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Auch Höhenberger und Kammermeyer zum SC Feucht

Landesliga Nordost

So zeitig wie heuer waren die Zeidler noch nie dran. Die Transferplanungen für die kommende Landesligasaison sind laut SC-Macher Manfred Kreuzer jetzt schon „im Wesentlichen abgeschlossen. Sollte uns aber noch ein talentierter Nachwuchsstürmer über den Weg laufen, werden wir nicht Nein sagen.“

In der nächsten Spielzeit beim SC Feucht: Max Höhenberger (links) und Michael Kammermeyer.

Ihre in der abgelaufenen Spielzeit eh schon gute Mannschaft haben die Feuchter qualitativ nochmal ordentlich verstärkt. Mit Michael Kammermeyer wurde ein neuer Abwehrchef gefunden, der den bereits verabschiedeten Bastian Leikam ersetzen soll. Der 32-jährige Routinier hatte letzten Winter aus beruflichen Gründen sein Engagement beim ATSV Erlangen beendet und war nun monatelang ohne Spielpraxis, allerdings ist sich Kreuzer sicher, dass der ehemalige Cluberer (weit über 100 Regional- und Bayernligaspiele für den 1. FC Nürnberg) nach der Vorbereitung wieder voll im Saft stehen wird.

An seiner Seite darf womöglich Patrick Tekeser seine ersten Schritte im Herrenbereich wagen. Der Defensiv-Allrounder kommt direkt vom Valznerweiher, wo er zuletzt mit der U19 des FCN in der Bundesliga aktiv war und soll in Feucht behutsam aufgebaut werden.

Eher zum Griff ins obere Regal gehört auch die Verpflichtung von Marco Weber von der DJK Ammerthal. Der 25-Jährige wurde bei der SpVgg Greuther Fürth ausgebildet und soll beim SC die klassische Spielmacherrolle übernehmen. Dahinter könnte dann der ebenfalls frisch aus Ammerthal gewechselte Max Höhenberger auf der Sechser-Position absichern.

Dass der Kader (18 Feldspieler + drei Torhüter) bereits zu diesem frühen Zeitpunkt steht, obwohl der in der Relegation verpasste Aufstieg gerade mal etwas über eine Woche her ist, unterstreicht den unbedingten Willen der Feuchter, nächste Saison wieder ganz oben anzugreifen. Oder wie es Kreuzer auf den Punkt bringt: „Der Aufstieg wird nachgeholt. Diese Mannschaft kann sich jetzt schon mal für die Bayernliga einspielen.“ Klingt nach einem klaren Auftrag für Schlicker und Co.

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