: Nach einem abgewehrten Freistoß kam der Ball hoch zurück in den Strafraum. Aus spitzem Winkel zog Walthier ab, Uhl konnte das Geschoss nicht festhalten, Hering drosch den Abpraller zum 3:1 ins Tor. In den Schlussminuten fiel den Gäste nicht mehr viel ein – so durfte am Ende der FSV jubeln. Stadeln trifft in Runde zwei nun auf den SV Etzenricht, der den SV Hahnbach mit 7:0 abfertigte. eber/jam

Die Rechnung war einfach: Baiersdorf musste nach dem 0:0 im Hinspiel das Heimspiel gegen Gochsheim gewinnen, um die Chancen auf den Ligaerhalt zu wahren. Es war ein nervöser Beginn auf beiden Seiten: Baiersdorf hatte mehr Ballbesitz, Gochsheim lauerte. Chancen waren in diesem von Beginn an umkämpften Aufeinandertreffern zunächst Mangelware. Das erste Mal sorgte der BSV durch Lehmann für Gefahr, sein beherzter Distanzschuss aber war kein Problem für Gästekeeper Deppert. Auf der Gegenseite hatte Kummer die Chance, sein Lob aber wurde nur semi-gefährlich. Doch die Baiersdorfer stabilisierten ihr Spiel und wurden kurz vor der Halbzeit belohnt: Nach einem überflüssigen Foul im Strafraum gab es Elfmeter, Reinhardt traf mit einem platzierten Schuss zur 1:0-Führung ins Eck. Doch postwendend der Ausgleich: Bei einer Ecke war die Defensive der Heimelf kollektiv nicht im Bilder, Heimrich nickte aus kurzer Distanz ein. Ein unglückliches 1:1 zur Halbzeit – die Baiersdorfer standen jetzt unter Zugzwang, zeigten aber in Durchgang zwei, dass sie mit diesem Druck umgehen konnten. Gleich nach Wiederanpfiff forderte die Heimelf nach einer Aktion gegen Fabian Schwab Strafstoß, die Pfeife blieb aber – wohl nicht zu Unrecht – stumm. Doch der BSV brannte jetzt sichtlich, Grabert zwang Deppert zu einer Glanzparade, die Gäste hingegen hatten Glück, dass Kummer nach einer groben Attacke gegen Schmitt noch auf dem Feld bleiben durfte. Das 2:1 war aber nur eine Frage der Zeit, und schließlich war es Weiler, der sein Team nach Hereingabe und unzureichender Abwehr aus acht Metern in Führung brachte. Die Baiersdorfer blieben in Folge das bessere Team und bekamen wenig später nach einer Grätsche einen Handelfmeter zugesprochen: Nicolas Schwab stellte wuchtig auf 3:1. Zwar zeigte sich Gochsheim bemüht, dem Bezirksligisten aus Untefranken fehlte aber die Qualität, um dem BSV nochmal in Gefahr zu bringen. So konnten die Baiersdorfer Partie und Runde verdient für sich entscheiden und treffen nun auf den SV Erlenbach, der gegen die DJK Hain Oberhand behielt. jam

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