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Luckner: "Wir werden das geraderücken"

Vorschau Landesliga-Relegation 2. Runde, Rückspiele

Die letzten Partien der Landesliga-Relegation stehen an: Baiersdorf muss in Erlenbach eine 0:1-Heimniederlage wettmachen, Stadeln ist Etzenricht gegenüber nach dem 1:0-Hinspielsieg im Vorteil.

Noch ein letztes Mal zusammenrücken: Der Baiersdorfer SV muss gewinnen, um die Klasse doch noch zu halten.

 / © Schreiter

Einen 1:0-Heimsieg, den hätte man im Stadelner Lager vor dem Hinspiel gegen den Landesligisten SV Etzenricht wohl unterschrieben. Als am Mitwoch allerdinge bei genau diesem Stand der Schlusspfiff ertönte, sah man bei der Heimelf nicht nur fröhliche Gesichter. Es wäre mehr drin gewesen für den Bezirksliga-Zweiten, der trotzdem selbstbewusst nach Etzenricht fahren kann. "Meine Mannschaft kam mit der aggressiven und bissigen Spielweise der Gastgeber einfach nicht zurecht. Über die gesamte Spielzeit konnten wir uns keine einzige nennenswerte Torchance erarbeiten. Lediglich bei Standards kam so etwas wie Gefahr auf. Wir dürfen uns bei Torwart Michael Heisig bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel", brachte es nach der Partie Etzenricht-Spielleiter Markus Hofbauer beim Portal onetz auf den Punkt. Dabei wäre der FSV gut beraten, auch im Rückspiel offensiv zu starten - ein Treffer in Etzenricht, und der Gegner bräuchte deren drei. "Derjenige, der aufsteigen will, der muss den inneren Schweinehund überwinden und auch durch die sportliche Hölle gehen", sagte Stadeln-Coach Dedaj vor dem Hinspiel. Es wird sich zeigen, ob die Etzenrichter mit ihrem Anhang seiner Elf nochmal entsprechend einheizen können. jam

"Wir müssen das so annehmen und haben 90 Minuten in Erlenbach Zeit, das wieder zu reparieren", sagte Thomas Luckner am Mittwoch nach seinem letzten Heimspiel als Coach des Baiersdorfer SV. Ziemlich gehemmt agierte seine Elf im Hinspiel, das spät mit 0:1 verloren ging. „Wir haben ein knappes Ergebnis, das wollten wir haben. Wir werden das in Erlenbach geraderücken“, machte er seinen Spielern direkt wieder Mut. Die Ausgangslage ist klar: Die Baiersdorfer müssen am Samstag gewinnen, ein Remis oder eine Niederlage würden den Abstieg bedeuten. „Doch wir haben schon ganz andere Situationen gemeistert.“ Erlenbach-Trainer Nico de Rinaldis äußerte sich nach dem Hinspiel gegenüber dem Main-Echo zufrieden: "Wir haben taktisch sehr gut gespielt, waren spritziger, schneller, haben unser Auswärtstor erzielt und keinen Gegentreffer hinnehmen müssen." Im Rückspiel wolle man "von Anfang an Spannung aufbauen. Mit dem FC Ingolstadt (Verlorene Zweitliga-Relegation trotz Hinspiel-Siegs, AdR.) diese Woche haben wir ein mahnendes Beispiel dafür, dass noch nichts erreicht ist, wir werden nichts geschenkt bekommen." Das hofft auch Thomas Luckner in seinem dann allerletzten Spiel für den BSV. Am Samstag geht es mit einem großen Bus nach Erlenbach, auch Fans werden mitfahren. ton/jam

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