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Meleleo kommt: Ein Hauch von Milan für den ATSV Erlangen

Bayernliga Nord

Der ATSV Erlangen bastelt weiter an einer schlagkräftigen Truppe für die kommende Bayernligasaison. Eine ordentliche Portion Qualität wechselt nun aus Vach an die Paul-Gossen-Straße.

Coach Shqipran Skeraj (re.) begrüßt den Neuen: Yuri Meleleo wechselt zum ATSV Erlangen.

 / © Privat

Nach den beiden erfahrenen Bayernliga-Größen Bastian Herzner und Sebastian Lindner (beide vom SC Eltersdorf) hat der ATSV Erlangen erst vergangene Woche die Verpflichtung einiger hoffnungsvoller Talente bekanntgegeben, nun ist der nächste Nezugang eingetütet. Yuri Meleleo kommt aus Vach und ist trotz seines jungen Alters (22 Jahre) zweifelsohne einer, der den Kader nicht nur in der Breite verstärken soll. "Er kann auf beiden Flügeln sowie der Zehn spielen", sagt Abteilungsleiter Jörg Markert, "und ist damit genau so ein Spieler, den wir noch gebraucht haben: die ideale Ergänzung zu Basti Herzner."

Was Markert besonders freut: Meleleo kommt gewissermaßen heim. Denn der Deutsch-Italiener hat einst das Fußballspielen beim ATSV gelernt, ehe es ihn schon in jungen Jahren weiterzog. Viel falsch können die Kleinfeld-Trainer der Erlanger damals nicht gemacht haben, denn Meleleo landete schließlich in der Nachwuchsakademie des großen AC Mailand, wo er auch die Aufmerksamkeit von Talentspähern englischer Spitzenklubs wie Manchester City, Manchester United und Arsenal London erregt haben soll. Auf die Insel ging es für den damals 16-Jährigen aber nicht. Stattdessen wurde er an italienische Dritt- und Viertligisten verliehen, bevor er irgendwann in Seligenporten aufschlug. Im Kloster kam der junge Offensivakteur allerdings nur selten über die Rolle des Jokers hinaus. Ganz anders sein Engagement in Vach, wo er seit Anfang dieses Jahres kickte. In Mannhof war Meleleo von Beginn an Stammkraft und Leistungsträger. "Er ist quirlig und torgefährlich und hat in Vach wieder Selbstvertrauen getankt. Deswegen", so Markert, "sehen wir ihn als wichtigen Bestandteil unseres neuen Kaders an."

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