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"Urus" buchen die Bezirksliga-Relegation

Kreisliga Nord 26. Spieltag

Der SV Unterreichenbach geht in die Verlängerung. Durch einen 2:0-Erfolg in Pollanten darf die Eigler-Truppe in die Relegation zur Bezirksliga. Zahlreiche Tore gab es zum Abschluss in Winkelhaid, Wendelstein und Ezelsdorf.

Der SV Unterreichenbach (rot) gewann in Pollanten und sicherte sich dadurch Platz zwei und die Bezirksliga-Relegation.

 / © Hauck

Eine herbe 0:5-Klatsche fing sich der 1. FC Deining in Ezelsdorf ein. Die Gäste aus der Oberpfalz wirkten das gesamte Spiel verunsichert und es fehlte der Braun-Truppe an Kampfgeist und Einsatzbereitschaft. Obwohl der Gastgeber nicht in Bestbesetzung auflief, schien es aber wie in einem Trainingsspiel. Die Torflut eröffnete gleich zu Beginn Pröll. Nach einem Durcheinander in der Gäste-Abwehr bedankte sich dieser und schob zum 1:0 ein. Nauhardt, der schön eingesetzt wurde und seine Schnelligkeit ausnutzte, machte das 2:0. Ruff erhöhte dann zum 3:0 nach Vorlage von Meier. Das schönste Tor des Tages machte Arnold in der zweiten Spielhälfte. Nach Eckball netzte er mit wuchtigem Kopfball ein zum 4:0. Auch das letzte Tor wurde wie im Training herausgespielt. Meier setzte sich links durch und legte quer auf Nauhardt, der keine Probleme hatte und zum 5:0-Endstand einschob.

In einem guten Kreisligaspiel trennten sich die beiden Teams mit einem 1:1-Remis. Nach einem Fehler in der Defensivabteilung der "Hembis" ging die Heimelf durch Tim Beitelstein mit 1:0 in Führung. Die Oberpfälzer waren auch in den ersten 20 Minuten viel agiler als die Wüst-Truppe. Danach übernahmen aber die Gäste immer mehr die Kontrolle über das Spiel und zeigten vor allem spieltechnisch eine starke Leistung. Durch frühes Pressen der "Hembis" hatten die Gastgeber viele Ballverluste im Aufbauspiel. Eine davon nutzte Aschenbrenner zum verdienten 1:1-Ausgleichstreffer. Der SVR hatte noch gute Chancen zur Führung. Auch in der zweiten Spielhälfte übernahmen die Gäste das Kommando und drängten auf den Siegtreffer. Aber das Glück war nicht auf ihrer Seite. Beste Chancen wurden nicht genutzt, und so war es letztendlich ein glücklicher Punktgewinn für den TSV Wolfstein.

Der FC Wendelstein zeigte sich wieder in Torlaune und beendete die Saison zuhause ungeschlagen mit einem 6:2-Sieg gegen den TSV Katzwang. Die Gäste zeigten sich zu Beginn der Partie und eigentlich die gesamte erste Spielhälfte sehr engagiert und konnten dem Meister durchaus Paroli bieten. Das 1:0 fiel dann auch für die Gäste durch Martins nach Pass in die Schnittstelle. Die Speer-Truppe ließ sich aber nicht lange bitten und Torjäger Bauer legte im Gäste Strafraum quer auf Kuttruff, der zum 1:1-Ausgleich einlochte. So ging es in die Pause. Die Heimelf kam aus der Kabine und übernahm das Ruder. Die Tore fielen dann im Minutentakt. Zuerst erhöhte Kuttruff auf 2:1, Bittner schob dann zum 3:1 ein. Die Gäste kamen zwar nochmals mit den 2:3-Anschlusstreffer ran, aber Fürst, Sekulic und Bauer machten mit ihren Treffern den Sack zu und die Hoffnungen der Gäste zunichte.

Nach zwei direkten Aufstiegen in Folge von der A-Klasse in die Kreisliga buchte der SV Unterreichenbach nun das Ticket für die Bezirksliga-Relegation. Die Gastgeber versuchten die Eigler-Truppe mit einer tiefstehenden Abwehr am Spielaufbau zu hindern. Die „roten Teufel“ hatten es daher trotz hohem Ballbesitzes schwer, sich Torchancen zu erspielen. Mit 0:0 ging es in die Kabinen. Kaum auf dem Platz zurück drehten die Gäste mächtig auf. In den ersten zehn Minuten gab es vier Großchancen, die alle vergeben wurden. Spielentscheidend war dann aber die Gelb-Rote Karte gegen Pollantens Spielertrainer Blaser, denn keine zehn Minuten später waren es die Brechtelsbauer-Brüder, die das Spiel entschieden. Erst verwandelte Jonas Brechtelsbauer nach Freistoß-Flanke zum 1:0-Führungstreffer. Kurz darauf staubte Bruder Stefan nach Eigler-Hackenschuss ab und erhöhte zum 2:0-Endstand.

Einen versöhnlichen Abschluss feierte der TSV Winkelhaid. Aufgrund vieler Chancen und tollem Einsatzwillen gewann der TSV verdient sein letztes Spiel in der Kreisliga und brach damit auch eine lang anhaltende Niederlagenserie. Der Führungstreffer fiel durch Findik, der das Leder nach Vorlage von Diaco in die Maschen hämmerte. Der Ausgleichstreffer folgte kurz darauf durch Hampe. Nach der Pause war zeitweise Leerlauf auf beiden Seiten. Die Sadikis-Truppe ging nach einer Ecke und schlechter TSV-Abwehr in Führung durch Pickelmann. Der Ausgleich der Gastgeber erfolgte durch Beck. Die Gäste gingen wieder in Führung nach einer Ecke. Die Unordnung nutzte Koszil aus. Kurz nach der Gästeführung flankte Hochsam von der Außenbahn auf Findik, der goldrichtig stand und erneut für die Heimelf ausglich. Für den 4:3-Endstand sorgte Hormess kurz vor Abpfiff.

Der SV Lauterhofen gewann sein letztes Heimspiel verdient mit 3:0. Die erste Spielhälfte verlief etwas zäh, obwohl die Oberpfälzer mehr Spielanteile hatten. Alexander Wastl wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Fürst souverän zur SVL-Führung. So ging es auch in die Pause. Die Gastgeber kamen besser aus der Kabine und erzielten durch Fürst das 2:0. Vorausgegangen war ein uneigennütziger Querpass von Andreas Wastl. Den Deckel drauf machte dann Federl, der nach einem Querpass durch den Strafraum das Leder aus zirka zehn Metern in die Maschen hämmerte. Das Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können, denn alleine Andreas Wastl hatte noch zwei Großchancen alleinstehend vor dem Rascher Keeper. Durch den gleichzeitigen Sieg des SV Unterreichenbach reichte es diese Saison für die Roth-Truppe aber "nur" für Platz drei.


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